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Alt 09.01.2009, 10:11   #4
Brissotin
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Gab es Dienstmädchen in gehobenen Haushalten nicht schon immer? Selbst auf dem Land und einfacheren Bauernhöfen (siehe Michel von Lönneberga) gab es Mägde, die der Herrin, sprich Bauersfrau zur Hand gingen und vor allem unangenehme Arbeiten zu übernehmen hatten. In der Stadt nannte man den Job dann nicht Magd, sondern Dienstmädchen, obwohl es ja auch den Ausdruck "Dienstmagd" gibt.
Den Begriff "Dienstmädchen" konkret kannte ich noch nicht aus Literatur aus der Zeit vor 1800. Es geht ja v.a. um das 18.Jh. bzw. die Zeit zuvor und weniger um bäuerliche als bürgerliche Verhältnisse.

Leider kenne ich mich mit Dienstboten vor 1700 fast garnicht aus. Eine Rolle für die Dienstboten wird vielleicht die Neuorientierung der Frau im bürgerlichen Haushalt im 18.Jh. gespielt haben.

Mägde gab es schon in bürgerlichen Haushalten recht früh, also schon im Mittelalter. Nur männliche Dienstboten waren wohl zu teuer und eher dem Adel vorbehalten (jetzt mal Knechte auf dem Land ausgenommen).
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"Si les guerres sont inévitables, ne nous haïssons pas , ne nous déchirons pas les uns les autres dans le sein de la paix ..." (Voltaire)

Geändert von Brissotin (09.01.2009 um 10:20 Uhr).
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