| Eine der bekanntesten Heckenbefestigungen in unserer Gegend war das Rheingauer "Gebück", das,auf den Höhen des Taunus gelegen den gesamten Rheingau nach Norden hin abschirmte und bis in die beginnende Neuzeit tatsächlich undurchdringlich gewesen sein soll.
Es war ein teilweise bis zu 100 breiter Streifen,in dem man gezielt Ebereschen,Brombeeren ,etc in den bestehenden Wald setzte und die sich bildenden Ranken auch noch miteinander verflochten hat, so daß tatsächlich eine Art undurchdringliche grüne Wand entstand,die wuchs und sich regenerierte.Passierbar war diese nur an bestimmten befestigten Punkten wie der Mapper Schanze .Dort gab es dann auch Stein- oder Holzbefestigungen (meist Türme oder Kleinfestungen) um den Zugang zu kontrollieren.
Wie effektiv das "Gebück" war zeigt sich daran,daß es bis zum 30jährigen Krieg eigentlich nur zwei Mal und zwar durch List überwunden wurde.
Teile davon kann man noch heute im Wald erkennen.
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