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Alt 05.02.2015, 07:49   #4
El Quijote
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El Quijote ist ein wunderbarer AnblickEl Quijote ist ein wunderbarer AnblickEl Quijote ist ein wunderbarer AnblickEl Quijote ist ein wunderbarer AnblickEl Quijote ist ein wunderbarer AnblickEl Quijote ist ein wunderbarer AnblickEl Quijote ist ein wunderbarer AnblickEl Quijote ist ein wunderbarer AnblickEl Quijote ist ein wunderbarer Anblick
Gibt es denn eine ordentliche Grabungsdokumentation der einzelnen Schnitte? Die entsprechenden Profil- und Flächenzeichnungen und Fotografien? Mit einer solchen ordentlichen Grabbungsdokumentation könnte Mossauer nicht die Echtheit seiner Stücke beweisen aber wenn sie fehlte, würde das an der Echtheit der Stücke schon kratzen.

Das Problem ist natürlich, dass man auch in echte archäologische Fundorte theoretisch gefälschte Artefakte einbringen könnte. Sprich, ich nehme mir die Fälschung mit in die Grabung und "wasche" sie ein wenig in der Fundschicht, in der ich sie gefunden haben will. Der Archäometer würde mir zwar die Fälschung nachweisen können, aber auf den ersten Blick würde das echt erscheinen.

Archäologen arbeiten ja auch viel vergleichend. Das kommt auch ein wenig in dem verlinkten Artikel heraus, wonach Winghart sagt, dass er grinsende Gesichter im Bernstein, also das Wahrzeichen der Fundstelle Bernstorf, nicht kenne. Es wäre in der Tat angesagt, mal zu schauen, ob in Siedlungen aus der gleichen Zeit, die derselben Kultur zuzuordnen sind, formensprachlich ähnliche Stücke zu finden sind oder ob es sich in Bernstorf um formensprachliche Unikate handelt.
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Chi vuku zik Ah xel roxa ru camay zak yuhuh.

Und darum Kinder eins bedenket: Wer Trollen respondieret Zeit verschenket!
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