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| | #1 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Herkunft der Kurden Hallo Leute. Könnt ihr mir bitte helfen? Woher kommen die Kurden ? Wo war ihr Siedlungsbereich ? Schon " immer " da wo sie jetzt siedeln, oder sind sie nachweislich in einer bestimmten Zeit dorthin gewandert ? Mit welchem Namen sind sie in der Geschichte noch zu identifizieren ? Verzeiht die doofen Fragen, aber Wikipedia stellt mich nicht so recht zufrieden. Kennt ihr eine andere glaubwürdige Quelle ? Danke im voraus Jimbo |
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| | #2 |
| Mitglied Registriert seit: 06.2006 Ort: Mark Brandenburg + geschichtsforum.de + Homepage: "Die Germanen" (schaut mal ins "Öffentliche Profil"! ;-)
Beiträge: 3.168
Blog-Einträge: 1 ![]() ![]() | Sehr viel weiß man über die Herkunft der Kurden anscheinend wirklich nicht. Was in folgernder Seite steht, wird genügen müssen: http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=21103&marker=Kurden Viel Spaß beim Lesen! ![]()
__________________ "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, daß man Geld nicht essen kann." |
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| | #3 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Danke Barbarossa! Meine Befürchtungen scheinen sich zu bestätigen. Vieles basiert auf Indizien und Annahmen. Wirklich gesicherte Fakten sind wohl sehr schwer aufzutreiben. Ich frage mich warum ein Volk mit langer Tradition und in Gegenden beheimatet, welche zeimlich früh von schriftlichen Zeugnissen überhäuft ist, so wenig über sie bekannt ist. Sind sie wirklich mit einem anderen Namen der Vergangenheit gleichzusetzen, so das ihre Geschichte einigermaßen nachzuvollziehen ist ? Einzig ihre Sprachzugehörigkeit scheint fest zu stehen. Vielleicht weiß jemand mehr von ? |
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| | #4 |
| Mitglied Registriert seit: 03.2004 Ort: Am Arsch der Welt, aber nicht in Bielefeld.
Beiträge: 3.697
![]() | Angeblich soll die Religion der Yeziden, aus der ursprünglichen Religion der Kurden hervor gegangen sein.
__________________ Mensch sein heißt, an dem Ort zu stehen, wo ein neugieriger Affe einem stürzenden Engel begegnet. Gevatter Tod in Terry Pratchetts: Hogfather |
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| | #5 |
| Mitglied | im Brockhaus (2007) steht folgendes: "Kurden, Volk in Vorderasien mit iranischer Sprache. Die Kurden leben im Grenzbereich (etwa 200 000 km2) Türkei/Irak/Iran sowie in Nordostsyrien und Südwestarmenien. Durch Migration und Umsiedlung gelangten Kurden auch nach Jordanien, Libanon, Zentralanatolien, Ostiran, Georgien und Mittelasien, als Arbeitskräfte auch in die Westtürkei (Istanbul, Adana u. a.) und nach Europa (v. a. Deutschland). Schätzungen über die Zahl der Kurden schwanken zwischen 12 und 30 Mio., wobei die Zahl von 22,5 Mio. wahrscheinlich ist. Trotz gemeinsamer Sprache, Geschichte und Kultur konnten die Kurden keinen eigenen Nationalstaat errichten; sie bilden Minderheiten in der Türkei (12 Mio.), in Iran (5,5 Mio.), Irak (3,7 Mio.), Syrien (0,5 Mio.), in transkaukasischen GUS-Staaten (0,15 Mio.) und im westlichen Europa (0,62 Mio.). 75-80 % sind Sunniten, die Übrigen Schiiten meist extremer Richtungen. Ackerbau und Viehhaltung (Schafe, Ziegen) spielen eine bedeutende Rolle. Der Anteil von Nomaden ist heute gering.Die Angehörigen der Religionsgemeinschaft der Jesiden betrachten sich, trotz kurdischer Muttersprache, selbst nicht als Kurden. Geschichte: Erstmals 2150 v. Chr. in Sumer als »Land der Karda« erwähnt, im 3./4. Jahrhundert n. Chr. fand die ethnische Konsolidierung ihren Abschluss. Zwischen 637 und 643 nahm die Mehrheit der Kurden den Islam an. Die Zugehörigkeit des Siedlungsgebietes der Kurden, Kurdistan, zum Seldschukenreich (11./12. Jahrhundert), später zum Persischen und Osmanischen Reich war selten mehr als nominell, vielmehr bildeten sich einheimische lokale Feudalherrschaften heraus. 1514 erstmals zwischen Persern und Osmanen aufgeteilt, kam Kurdistan 1639 fast ganz unter osmanische Herrschaft, die im Zuge der Zentralisierung bis zum 19. Jahrhundert die kurdischen Emire durch türkische Gouverneure ersetzte. ... In Nordwestiran erstarkte unter sowjetischer Besatzung (1941-46) die kurdische Nationalbewegung. Unter Ghasi Mohammed bestand dort 1946 die »Kurdische Republik Mahabad«. In Irak kam es nach Konflikten mit der Regierung (1931/32 und 1944/45) unter Führung von Mulla Mustafa Barsani 1961-70 zu einem allgemeinen Kurdenaufstand. Unzufrieden mit der Umsetzung der nach der neuen irakischen Verfassung (1970) gewährten Autonomie, erhoben sich die Kurden 1974 unter Barsani erneut (bis Frühjahr 1975). ... Jeziden, gebräuchliche Schreibweise auch Yezidi,, Anhänger einer synkretistischen Religionsgemeinschaft unter Kurden, v. a. in Irak. Die Jesiden werden oft fälschlich als »Teufelsbeter« bezeichnet, verneinen sie doch die Existenz des Teufels. Sie verehren den Pfauenengel als Oberhaupt von sieben heiligen Wesen, denen Gott die Leitung der Welt anvertraut hat. Sie glauben an Seelenwanderung und heiraten nur innerhalb ihrer Gemeinschaft. Ihre Lehren werden mündlich überliefert. Ihr wichtigster Wallfahrtsort ist das Grabmal des Sufi-Scheichs Adi Ibn Musafir ( 1162) in Nordirak; ihr religiöses Zentrum Lalesch (nordöstlich von Mosul). Die Zahl der Jesiden wird auf 300 000 bis 750 000 geschätzt; in Deutschland leben etwa 30 000 Jesiden. " Und im sehr empfehlenswerten "Halbmond, Kreuz und Davidstern. Nationalitäten und Religionen im Nahen und Mittleren Osten" 1992 vom FAZ Orientalisten Wolfgang Günter Lerch steht folgendes: Kurden im engeren Sinne stammen wohl von den Medern ab. Umstritten ist (1992), inwiefern nicht-semitische Völker der westiranischen Zagrosgebirge, etwa die Gutäer, mit den Kurden in Verbindung gebracht werden können. Xenophons Anabasis erwähnt die Karduchen, gängige Meinung: Das sollen die Kurden sein. Mein Zusatz-Comment: Zahlreiche Dialekte, die sich zum Teil untereinander kaum verständigen konnten und können, Zersplitterung in zahlreiche Konfessionen, Nomadismus, das sind einige der trennenden Faktoren, warum sich keine einheitliche Schriftsprache entwickelte und schriftliche kurdische Zeugnisse rar sind. Literaturempfehlungen lt. Brockhaus: E. Feigl: Die Kurden. Geschichte u. Schicksal eines Volkes (1995); C. Kartal: Der Rechtsstatus der Kurden im Osmanischen Reich u. in der modernen Türkei (2002); G. Deschner: Die Kurden. Volk ohne Staat. Geschichte ohne Hoffnung (2003); M. Strohmeier u. L. Yalçin-Heckmann: Die Kurden. Geschichte, Politik, Kultur (22003); Die Kurden. Studien zu ihrer Sprache, Geschichte u. Kultur, hg. v. S. Conermann u. G. Haig (2004); A. Salih: Freies Kurdistan - die selbstverwaltete Region Kurdistans. Hintergründe, Entwicklungen u. Perspektiven (2005). Mehr Infos auch hier: http://www.navend.de/ Doch Vorsicht. Mir scheint auch diese Quelle nicht in jedem Punkt absolut neutral zu sein. Z.B. Schätzungen sind zum Teil recht großzügig, vor allem, keine Transparenz, nach welchen Kriterien geschätzt wurde. und so weiter. Also ohne Gewähr... ![]() Ciao, LG, lynxxx PS: Hab grad den Artikel von oben gelesen: Ararat war armenisches Siedlungsgebiet, bevor die Kurden dorthin "zogen". Die Handelswege verliefen am Rande und in Kurdistan. Das sie nicht groß am Handel teilnahmen, lag an ihrem Nomadentum. In der Geschichte des Orients spielten die Kurden eine wichtige Rolle, wie es im Text heißt? Da ist wohl der Wunsch, Vater des Gedankens, meistens spielten die Kurden nur eine marginale Rolle, (Ausnahmen bestätigen die Regel), ebenso wie ihre turkmenischen Nomadennachbarn. So, hab nun nicht weiter gelesen, aber den Artikel muss man an einigen Stellen mit Vorsicht lesen. Geändert von lynxxx (01.05.2007 um 18:43 Uhr). |
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| | #6 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Sorry das ich mich eher bedanken konnte. Vielen lieben Dank für die sehr hilfreichen Informationen. Ihr habt mir wirklich weitergeholfen. DANKE! |
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| | #7 |
| Mitglied Registriert seit: 08.2007 Ort: Bayern und Sachsen
Beiträge: 8
![]() | Das Buch ist zwar nicht mehr das neuste aber immer noch aktuell: van Bruinessen: Agha, Scheich und Staat. Politik und Gesellschaft Kurdistans. Berlin 1989 |
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| | #8 |
| Mitglied Registriert seit: 07.2007
Beiträge: 49
![]() | Die Kurden sind wohl Nachfahren der Meder. Die Meder errichteten vor den mit Ihnen verwandten Persern ein Großreich im vorderen Orient. das Wort kurd soll im medischen die Bedeutung "stark" gehabt haben. Das Kurdische zählt zu den ostindogermanischen Sprachen und ist eng mit Farsi und Pashto verwandt. Mit den Persern und Pashtunen teilen Sie auch Mythologie und bräuche. Wie etwa das Frühlingsfest "Nevroz", ein weiteres Indiz für die indogermanische Abkunft. Unter den Medern gab es eine spezielle Priesterkaste die "magoi" von denen sich das Wort Magier ableitet. Reste der vorsislamischen Religionen Kurdistans scheinen sich in der gnostischen Religion der Yezidi ( der nur Kurden angehören) erhalten zu haben. Die Yezidi kennen eine Kastentradition Die religion ist durch eine Arkandisziplin gekennzeichnet, so dass nur den Sheiks und Pirs die Details der Yezidischen Religion bekannt sind. Jede Sheikhfamilie repräsentiert einen der Sieben Engel, die von Gott geschaffen sind, bemerkenswert ist, dass die Sheikhs arabische und die Pirs kurdische Namen tragen. Da es nur eine orale Überlieferung gibt ist wohl im Laufe der Jahrhunderte viel Wissen verloren gegangen. Aktualität gewinnt diese Religion durch den Tragischen Genozid im Irak. Von den Muslimen werden die Yeziden als harbi angesehen. Das Kurdische Siedlungsgebiet beginnt wenige hundert kilometer östlich Ankaras geht weit bis in die Iranische Volksrepublik bis östlich von Kermanschah, Im Nord- Süd Richtung siedeln Kurden von Georgien und aserbeidschan ( Natschitschewan) bis ca 300 Km nördlich des Persischen Golfes. Das Kurdische Siedlungsgebiet verteilt sich auf die Türkei, Iran, Irak, Syrien, und zu geringen teilen auf Aserbeidschan und Georgien. Exklaven gibt es in der Nähe der heiligen Städte konya ( Türkei) und Mesched ( Iran) Völkerrechtlich wurde den Kurden im Vertrag von Sevres ( 1920) Unabhängigkeit zugesichert. Die Kurdische Sprache und Ethnie werden immer noch in der Türkei diskriminiert. Bedeutende Städte innerhalb Kurdistans sind Dyabakir ( Türkei), Kermanschah ( Iran) und Mossul ( Irak) Geändert von gregory (24.08.2007 um 20:47 Uhr). |
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| | #9 | |
| Gast
Beiträge: n/a
| Zitat:
Die wichtigste Städten in Kurdistan (nach der karte von prof. dr. izady) sind: Diyarbakir (türkei) Slêmanî (irak) Kirmashan (iran) Antep (türkei) Van (türkei) Urmiye (iran) Arbil (irak) etc.. siehe auch: http://www.rebir.com/images/dialekte.jpg | |
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| | #10 |
| Mitglied Registriert seit: 07.2007
Beiträge: 49
![]() | Mossul ist eine Stadt, die Traditionell überwiegend von Kurden bewohnt wurde. Auch liegt Mossul inmitten des Völkerrechtlich den Kurden im Vertrag von Sevres zugesicherten Gebietes. Schon zu Saddams Zeiten wurden viele Kurden vertrieben. Mehr als 20000 kurdische Familien haben in den Jahren nach der "befreiung" des Iraks Mossul verlassen. Wenn der Trend sio weiter geht wird Mossul tatsächlich eine arabische Stadt. Übrigens sind die Statistiken des Baath-Regimes gefälscht. Als Pan-arabische Nationalisten haben sie kurzerhand die Zahlreichen in Mossul lebenden Yeziden als Araber gezählt. Die arabischen Iraker verteidigen die Stadt zäh gegen berechtigte Kurdische Autonomieansprüche, da sie strategisch von großer Bedeutung ist; auch wegen der reichen Ölvorkommen im Nordirak. |
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| | #11 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Ich möchte kurz auf zwei Punkte hinweisen: 1. Wir befinden uns hier im Unterforum "Altertum"; das Thema lautet "Herkunft der Kurden". 2. Eine der Regeln unseres Forums, auf die sich alle Mitglieder bei ihrer Registrierung verpflichtet haben, lautet: Für Diskussionen über aktuelle politische Themen ist das Geschichtsforum nicht der richtige Platz. http://www.geschichtsforum.de/regeln.php |
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| | #12 | |
| Mitglied Registriert seit: 07.2007
Beiträge: 49
![]() | Zitat:
Hallo hyokkose, Bin mir nicht bewußt gegen eine Regel dieses Forums verstoßen zu haben. Da auch nach den Siedlungsgebieten gefragt wurde, habe ich mir erlaubt die Siedlungsgebiete der Kurden zu umreißen, und höflicherweise auf die Antwort eines users zu antworten. Bei der Antwort habe ich mich auf die Wiedergabe von Fakten beschränkt. Eine von Dir unterstellte Diskussion aktueller politischer Themen vermag ich in diesem thread nicht erkennen Allerdings demotiviert mich Deine Wertung meines Beitrages mal wieder. Offensichtlich gelten die Forenregeln nicht für alle teilnehmer. Übrigens lassen sich hier auch die völlig einseitigen Beiträge des Users seldschuks zur Zypernfrage anführen Hier wäre eine Zensur durch die mods auch aus völkerrechtlichen Aspekten geboten gewesen. | |
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| | #13 |
| Mitglied Registriert seit: 06.2006 Ort: Mark Brandenburg + geschichtsforum.de + Homepage: "Die Germanen" (schaut mal ins "Öffentliche Profil"! ;-)
Beiträge: 3.168
Blog-Einträge: 1 ![]() ![]() | Nun ja - Beitrag >>28.08.2007 22:38<< könnte man schon als eine Verquickung zwischen aktuell-politischen und historischen Argumenten ansehen, obwohl das Bath-Regieme ja inzwischen auch Geschichte ist. Aber gegen folgende Bezeichnung habe ich doch Bedenken: Meines Wissens heißt der Staat offiziell seit 1979 >>Islamische Republik Iran<< - oder?
__________________ "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, daß man Geld nicht essen kann." Geändert von Barbarossa (07.09.2007 um 17:58 Uhr). |
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| | #15 |
| Mitglied Registriert seit: 12.2007
Beiträge: 5
![]() | Geschichte der Kurden Tja Gast, hättest du ne emailadresse könnte man dir mal was schicken. Alle die, die eine wissenschaftliche Studie über die Herkunft der Kurden haben wollen, dürfen sich gern bei mir melden. Ich bin diskussionsmüde geworden. Jedem immer wieder das Gleiche sagen zu müssen ist anstrengend. Viele Beiträge beinhalten einige Details die zutreffend sind, aber niemand, wirklich niemand trifft die Warheit. Das Kurdentum auf einige lächerliche tausend Jahre zu reduzieren ist nicht nur falsch sondern auch eine Beleidigung für die Kurden und gehört sofort gelöscht. Genau so beleidigend ist die angebliche Abstammung von Sprache oder der Kultur selbst. Kurdisch weist mehrere sprachliche Besonderheiten auf. Die meisten davon deuten auf sehr alte sprachliche Wurzeln hin. Einige scheinen einzigartig für ältestes Kurdisch und legen den Schluss nahe, dass sich dieses aus vor-indoeuropäischen und damit auch vor-indo-iranischen Vorläufer-Grundsprachen im Kulturraum Kaukasus-Anatolien-Zagrosregion entwickelt hat. Im Detail: Kurdisch verfügt erstens nur über zwei grammatische Geschlechter statt der üblichen drei im Indoeuropäischen. Zweitens eine Zwei-Kasus-Flexion, das heißt eine Reduktion der vielen Fälle im Indoeuropäischen (9 inklusive des umstrittenen Allativs) auf zwei, den Subjekt- (Casus rectus) und den Objekt-Fall (Casus obliquus). Diese Zwei-Kasus-Flexion kennt neben Kurmandschi auch Zaza und Gorani. Schickt mir ne mail, ich werde antworten. Roj bas. (schönen Tag) |
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| | #16 | |
| Ehemaliges Mitglied Registriert seit: 10.2007
Beiträge: 8.947
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Zitat:
Bei den Dinosauriern ??? Geändert von balticbirdy (30.12.2007 um 14:54 Uhr). | |
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| | #17 |
| Gast
Beiträge: n/a
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| | #18 |
| Moderator Registriert seit: 04.2005 Ort: En un lugar de la Mancha de cuyo nombre no quiero acordarme...
Beiträge: 26.095
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Bei den Romania ist es allerdings so, dass die zwei Genera aus dreien zusammengefallen sind, üblicherweise Maskulinum und Neutrum (wobei es dann auch Sonderfälle gibt, die auf historische Überreste des Neutrums hinweisen). Ähnliches kann beim Kurdischen natürlich auch passiert sein.
__________________ Und darum Kinder eins bedenket: der Trollen respondieret, Zeit verschenket! La uerdad de la estoria a las uezes es dubdosa. 1ª Crón. Gen., c. 571 |
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| | #19 |
| Mitglied Registriert seit: 12.2007
Beiträge: 5
![]() | Die Kurden Es gibt genug Informationen über Kurden, inzwischen. Aber niemand will sie hören. Weil die Warheit nunmal weh tut. Die meisten Ruinen unserer wunderschönen Erde und deren Geschichte stehen im kurdischen Osten der heutigen Türkei. Na und? Wen interessiert es? Da werden Skelette gefunden die über ne Million Jahre alt sind. Na und? Wen interessiert es? Es werden Tonfiguren gefunden, die älter sind als die Geschichte des Töpferhandwerks auf der Erde aber na und? Wen interessiert es? Inzwischen gibt es eine wissenschaftliche Studien mit homogenetischen Tests und der Erkenntins das Kurden und Juden das gleiche Blut in sich tragen, aber na und? Wen interessiert das? Aber ich kann verstehen wieso: Wenn man bedenkt, dass die Wurzeln der Geschichte des homo sapien sapiens und homo sapiens im Kurdengebiet sind und berücksichtigt man das Alter der Sprachen sowie alle archäologischen Funde im kurdischen Iran, Irak, Türkei sowie Armenien und Georgien, so stelle man sich die Reaktion und Gesichter von Vertreter religiöser Grossmächte vor, wenn sie publizieren müssten, dass die Wurzel Ihrer selbst oder die Ihrer Religion mit grosser Wahrscheinlichkeit aus dem Kurdentum kommen. Selbst das AT sagt: Die Wiege der Menschheit liegt in Mesopotamien. Das frühere Mesopotamien ist genau da, wo nach der letzten Eiszeit sich Menschen anhäuften und eine Zivilisation sich bildetet. Aber all das ist nichts Neues. Das weiss man doch schon lange. Aber na und? Wer will das wissen? |
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| | #20 |
| Mitglied Registriert seit: 12.2007
Beiträge: 5
![]() | Zu TEKKER mit seinen fränzösisch Kenntinissen,,,,,,, Schon mal was von ER, SIE, ES gehört? Geändert von Ocho7 (30.12.2007 um 15:28 Uhr). |
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| ethnogenese, kurden |
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