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| | #4061 |
| Mitglied Registriert seit: 09.2005 Ort: Görlitz
Beiträge: 675
![]() | Also ich weiss, dass sich frueher die feinen Damen beim Essen mit dem kleinen Finger geschnaeuzt haben und deshalb dann den Finger abgespreizt haben, um nichts zu verunreinigen.
__________________ Ah! Je ris de me voir si belle en ce miroir! |
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| | #4062 |
| Mitglied Registriert seit: 04.2005 Ort: NRW, im Wirkungsbereich der Werdener Urbare
Beiträge: 264
![]() | Danke, lieber Nuntius. Ich dacht' schon, die Antwort wär zu schwer - oder zu leicht - oder zu ordinär... ![]() Nennst zwar noch nicht die Lösung, die ich kenne, Du gehst aber in die richtige Richtung!
__________________ Die Geschichte ist die Fortsetzung der Zoologie. Arthur Schopenhauer (1788-1860) |
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| | #4063 |
| Mitglied Registriert seit: 04.2005 Ort: NRW, im Wirkungsbereich der Werdener Urbare
Beiträge: 264
![]() | Ok, hab' verstanden... ![]() Das "Kleine-Finger-Abspreizen" bucht man gerne unter den Tipps von Knigge, von diesem scheint dies aber wohl nicht zu stammen, zumindest wird aktuell in Kniggeforen das genaue Gegenteil empfohlen: Kleiner Finger immer schon am gehaltenen Objekt belassen. Die Marotte stammt wohl noch aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit, als man ein heutzutage allzu gängiges und gewohntes Körperpflegeprodukt noch nicht kannte. Man beholf sich mit dem kleinen Finger, und das Abspreizen vergrößerte den Abstand zur Nase, als auch zu den aufzunehmenden Speisen und Getränken... Man lasse nun seine Vorstellung ein wenig schweifen...
__________________ Die Geschichte ist die Fortsetzung der Zoologie. Arthur Schopenhauer (1788-1860) |
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| | #4064 | |
| Mitglied Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 2.732
![]() | Zitat:
der junge ist unschuldig, er kennt das nicht, die franzosen tun das nicht! ![]()
__________________ "Das Hundsviech ... erkennt den Freund ja am Arschloch." (Michael Niavarani aus dem Stehgreif am 28.11.2006) | |
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| | #4065 | |
| Mitglied Registriert seit: 04.2005 Ort: NRW, im Wirkungsbereich der Werdener Urbare
Beiträge: 264
![]() | Zitat:
![]() Obwohl ich glaube, dass Du auch daneben liegen könntest... ![]()
__________________ Die Geschichte ist die Fortsetzung der Zoologie. Arthur Schopenhauer (1788-1860) | |
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| | #4066 | |
| Mitglied Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 2.732
![]() | Zitat:
---------------------------------------------- Ning, niemals nicht jetzo schreiben: Die Französen haben das Pidet erfunden! --------------------------------------------- Besser, ich tipp unordinär: Ist es der Petersilie-aus-Zahnzwischenraum-Hindurchzuschaun-kleine-Raus-Stocher-Finger? (Alles kam wg. der damaligen Dajeeling-Werbung: Spread your tiny little finger, dear Ladies, Le Goût* of Dajeeling Teas is that sensible... û: für meinen braven pariser priesterseminaristen!
__________________ "Das Hundsviech ... erkennt den Freund ja am Arschloch." (Michael Niavarani aus dem Stehgreif am 28.11.2006) Geändert von ning (13.10.2005 um 08:19 Uhr). | |
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| | #4067 | |
| Mitglied Registriert seit: 04.2005 Ort: NRW, im Wirkungsbereich der Werdener Urbare
Beiträge: 264
![]() | Zitat:
Vor der Erfindung von Toilettenpapier und Bidet benutzte man zur 'Feinreinigung' nach erledigtem Geschäft den kleinen Finger, welcher natürlich beim Dinieren den Amuse gueule (im wortwörtlichen Sinne) der feinen Gesellschaft "behinderte"... Monsieur Ning, votre question, s'il vous plaît.
__________________ Die Geschichte ist die Fortsetzung der Zoologie. Arthur Schopenhauer (1788-1860) Geändert von hyokkose (14.10.2005 um 06:49 Uhr). Grund: So kann man das ja nicht lassen. | |
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| | #4068 | ||
| Mitglied Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 2.732
![]() | Zitat:
Merde, mercie et enchanté, Müsjö Cris! - Alors, on dresse le menu - jusqu'a... midi.
__________________ "Das Hundsviech ... erkennt den Freund ja am Arschloch." (Michael Niavarani aus dem Stehgreif am 28.11.2006) Geändert von hyokkose (14.10.2005 um 06:55 Uhr). Grund: So kann man das ja nicht lassen. | ||
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| | #4069 |
| Mitglied Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 2.732
![]() | Mahlzeit! (im Sinne des Beamtenbegrüßungsknigges) Plötzliche Eingebung und weil wir da ja so gern "weich" werden. Wer hat (etwa )wann auf wessen Auftrag unseren "Modernen Kalender" geschaffen?(ich lasse zwei Männer gelten, die daran arbeiteten)
__________________ "Das Hundsviech ... erkennt den Freund ja am Arschloch." (Michael Niavarani aus dem Stehgreif am 28.11.2006) |
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| | #4070 |
| Premiummitglied Registriert seit: 03.2004 Ort: ...wo Deutschland am schönsten ist
Beiträge: 10.971
![]() | Ein Versuch: Im Auftrag von Papst Gregor ichweißnichtderwievielte ca. Ende 16.JH etwa. Und zumindest die Basis stammt von nem Polen, das damals noch nicht mal Polen war, aber den Polen isser ein Pole: Nikolaus Koperniggkus
__________________ "G'schmacksach", hot dr Aff gsait ond hot en d' Soif bissa. |
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| | #4071 | |
| Mitglied Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 2.732
![]() | Zitat:
Unter Gregor wurde weiterrumgefummelt, auch Kopernikus fällt (etwas früher) unter die "Verfeinerer"... Die Geschichte begann ETWAS früher...
__________________ "Das Hundsviech ... erkennt den Freund ja am Arschloch." (Michael Niavarani aus dem Stehgreif am 28.11.2006) | |
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| | #4072 | |
| Premiummitglied Registriert seit: 03.2004 Ort: ...wo Deutschland am schönsten ist
Beiträge: 10.971
![]() | Zitat:
__________________ "G'schmacksach", hot dr Aff gsait ond hot en d' Soif bissa. | |
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| | #4073 | |
| Gast
Beiträge: n/a
| Zitat:
In Nicäa galt jedenfalls der Julianische Kalender, vielleicht ist ja der gemeint? Der ist noch etwas älter. | |
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| | #4074 | |
| Premiummitglied Registriert seit: 03.2004 Ort: ...wo Deutschland am schönsten ist
Beiträge: 10.971
![]() | Zitat:
__________________ "G'schmacksach", hot dr Aff gsait ond hot en d' Soif bissa. | |
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| | #4075 | |
| Premiummitglied Registriert seit: 04.2005 Ort: 9 Grad östl. Greenwich
Beiträge: 10.870
![]() ![]() ![]() | Zitat:
Werde mich heute abend mit ner Flasche Trollinger in Trance setzen, dann bring ich das schon heraus! Grüße Repo
__________________ Deutscher durch Geburt. Schwabe durch die Gnade Gottes. | |
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| | #4076 |
| Mitglied Registriert seit: 04.2005 Ort: NRW, im Wirkungsbereich der Werdener Urbare
Beiträge: 264
![]() | Da bin ich mal auf die Antwort gespannt. Da der Greogrianische Kalender *nur* eine Verbesserung bzw. Korrektur des Gregorianischen Kalenders ist, müsste hyokkose vorne liegen, ausser Du nimmst es ganz exakt und damit mit dem Computisten, die als erste die Abweichung zwischen Julianischem/Gregorianischem Kalender wahrgenommen haben. Dazu würde dann Beda Venerabilis(der erste Kritiker) zählen, ebenso wie Alkuin, Nikolaus v. Kues und Thomas Becket(?) lieferten (teilweise inadequate) Korrekturen, begründet auf der - je später desto offensichtlicheren - Abweichung der auf dem Konzil von Nicäa festgelegten Osterfeierregelung.
__________________ Die Geschichte ist die Fortsetzung der Zoologie. Arthur Schopenhauer (1788-1860) |
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| | #4077 | |
| Gast
Beiträge: n/a
| Zitat:
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| | #4078 | |
| Mitglied Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 2.732
![]() | Zitat:
Cris, Zuschlag. Ich wollte Beda Venerabilis hören, als den zweiten! -> Dieser Mann schuf aber die Grundlagen, die Beda verfeinerte, und die unter Papst Gregor mehr als 1000 Jahre später um 10 tage revidiert = korrigiert wurden: Dionysius Exiguus Dionysius Exiguus, oder auch Denys der Kleine bzw. der Geringe, (* ca. 470, † ca. 540) war von Geburt Skythe (!) und lebte seit etwa 500 als Mönch und Freund des Cassiodor in Rom. Dort übersetzte er griechische patristische Schriften ins Lateinische. Er wurde durch die Sammlung der Konzilienbeschlüsse und der päpstlichen Dekretalen, sowie als herausragender Komputist bekannt. Die christliche Zeitrechnung gemäß Denys dem Kleinen: Das Wort Kalender kommt von Lateinisch Calendarium, ein Verzeichnis der Calendae (Bezeichnung für den jeweils ersten, auszurufenden Tag eines Monats (von calare 'ausrufen'). Man versteht darunter die Festlegung der Zeiteinteilung in Jahre, seine Untereinteilung in Monate sowie deren Länge in Tagen und auch die Wochenunterteilung. Der römische Mönch Dionysius Exiguus († um 545) errechnete den Zeitpunkt der Geburt Christi für das Jahr 754 ab urbe condita nach dem Römischen Kalender (siehe: Julianischer Kalender). Als Kalender wurden bei ihm auch die Jahresübersichten bezeichnet, die eine Orientierung über Jahresverlauf, religiöse und staatliche Festtage und etwa jahreszeitlich gebundene Arbeiten (Landwirtschaft) geben sollen. 1. -> Dionysius gilt als Begründer der heutigen christlichen Zeitrechnung, die er im Jahre 525 erstmals vorschlug. Diese Rechnung in christlichen Jahren war aber seinerzeit noch lange ausschließlich Komputisten vorbehalten. 2. -> Beda Venerabilis, (...) vervollständigte, die ursprünglich nur auf 95 Jahre (532-626) ausgelegten dionysianischen Tafeln zu einem kompletten zweiten alexandrinischen Zyklus (532-1063). Damit erlangte die Zeitrechnung gemäß Denys des Kleinen allmählich innerkirchliche Anerkennung. Diese Zeitrechnung wurde von Beda auch in seinen historischen Schriften erstmals verwendet. 3. Ins allgemeine Bewusstsein des Volkes gerückt wurde die christliche Ära spätestens mit der Kaiserkrönung Karls an Weihnachten DCCC. Karl der Große gab den kaiserlichen Auftrag, das ab nun die CHRISTLICHE Zeitrechnung (auf Basis der Berechnungen von Denys und Beda) allgemein in Kraft tritt. PS. In Russland hat sie, unsere CHRISTL. Zeitrechnung, (soweit ich das noch richtig im Koipf habe) erst Peter der Gr. eingeführt. Alles nachlesbar hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Dionysius_Exiguus http://de.wikipedia.org/wiki/Kalender cris is dran! meine hoch-verehrung! pak(s), vo(n) bis cum: (ein doppeltgregorianisches) ![]()
__________________ "Das Hundsviech ... erkennt den Freund ja am Arschloch." (Michael Niavarani aus dem Stehgreif am 28.11.2006) Geändert von ning (18.10.2005 um 09:47 Uhr). | |
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| | #4079 | ||
| Mitglied Registriert seit: 04.2005 Ort: NRW, im Wirkungsbereich der Werdener Urbare
Beiträge: 264
![]() | Zitat:
Zitat:
http://www.computus.de/menton/menton.htm Und hier in Buchform: Wilhelm Geerlings (Hrsg.), Der Kalender - Aspekte einer Geschichte, Paderborn 2002. Überlege mir bis morgen eine Frage... Gruß, CrisP
__________________ Die Geschichte ist die Fortsetzung der Zoologie. Arthur Schopenhauer (1788-1860) | ||
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| | #4080 |
| Mitglied Registriert seit: 04.2005 Ort: NRW, im Wirkungsbereich der Werdener Urbare
Beiträge: 264
![]() | Nun ja, ist gar nicht so einfach, sich 'ne Frage zu überlegen... Andere Zeit, anderes Thema. Ein mittlerweile schon älterer Film von Regisseur Ridley Scott, Die Duellisten, handelt von zwei französischen Offizieren, die während der Zeit der Napoleonischen Kriege ihre Privatfehde in Form eines endlosen Duells austragen. In diesem Jahrhundert gab es ebenfalls zwei berühmte Feldherren, die zwar für die gemeinsame Sache kämpften, aber am liebsten durch ein Duell "klaren Tisch" gemacht hätten, wenn ihnen ihr Oberbefehlshaber dies nicht ausdrücklich verboten hätte. Wer sind die beiden vereitelten Duellisten?
__________________ Die Geschichte ist die Fortsetzung der Zoologie. Arthur Schopenhauer (1788-1860) |
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