Zitat:
Papa_Leo
Turgot, Österreich ging aber tatsächlich geschwächt aus dem Krimkrieg hervor (finanziell und was Partner in Europa betrifft). Das hat durchaus Auswirkungen auf den preußisch-österreichischen Dualismus (die Vorreiterrolle in unter d. dt. Staaten) und auch auf den 1866er Krieg ... so lange sind 10 Jahre nun wieder nicht.
Natürlich gibt es noch andere Ursachen für den preußischen Sieg, aber einige von ihnen kann man durchaus noch mit den Krimkrieg in Verbindung bringen. |
Zu erwähnen ist dann auch noch die entscheidene Niederlage von 1859 in der Schlacht von Solferino, womit der Krieg gegen Frankreich und Sardinien verloren war. Das dürfte sicher auch nicht gerade zur Stärkung beigetragen haben.
Österreich hatte sich aber auch die Jahre geweigert, Preußen im Bund, in der Grafe der Führung, entgegenzukommen. Im Juli 1859 war Preußem bereit an der Spitze des Bundesheeres für Österreich gegen Frankreich Krieg zu führen. Bedinung war allerdings, das Österreich in der Frage der Führung des Bundes entgegenkomme. Österreich schloß lieber ein Verlustfrieden mit Frankreich ab.
Moltke notierte dazu, das Österreich lieber die Lombardei verliere, als Preußen an der Spitze Deutschlands zu sehen. Und über den Waffenstillstand von Villafranca schreibt Moltke, "Es wollte uns als Vasallen, ohne Bedinung und ohne Gegenleistung."