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Alt 02.12.2013, 15:59   #197
silesia
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Zitat:
rena8 Beitrag anzeigen
Können wir nach diesem Exkurs in die Übersetzungsgeschichte zum Anlaß der Wiederbelebung zurückkommen?

...Schließlich geht sie mit dem Ende der Bronzezeit einher. Diese wird manchmal als eine frühe Globalisierungsphase bezeichnet.
Nach den Seevölkern war in Nahost und im östlichen Mittelmeer fast nichts mehr so wie zuvor, jedenfalls wenn man die geschichtsprägenden Eliten, ihre jeweilige Einflusssphäre und ihre Verbindungen betrachtet.
Der Hinweis auf die Interpretation war vielleicht missverständlich, aber um dieses Verhältnis von Kontinuitäten und Brüchen ging es doch gerade dabei.

"For a long time no material remains that could be attributed to the early Iron Age, that is, the centuries following the collapse of the Hittite Empire were known from central Anatolia. This picture has changed considerably during the last few years, with early Iron Age material having been discovered at Boğazköy, Gordion, Kaman-Kalehöyük, Alaca Höyük, Eskiyapar, and Çadır Höyük."
Zitat nach: Philistines and other Sea People, siehe oben.

Abgesehen natürlich von den politischen Erschütterungen, Bevölkerungsbewegungen und offenbar einer Aufsplitterung von Machtzentren und auch einigen Zerstörungen, sowie Veränderungen des Handels und der Waren, scheint es auch einige Kontinuitäten zu geben. Darauf war das Beispiel Charchemish/Karkemiš bzw. überhaupt das der Neo-Hethitischen Königreiche und sonstigen neuen lokalen Machtzentren gerichtet.

Die Frage ist, ob das Gesamtbild überhaupt zutreffend beschrieben ist, oder ob sich hier in der Literatur aufgrund der Fundbilder mittlerweile einiges umwälzt.

Aber vielleicht erscheint Dir dieser Gedanke nicht plausibel?

Geändert von silesia (02.12.2013 um 16:02 Uhr).
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