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Alt 04.01.2013, 13:23   #10
Decurion
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"Für die Bibel sind aber Heilungsgeschichten nicht allein medizinische Ereignisse. Sie sind wie Wegweiser und Hinweise: Hier ist großes am Werk, hier handelt Gott unter den Menschen. Also - die medizinische Frage hilft nicht weiter."

— Quelle: Das Kirchenlexikon

"Der Blick auf die Art und Weise, in der die Evangelisten die Wundergeschichten in den Gesamtkontext ihrer Werke einordnen und deuten, zeigt, daß im Neuen Testament der Akzent gerade nicht auf dem Außergewöhnlichen in den Wundergeschichten liegt. Damit teilen die Autoren des Neuen Testaments zunächst einmal die antike Weltsicht, die in dererlei Geschehnissen primär Offenbarungen des Göttlichen sah. Sie gehen aber darüber hinaus, indem sie die Wunder durchweg als Zeichen deuten, in denen das Wesen von Botschaft und Wirksamkeit Jesu offenbar wird (vgl. Mt 11,2-6 par Lk 7,18-23 u.ö.). Am konsequentesten hat diesen Ansatz Johannes durchgeführt (vgl. die durchgängige Bezeichnung der Wunder als 'semeia – Zeichen' im Joh)."

— Quelle: Bibelwissenschaft

"Die neuzeitliche liberale Theologie interpretiert biblische Wunder auch im übertragenen Sinne: z. B. jemandem die Augen und Ohren öffnen, weil er blind und taub war gegenüber der Rede Jesu vom Reich Gottes, das zum eigentlichen Menschsein und Gottvertrauen befreie. In diesem Sinne werden Wunder gattungsgeschichtlich als eine Form betrachtet, mit der eine Botschaft des Glaubens oder Vertrauens Kerygma vermittelt werden soll."

— Quelle: Wikipedia.de

"In der Bibel ist das Wichtigste beim Wunder nicht die Unnatürlichkeit des Geschehenen, sondern das Offenbarwerden der Menschenfreundlichkeit Gottes."

— Quelle: kirchensite.de
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So viele Sprachen du kannst, so viel mal bist du Mensch.
— Karl V. (1500-1558), römisch-deutscher Kaiser
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