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Alt 03.07.2011, 15:06   #7
El Quijote
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Auch gibt es durchaus Streitpunkte bezüglich der durch die Römer vorgenommen Völker- oder Volksgruppenbezeichnungen.
Wobei Cheruscii ein latinisiertes germanisches Wort ist. Es steckt darin hirsk, heute Hirsch. Ebenso dürfte es mit den Ampsivariern, den Männern von der Ems, den Chasuariern, den Männern von der Hase (Nebenfluss der Ems) und vielen anderen Stämmen sein. Die Frage ist dann halt z.B.: Sind die Chasuarier wirklich ein eigener Stamm oder nur eine Gruppe innerhalb eines Stammes?

Wie nun die Ethnogenese der Sachsen genau sich vollzogen hat, weiß ich nicht, es gibt aber offensichtlich in vormerowingischer Zeit enge Verbindungen zu den Franken - da können andere sicher mehr zu beitragen - nach Widukind sollen die Sachsen ja vom Meer gekommen sein ("Pro certo autem novimus Saxones his regionibus navibus advectos...", Widukind RGS I, 3) andererseits nimmt er für die Sachsen in Anspruch, dass sie schon von Flavius Josephus genannt worden seien ("Ceterum gentem antiquam [...] de quibus et in contione Agrippae ad Iudeos oration contexitur,..." Widukind RGS I, 2). Tatsache ist, dass Josephus dem Herodes Agrippa II. folgendes in den Mund legt: "Und Ihr? Seid ihr reicher als die Gallier, stärker als die Germanen, klüger als die Griechen?" (BJ II, 16, 4 - 5)
Wen Agrippa/Josephus hier tatsächlich mit den Germanen angesprochen hat, Cherusker, Sugambrer, Bataver, Markomannen etc., das wird aus der Stelle nicht ersichtlich, wir können nur eingrenzen, von Caesar und Ariovist oder von Varus und Arminius bis entweder in die Zeit der Rede Agrippas (wenn wir die Erwähnung der Germanen in dieser Rede für historisch halten), ungefähr 64 n. Chr. oder bis in die Zeit der Niederschrift des Bello Iudaico, also den Zeitraum von 75 - 79 n. Chr.
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La uerdad de la estoria a las uezes es dubdosa. 1ª Crón. Gen., c. 571.

Und darum Kinder eins bedenket: Wer Trollen respondieret Zeit verschenket!
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