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| | #1 |
| Mitglied Registriert seit: 06.2006 Ort: Mark Brandenburg + geschichtsforum.de + Homepage: "Die Germanen" (schaut mal ins "Öffentliche Profil"! ;-)
Beiträge: 3.152
Blog-Einträge: 1 ![]() ![]() | Der Elitewettbewerb der Babylonier Der Elitewettbewerb der Babylonier Im Zweistromland gefundene Tafeln werden entziffert. Sie zeigen ein ausgeklügeltes Bildungssystem. Weiter hier: Der Elitewettbewerb der Babylonier
__________________ "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, daß man Geld nicht essen kann." |
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| | #2 |
| Mitglied Registriert seit: 07.2007 Ort: Bayern
Beiträge: 47
![]() | Ich dachte immer das nur die Griechen eine recht hohen Bildung hatten und das diese die erste sei mit hohen Bildungsstandard, doch jetzt bin überzeugt dass die Babylonier und vielleicht auch ihre Nachbarn die Assyrer schon einen sehr hohen Bildungsstandard wie auch sehr hohe Bildungsiniativen hatten. Die Lehrbücher über die Bildung in der Antike müssen neu geschrieben werden.
__________________ Um die Gegenwart zu verstehen muss man die Vergangenheit kennen, um die Zukunft zu deuten muss man die Gegenwart kennen. |
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| | #3 | |
| Gesperrt Registriert seit: 01.2005 Ort: Aachen/Gallien
Beiträge: 1.603
![]() | Zitat:
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| | #4 |
| Mitglied Registriert seit: 07.2007 Ort: Bayern
Beiträge: 47
![]() | nein damit meine ich dass die babylonier als bildungswertlegende und kluge zivilasation waren noch zusätzlich zu den babylonier in den lehrbücher importiert werden soll, es steht ja eh oft da dass die babylonier eine hochkultur mit großer kunst und mit einem erfolgreichen militärwesenwaren, es steht natürlich nicht in den lehrbücher das sie blöd waren aber es steht nicht drinnen dass sie großen bildungseifer und ein großes bildungswesen hatten
__________________ Um die Gegenwart zu verstehen muss man die Vergangenheit kennen, um die Zukunft zu deuten muss man die Gegenwart kennen. |
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| | #5 |
| Mitglied Registriert seit: 12.2007
Beiträge: 78
![]() | dass seit der 2. dynastie von isin immer häufiger namen mit nabu, dem gott der weisheit auftauchen, zeugt doch vom interesse der babylonier fpr bildung. |
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| | #6 |
| Mitglied Registriert seit: 05.2007 Ort: Berlin
Beiträge: 1.556
![]() ![]() ![]() | Sowohl in Ägypten als auch in Mesopotamien genossen die Schreiber ein aussergewöhnlich hohes Ansehen; sie verwalteten die Wirtschaft, sei es für Tempel, König, Pharao oder privatem Handelshaus, und hatten damit eine zentrale Stelle in der damlagien Wirtschaft. Mensch sollte nie vergessen, dass die Schrift nicht entwickelt wurde, um Liebesbriefe oder literarische Ergüsse zu Papier (papyrus, Tontafel, whatever) zu bringen, sondern um eine funktionierende Buchhaltung zu ermöglichen. Die (im Text erwähnten) immensen Tontafel-Sammlungen bestehen zu einem nicht unerheblichen Anteil aus Warenverzeichnissen, Geschäftsverträgen (die unseren nicht zu unähnlich sind: auch in diesen wurden Gewinnanteile nach dem Risiko bzw. dem eingesetzten Kapital verteilt) u.a. Buchhaltungsunterlagen. Musste ich hier anführen, da ich auch zu diesem zahlenverliebten Stand angehöre. Meine Quellen sind denn auch aus einem Werk namens "Geschichte des Rechnungswesens"... Insofern überrascht es mich überhaupt nicht, dass diese intelektuelle Elite an effizienten Schulen ausgebildet wurden (und Schreiberschulen in dieser Zeit sind tatsächlich nichts neues). Schön ist natürlich, dass wir jetzt einen genaueren Einblick erhalten, wie und was an diesen Schulen gelehrt wurde. Zitate aus dem Text: "Im Zweistromland kürzlich gefundene Tafeln werden nun von Experten entziffert und zeigen ein ausgeklügeltes Bildungssystem, das dem unseren gar nicht so unähnlich ist. " (...) "Warum bist du zu spät gekommen? Ich bekam Angst. Mein Schulvorsteher las prüfend meine Tafel. ,Das ist dafür, dass du eine Zeile ausgelassen hast', sagte er und schlug mich ..." Ja, genau wie bei uns... ![]()
__________________ "Klug hat der Mann gehandelt, der die Menschen lehrte, den Worten auch der Anderen Gehör zu schenken." Euripides |
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| | #7 |
| Mitglied Registriert seit: 12.2006 Ort: NRW
Beiträge: 73
![]() | Sehe ich auch so, Geschichtsbücher sollten deswegen nicht neu geschrieben werden; gewisse fortschrittliche Entwicklungen durch die Griechen hat es ja dennoch gegeben. Dank der Forschung, die immer wieder zu neuen Erkenntnissen kommt und Ausgrabungen, die uns gerade zum Alten Orient ständig ein neues Bild liefern, rückt die Wichtigkeit der Reiche im Nahen und Mittleren Osten, die für die Formierung der für uns klassischen Epochen mitverantwortlich sind immer mehr in den Mittelpunkt, der bisher von den Griechen und Römern besetzt war.
__________________ Muß man, um sich zu finden, denn nicht zuvor verlorengehen? (Robert Walser) |
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| | #8 |
| Mitglied Registriert seit: 11.2007 Ort: Mannheim
Beiträge: 291
![]() | Also, vor anderthalb Jahren in der historischen Pädagogik hat der Prof uns dass schon erzählt, genau so eine Geschichte, von einem getriezten Schüler. Also bei uns sind die Mesopotamier in diesem Sinne schon längst ins Rampenlich der Forschung gerrückt, zumindest, wird ihnen eine gleichartiger Bedeutung wie den Griechen eingeräumt. Auf jeden Fall sehr interessant. |
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