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Alt 11.10.2005, 16:56   #4061
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Also ich weiss, dass sich frueher die feinen Damen beim Essen mit dem kleinen Finger geschnaeuzt haben und deshalb dann den Finger abgespreizt haben, um nichts zu verunreinigen.
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Ah! Je ris de me voir si belle en ce miroir!
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Alt 11.10.2005, 17:20   #4062
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Danke, lieber Nuntius. Ich dacht' schon, die Antwort wär zu schwer - oder zu leicht - oder zu ordinär...

Nennst zwar noch nicht die Lösung, die ich kenne, Du gehst aber in die richtige Richtung!
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Die Geschichte ist die Fortsetzung der Zoologie. Arthur Schopenhauer (1788-1860)
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Alt 12.10.2005, 19:14   #4063
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Ok, hab' verstanden...

Das "Kleine-Finger-Abspreizen" bucht man gerne unter den Tipps von Knigge, von diesem scheint dies aber wohl nicht zu stammen, zumindest wird aktuell in Kniggeforen das genaue Gegenteil empfohlen: Kleiner Finger immer schon am gehaltenen Objekt belassen.

Die Marotte stammt wohl noch aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit, als man ein heutzutage allzu gängiges und gewohntes Körperpflegeprodukt noch nicht kannte. Man beholf sich mit dem kleinen Finger, und das Abspreizen vergrößerte den Abstand zur Nase, als auch zu den aufzunehmenden Speisen und Getränken...

Man lasse nun seine Vorstellung ein wenig schweifen...
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Die Geschichte ist die Fortsetzung der Zoologie. Arthur Schopenhauer (1788-1860)
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Alt 12.10.2005, 19:19   #4064
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Zitat:
CrisP
Ok, hab' verstanden...

Das "Kleine-Finger-Abspreizen" bucht man gerne unter den Tipps von Knigge, von diesem scheint dies aber wohl nicht zu stammen, zumindest wird aktuell in Kniggeforen das genaue Gegenteil empfohlen: Kleiner Finger immer schon am gehaltenen Objekt belassen.

Die Marotte stammt wohl noch aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit, als man ein heutzutage allzu gängiges und gewohntes Körperpflegeprodukt noch nicht kannte. Man beholf sich mit dem kleinen Finger, und das Abspreizen vergrößerte den Abstand zur Nase, als auch zu den aufzunehmenden Speisen und Getränken...

Man lasse nun seine Vorstellung ein wenig schweifen...

der junge ist unschuldig, er kennt das nicht, die franzosen tun das nicht!
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"Das Hundsviech ... erkennt den Freund ja am Arschloch." (Michael Niavarani aus dem Stehgreif am 28.11.2006)
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Alt 12.10.2005, 19:33   #4065
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ning
der junge ist unschuldig, er kennt das nicht, die franzosen tun das nicht!
Sprich es ruhig und gelassen aus, benenn' es beim Namen.
Obwohl ich glaube, dass Du auch daneben liegen könntest...
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Alt 13.10.2005, 08:03   #4066
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CrisP
Sprich es ruhig und gelassen aus, benenn' es beim Namen.
Obwohl ich glaube, dass Du auch daneben liegen könntest...

----------------------------------------------
Ning, niemals nicht jetzo schreiben:
Die Französen haben das Pidet erfunden!
---------------------------------------------

Besser, ich tipp unordinär:

Ist es der Petersilie-aus-Zahnzwischenraum-Hindurchzuschaun-kleine-Raus-Stocher-Finger?

(Alles kam wg. der damaligen Dajeeling-Werbung:
Spread your tiny little finger, dear Ladies,
Le Goût* of Dajeeling Teas is that sensible...

û: für meinen braven pariser priesterseminaristen!
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Geändert von ning (13.10.2005 um 08:19 Uhr).
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Alt 13.10.2005, 08:52   #4067
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Zitat:
ning
----------------------------------------------
Niemals nicht!:
Die Französen haben das Pidet erfunden!

---------------------------------------------
Très bien! Vous avez gagné, damit's weiter geht...

Vor der Erfindung von Toilettenpapier und Bidet benutzte man zur 'Feinreinigung' nach erledigtem Geschäft den kleinen Finger, welcher natürlich beim Dinieren den Amuse gueule (im wortwörtlichen Sinne) der feinen Gesellschaft "behinderte"...

Monsieur Ning, votre question, s'il vous plaît.
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Geändert von hyokkose (14.10.2005 um 06:49 Uhr). Grund: So kann man das ja nicht lassen.
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Alt 14.10.2005, 06:13   #4068
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Zitat:
CrisP
Zitat:
ning
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Niemals nicht!:
Die Französen haben das Pidet erfunden!

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Très bien! Vous avez gagné, damit's weiter geht...

Vor der Erfindung von Toilettenpapier und Bidet benutzte man zur 'Feinreinigung' nach erledigtem Geschäft den kleinen Finger, welcher natürlich beim Dinieren den Amuse gueule (im wortwörtlichen Sinne) der feinen Gesellschaft "behinderte"...

Monsieur Ning, votre question, s'il vous plaît.

Merde, mercie et enchanté, Müsjö Cris!

-

Alors, on dresse le menu - jusqu'a... midi.
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Geändert von hyokkose (14.10.2005 um 06:55 Uhr). Grund: So kann man das ja nicht lassen.
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Alt 14.10.2005, 11:53   #4069
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Mahlzeit! (im Sinne des Beamtenbegrüßungsknigges)

Plötzliche Eingebung und weil wir da ja so gern "weich" werden.


Wer hat (etwa )wann auf wessen Auftrag unseren "Modernen Kalender" geschaffen?
(ich lasse zwei Männer gelten, die daran arbeiteten)
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Alt 14.10.2005, 12:13   #4070
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Ein Versuch: Im Auftrag von Papst Gregor ichweißnichtderwievielte ca. Ende 16.JH etwa.

Und zumindest die Basis stammt von nem Polen, das damals noch nicht mal Polen war, aber den Polen isser ein Pole: Nikolaus Koperniggkus
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"G'schmacksach", hot dr Aff gsait ond hot en d' Soif bissa.

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Alt 14.10.2005, 12:25   #4071
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Zitat:
Leopold Bloom
Ein Versuch: Im Auftrag von Papst Gregor ichweißnichtderwievielte ca. Ende 16.JH etwa.

Und zumindest die Basis stammt von nem Polen, das damals noch nicht mal Polen war, aber den Polen isser ein Pole: Nikolaus Koperniggkus
Ne, Leo, "jetz muss ich dir Schdrfmaske aufsetzen"... (autor?)
Unter Gregor wurde weiterrumgefummelt, auch Kopernikus fällt (etwas früher) unter die "Verfeinerer"... Die Geschichte begann ETWAS früher...
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Alt 14.10.2005, 13:55   #4072
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Zitat:
ning
Ne, Leo, "jetz muss ich dir Schdrfmaske aufsetzen"... (autor?)
Unter Gregor wurde weiterrumgefummelt, auch Kopernikus fällt (etwas früher) unter die "Verfeinerer"... Die Geschichte begann ETWAS früher...
In Nicäa etwa? Da war doch mal was....
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Alt 14.10.2005, 14:27   #4073
hyokkose
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Zitat:
Leopold Bloom
In Nicäa etwa? Da war doch mal was....
Da müßte ich mal bei Illig nachschlagen, was das genau war, aber da kommt ja auch nur Gefummle dabei heraus.

In Nicäa galt jedenfalls der Julianische Kalender, vielleicht ist ja der gemeint? Der ist noch etwas älter.
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Alt 14.10.2005, 14:57   #4074
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hyokkose
In Nicäa galt jedenfalls der Julianische Kalender, vielleicht ist ja der gemeint? Der ist noch etwas älter.
Hat das nicht irgendwie letztendlich zur Kalenderdiskussion geführt? Irgendwas war da....
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Alt 14.10.2005, 15:19   #4075
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Zitat:
Leopold Bloom
Hat das nicht irgendwie letztendlich zur Kalenderdiskussion geführt? Irgendwas war da....
Ich wollte den Illig fragen (ist ja im Gegensatz zum googeln erlaubt) aber der ist zZ mit dem Däniken bei den Außerirdischen.
Werde mich heute abend mit ner Flasche Trollinger in Trance setzen, dann bring ich das schon heraus!

Grüße Repo
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Alt 17.10.2005, 21:31   #4076
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Da bin ich mal auf die Antwort gespannt.

Da der Greogrianische Kalender *nur* eine Verbesserung bzw. Korrektur des Gregorianischen Kalenders ist, müsste hyokkose vorne liegen, ausser Du nimmst es ganz exakt und damit mit dem Computisten, die als erste die Abweichung zwischen Julianischem/Gregorianischem Kalender wahrgenommen haben. Dazu würde dann Beda Venerabilis(der erste Kritiker) zählen, ebenso wie Alkuin, Nikolaus v. Kues und Thomas Becket(?) lieferten (teilweise inadequate) Korrekturen, begründet auf der - je später desto offensichtlicheren - Abweichung der auf dem Konzil von Nicäa festgelegten Osterfeierregelung.
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Alt 17.10.2005, 22:43   #4077
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Zitat:
CrisP
Da der Greogrianische Kalender *nur* eine Verbesserung bzw. Korrektur des Gregorianischen Kalenders ist
Hoppla?! Und ich dachte noch, der Gregorianische Kalender sei die Korrektur des Greogrianischen Kalenders...
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Alt 18.10.2005, 09:40   #4078
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Zitat:
CrisP
Da bin ich mal auf die Antwort gespannt.

Da der Greogrianische Kalender *nur* eine Verbesserung bzw. Korrektur des Gregorianischen Kalenders ist, müsste hyokkose vorne liegen, ausser Du nimmst es ganz exakt und damit mit dem Computisten, die als erste die Abweichung zwischen Julianischem/Gregorianischem Kalender wahrgenommen haben. Dazu würde dann Beda Venerabilis(der erste Kritiker) zählen, ebenso wie Alkuin, Nikolaus v. Kues und Thomas Becket(?) lieferten (teilweise inadequate) Korrekturen, begründet auf der - je später desto offensichtlicheren - Abweichung der auf dem Konzil von Nicäa festgelegten Osterfeierregelung.
Uff.
Cris, Zuschlag.

Ich wollte Beda Venerabilis hören, als den zweiten!


->
Dieser Mann schuf aber die Grundlagen, die Beda verfeinerte, und die unter Papst Gregor mehr als 1000 Jahre später um 10 tage revidiert = korrigiert wurden:

Dionysius Exiguus

Dionysius Exiguus, oder auch Denys der Kleine bzw. der Geringe, (* ca. 470, † ca. 540) war von Geburt Skythe (!) und lebte seit etwa 500 als Mönch und Freund des Cassiodor in Rom. Dort übersetzte er griechische patristische Schriften ins Lateinische. Er wurde durch die Sammlung der Konzilienbeschlüsse und der päpstlichen Dekretalen, sowie als herausragender Komputist bekannt.
Die christliche Zeitrechnung gemäß Denys dem Kleinen:

Das Wort Kalender kommt von Lateinisch Calendarium, ein Verzeichnis der Calendae (Bezeichnung für den jeweils ersten, auszurufenden Tag eines Monats (von calare 'ausrufen'). Man versteht darunter die Festlegung der Zeiteinteilung in Jahre, seine Untereinteilung in Monate sowie deren Länge in Tagen und auch die Wochenunterteilung. Der römische Mönch Dionysius Exiguus († um 545) errechnete den Zeitpunkt der Geburt Christi für das Jahr 754 ab urbe condita nach dem Römischen Kalender (siehe: Julianischer Kalender). Als Kalender wurden bei ihm auch die Jahresübersichten bezeichnet, die eine Orientierung über Jahresverlauf, religiöse und staatliche Festtage und etwa jahreszeitlich gebundene Arbeiten (Landwirtschaft) geben sollen.
1. -> Dionysius gilt als Begründer der heutigen christlichen Zeitrechnung, die er im Jahre 525 erstmals vorschlug.

Diese Rechnung in christlichen Jahren war aber seinerzeit noch lange ausschließlich Komputisten vorbehalten.
2. -> Beda Venerabilis, (...) vervollständigte, die ursprünglich nur auf 95 Jahre (532-626) ausgelegten dionysianischen Tafeln zu einem kompletten zweiten alexandrinischen Zyklus (532-1063). Damit erlangte die Zeitrechnung gemäß Denys des Kleinen allmählich innerkirchliche Anerkennung. Diese Zeitrechnung wurde von Beda auch in seinen historischen Schriften erstmals verwendet.

3. Ins allgemeine Bewusstsein des Volkes gerückt wurde die christliche Ära spätestens mit der Kaiserkrönung Karls an Weihnachten DCCC.
Karl der Große gab den kaiserlichen Auftrag, das ab nun die CHRISTLICHE Zeitrechnung (auf Basis der Berechnungen von Denys und Beda) allgemein in Kraft tritt.

PS. In Russland hat sie, unsere CHRISTL. Zeitrechnung, (soweit ich das noch richtig im Koipf habe) erst Peter der Gr. eingeführt.

Alles nachlesbar hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dionysius_Exiguus
http://de.wikipedia.org/wiki/Kalender

cris is dran! meine hoch-verehrung!
pak(s), vo(n) bis cum: (ein doppeltgregorianisches)
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Geändert von ning (18.10.2005 um 09:47 Uhr).
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Alt 18.10.2005, 19:31   #4079
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Zitat:
ning
Uff.
Cris, Zuschlag.

Ich wollte Beda Venerabilis hören, als den zweiten!


->
Dieser Mann schuf aber die Grundlagen, die Beda verfeinerte, und die unter Papst Gregor mehr als 1000 Jahre später um 10 tage revidiert = korrigiert wurden:

Dionysius Exiguus
Ach ja, den guten Dionysius habe ich mal wieder vergessen. Der Berechnungsfehler, der die Korrektur von 1582 notwendig machte, geht allerdings auf Gaius Julius Caesars Kalenderversion zurück, dessen sich auch Dionysius bediente. Hauptaufgabe der christlichen Computisten war es nämlich, das durch das Konzil von Nicäa 325 festgelegte Osterdatum exakt zu berechnen, und von diesem Zeitpunkt - Christi Auferstehung - hängen auch andere christliche Feiern im Kalenderjahr ab, angefangen bei der Fastenzeit bis hin zum Pfingstfest (Pentecoste = 50 Tage. Übrigens: Dass dieses Osterfest mit seinen weiteren Feiertagen im Gegensatz beispielsweise zum Weihnachtsfest von Jahr zu Jahr wandert, liegt daran, dass hier der jüdische Mondkalender mit dem julianischen Sonnenkalender verwoben ist (unser christlicher Kalender ist deswegen ein lunisolarer Kalender), und zwar genau über dieses Osterfest, was unzähligen Computisten maßloses Kopfzerbrechen bereitete). Aber das ist jetzt schon wieder Thema für einen eigenen Thread...

...und:
http://www.computus.de/menton/menton.htm

Und hier in Buchform:

Wilhelm Geerlings (Hrsg.), Der Kalender - Aspekte einer Geschichte, Paderborn 2002.


Überlege mir bis morgen eine Frage...

Gruß, CrisP
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Alt 19.10.2005, 20:26   #4080
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Nun ja, ist gar nicht so einfach, sich 'ne Frage zu überlegen...

Andere Zeit, anderes Thema. Ein mittlerweile schon älterer Film von Regisseur Ridley Scott, Die Duellisten, handelt von zwei französischen Offizieren, die während der Zeit der Napoleonischen Kriege ihre Privatfehde in Form eines endlosen Duells austragen.
In diesem Jahrhundert gab es ebenfalls zwei berühmte Feldherren, die zwar für die gemeinsame Sache kämpften, aber am liebsten durch ein Duell "klaren Tisch" gemacht hätten, wenn ihnen ihr Oberbefehlshaber dies nicht ausdrücklich verboten hätte. Wer sind die beiden vereitelten Duellisten?
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