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Alt 14.12.2016, 14:54   #1
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silesia ist ein wunderbarer Anblicksilesia ist ein wunderbarer Anblicksilesia ist ein wunderbarer Anblicksilesia ist ein wunderbarer Anblicksilesia ist ein wunderbarer Anblicksilesia ist ein wunderbarer Anblicksilesia ist ein wunderbarer Anblicksilesia ist ein wunderbarer Anblicksilesia ist ein wunderbarer Anblick
Ursprünge der Verwendung von Seide?

Ein aktueller Artikel in der PlosOne will nach biomolekularen Untersuchungen Anzeichen für die Verwendung von Seide 8500 BP gefunden haben.

Der Nachweis ist wohl aufgrund der Auflösungen des Seidematerials über derartig lange Zeiträume problematisch.

Der Artikel ist auch interessant, weil er bzgl. der Verwendung von "Kleidung"/"Textilien" auf andere Publikationen verweist.

Biomolecular Evidence of Silk from 8,500 Years Ago
__________________
Man kann nicht mehr jeden Dreck reden, weil jeder Jedes weiß, wegen google, wikipedia. Man muss so aufpassen. Handystrahlung tötet. (Dieter Nuhr).
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Alt 18.12.2016, 19:14   #2
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systemlemming? ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Mein Englisch ist leider nicht das yelloweste im Egg Mich würde in diesem Zusammenhang aber mal interessieren, wie solche Erfindungen / Entdeckungen wie Seide von Menschen überhaupt zustande kommen?! Wie kommt auf die Idee, das Netz der Seidenraupe zu Fäden zu spinnen und daraus Stoff zu machen? Gibt es dazu irgendwelche (allgemeinen) Untersuchungen / Aufsätze?
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Alt 23.12.2016, 17:56   #3
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Zitat:
systemlemming? Beitrag anzeigen
Wie kommt auf die Idee, das Netz der Seidenraupe zu Fäden zu spinnen und daraus Stoff zu machen? Gibt es dazu irgendwelche (allgemeinen) Untersuchungen / Aufsätze?
Das ist nach so vielen Jahrtausenden sicher nicht mehr im Detail feststellbar. Das Verfahren dürfte aber logischerweise aus einer genauen Naturbeobachtung entstanden sein. Irgendein Kopernikus oder eine Kopernika der Seidenindustrie hat die Beschaffenheit von Raupenkokons untersucht und festgestellt, dass sie sich entfasern lassen und die Fasern zu stärkeren Fäden zusammengedreht werden können. Er/sie oder ein anderer findiger Kopf hat die Methode dann verfeinert. Sie besteht im Prinzip darin:

Aus Hunderten von Eiern, die ein ´Bombyx mori´, ein in China entstandener Schmetterling, legt, schlüpfen Larven (Raupen), die einen Monat lang gemästet werden. Dabei spinnen sie sich in Kokons ein (siehe angehängtes Bild). Durch Erhitzung werden die Raupen abgetötet und die Kokons in heißes Wasser gelegt, um die Fasern zu lockern. Vom Arbeitspersonal werden die Fasern dann entwirrt und zu Fäden zu je etwa sechs Fasern gedreht. Aus diesen Fäden wird die Textilware gewoben.
Miniaturansicht angehängter Grafiken
index.jpg  
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Alt 30.12.2016, 18:55   #4
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systemlemming? ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Vielen Dank Chan, das wusste ich alles noch gar nicht im Detail. Klingt sehr aufwändig und erklärt wohl den Preis und das Prestige von Seide als Luxuskonsumgut.
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Alt 02.01.2017, 19:41   #5
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Mitgliederbild von hatl
 
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hatl ist ein sehr geschätzer Menschhatl ist ein sehr geschätzer Mensch
Ich hab mich gefragt was die überhaupt gemacht haben.
(Link von silesia)

So wie ich das versteh entnimmt man von Gräbern bekannten Alters Bodenproben aus der unmittelbaren Umgebung des Skeletts. Diese werden dann auf das Vorandensein spezieller langkettiger 'Seiden-Moleküle' untersucht.
hatl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.01.2017, 22:33   #6
Mitglied
 
Mitgliederbild von Matze007
 
Registriert seit: 11.2013
Beiträge: 609
Matze007 wird schon bald berühmt werden
Zitat:
hatl Beitrag anzeigen
...
So wie ich das versteh entnimmt man von Gräbern bekannten Alters Bodenproben aus der unmittelbaren Umgebung des Skeletts. Diese werden dann auf das Vorhandensein spezieller langkettiger 'Seiden-Moleküle' untersucht.
Die haben Bodenproben aus der Umgebung zur Kontrolle genommen, die eigentlichen Proben kamen aus einem Hohlraum unterhalb des Beckennochens, der war halbwegs isoliert und hätte so am ehesten Reste von Seide ohne spätere Kontamination aufweisen können (freilich hätten sich vielleicht auch gerade da evtl. verstärkt Spinnen und andere seidenproduzierende Tiere aufhalten können. Das gesuchte und gefundene Protein ist eines welches in fast allen tierischen Seiden vorkommt).

Geändert von Matze007 (02.01.2017 um 22:36 Uhr).
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