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Alt 05.02.2015, 14:51   #7
friloo
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Beiträge: 28
friloo ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Hi,

seit längerer Zeit lese ich hier mit, heute habe ich mich angemeldet.

Erstmal ein herzliches "Grüss Gott" an alle Fories. Wie man an meiner Grußformel schon sieht lebe ich in Bayern, allerdings im schwäbischen Teil.

Die Funde von Bernstorf beschäftigen mich schon eine ganze Weile. Bei der ganzen Diskussion über die Echtheit frage ich mich immer "wer soll die Fälschung bezahlen"? Die Funde haben eine Gesamtgewicht von 89,6 Gramm was heute ca. 1150,- € kosten würde. 1998 war der Goldpreis niedriger, sicherlich hätte das Gold für die Funde trotzdem ca. 1100,- DM gekostet. Das ist nur der Goldpreis.

Quelle klick mich

Die Bearbeitung damit es aussieht wie es aussieht würde sicher noch ein vielfaches des Goldpreises kosten. Sowas macht doch kein Hobbyist, noch dazu wenn immer die Gefahr besteht das die Fälschung erkannt wird.

Wäre der Fund von Archäologen gemacht worden, bestünden wohl keine Zweifel an der Echtheit. Leider ist auch nichts dokumentiert, es gibt lediglich die Aussage von ein paar Leuten, daß es an einer herausgerissenen Baumwurzel gehangen hat.

Das ist natürlich mager und für die Diskussion über die Echtheit nicht förderlich.

Trotzdem wer sollte so eine Fälschung fabrizieren und bezahlen? Ein "anerkennungsgeiler" Hobbyarchäologe? Da habe ich erhebliche Zweifel.

Wir alle kennen die Fakten um den Piltdown-Menschen, vor Fälschungen ist man also nie sicher. Trotzdem haben die unbekannten Fälscher nicht soviel investiert wie zur Fälschung der Bernstorf Funde notwendig wäre.

mfg Hans
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