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Alt 12.09.2008, 17:06   #1
Nakharar
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Nakharar ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Propaganda im 1. Weltkrieg

Hauptsächlich geht es mir um den Vergleich der deutschen und der westalliierten Kriegspropaganda. Ich bin nämlich auf diese Seite gestoßen: Kriegspropaganda

Dort heißt es u.a.:
Zitat:
Bildsprache und Methoden britischer und französischer Propaganda ähnelten sich, und auch in der amerikanischen Propaganda tauchten ab 1917 abschreckende Bilder von mordenden deutschen Monstern auf. Die Propagandaplakate sollten vor allem der eigenen Bevölkerung vermitteln, daß man auf der richtigen Seite stehe. Nationale Symbole fanden sich auf nahezu allen Plakaten: So warben die USA mit der Freiheitsstatue um Kriegsanleihen, während in Frankreich die "Marianne" voller Pathos die entschlossen marschierenden Soldaten in die "gerechte" Schlacht schickte.
Im Gegensatz zu dem unverhohlen brutalen, zuweilen sogar abstoßenden antideutschen Feindbild, das die Alliierten verbreiteten, erschien die Bildsprache deutscher Propaganda fast harmlos. Zur Abwehr des "Barbaren"-Vorwurfs des feindlichen Auslands publizierte die deutsche Propaganda Plakate, die eine kultivierte, friedliebende und harmlose Nation darstellten. Lediglich deutsche Postkarten, Bilderbögen und Karikaturen, die nicht von offiziellen Propagandastellen, sondern von privaten Verlegern produziert wurden, versuchten den Feind lächerlich zu machen und zu verunglimpfen.
Ein grundsätzlicher Unterschied zwischen der alliierten und der deutschen Propaganda schien zu sein, daß die Entente-Staaten in ihren Veröffentlichungen ihren Kriegseinsatz mit dem Verhalten des brutalen Feinds Deutschland begründeten - je grausamer die deutschen Taten, desto besser konnte der Bevölkerung die Notwendigkeit des Kriegs vermittelt werden. In Deutschland dienten die propagandistischen Bilder - auch für das feindliche Ausland bestimmten - fast ausschließlich der Bestätigung des deutschen Selbstbilds als überlegenes Kulturvolk, das sogar noch im Krieg seinen Feinden Gerechtigkeit widerfahren ließ; ein unschuldiges Opfer, das gerade aufgrund seiner Überlegenheit angegriffen wurde.



Kann man das so bestätigen?
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"Nie wird so viel gelogen wie nach der Jagd, im Krieg und vor Wahlen"
-Otto von Bismarck-
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