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Alt 27.07.2004, 17:21   #1
Stephan
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Beiträge: n/a
Beitrag Cheopspyramide

Ich beziehe mich mit diesem Beitrag auf den Thread Fragen zur Cheops-Pyramide
von Backup über die Cheopspyramide und werde nun nach und nach fast sämtliche Fragen beantworten können und Meinungen bestätigen oder widerlegen die in der Diskussion aufgetaucht sind (inkl. Quellenangaben) soweit welche vorhanden sind.
enjoy it.

Also zuersteinmal der Erbauer der Choepspyramide:
Es dürfte sich dabei tatsächlich um jenen Chufu handeln der von Herodot im griechischen cheops genannt wird.
die Beweise sind vielfältig.
1. Als ersten Beweis kann man die Überreste seiner Kartusche in der obersten Kammer der Entlastungskammern ansehen.Sie ist zwar etwas malträtiert jedoch treffen die Silben auf keinen anderen Pharaonennamen zu. Leider gibt es dazu kaum photos da sich da die Altertümerverwaltung von Gizeh etwas wiederspenstig zeigt,aber ich hatte schon einmal die Gelegenheit im Rahmen einer Exkursion der tübinger Ägyptologen die betreffende stelle zu sehn.

2. Desweiters gibt es altägyptische "grafittis" auf den Steinen der Pyramide die von den Mannschaften angefertigt wurden wie "Mannschaft des Südens" "Diese Seite nach oben" "Geliebt von (Chufu)Cheops" "dem göttlichen (Chufu)Cheops" u.s.w.
Bei diesen Grafitti findet sich auch einiges über die Bauweise der Pyramiden worauf ich später eingehen werde. (Georges Goyon, Le secret des bâtisseurs des grandes pyramides.>Kheops<, 1977 S.93)

3. Desweiteren findet man nicht nur bei den Steinen der Pyramide sondern auch in den steinbrüchen die der Cheopspyramide zugeordnet sind diverse grafitto die den namen chufu enthalten sowie das jeweilige regierungsjahr und gewichtangaben und höhenangaben u.s.w.(F.L. Petrie, Pyramids and Temples, S.212)

4. Es wurde außerhalb der Pyramide,jedoch direkt daneben das Grab der Königsmutter von Cheops ,Hetep-heres gefunden(ungeplündert).diese Fundstücke sind im Museum von Kairo zu sehen neben der Statue des cheops.

5. Es wurde in dem einzigsten Brunnen des Gizehplateaus ein siegelring des cheops gefunden.
Ich werde auf den Brunnen noch weiter eingehen bei der Beantwortung der wasserfrage.

Der Isis Tempel^^:
Also ich hab in den letzten 6 Semestern über ägyptologie noch nie was über irgendeinen Isistempel gelesen noch hat einer meiner professoren davon gehört dass es einen in der nähe der pyramiden gibt. Da würde mich doch sehr die Quelle interessieren imperator.

Imperator hat an dieser Stelle das Fehlen von Mumien angeführt.
Antwort:
In der 4. Dynastie war die Mumifizierung noch nicht auf dem stand den sie im neuen Reich erreichte. Es erfolgte nur eine einfache präparierung. Der Körper wurde nur mit Natron bestreut, das dessen fette verseifte. nach wiederholten Waschungen wurde er dann an der frischen luft getrocknet und danach mit harz und bienenwachsgetränkten Lappen eingewickelt. (S. Sauneron, Le Rituel de l' embaument, services des antiques l' egypte,kairo, 1952)--> kein Vergleich zu dem aufwendigen mumifizierungsprozess im neuen Reich der uns noch heute die mumien bestaunen lässt.

Naja...wenn die Pyramiden keine Gräber waren...was sollten dann die Sarkophage darin?^^
Für die Ansicht von Maxherbert dass sarkophage zu rituellen zwecken gebaut oder benutz wurden gibt es in der ägyptologie keinen einzigen beweis dafür.

Dass die ersten pyramiden keine gräber waren und die darauffalogenen pyramiden als gräber gebaut wurden weil man die pyramiden aus der vorherigen zeit fehlinterpretierte so wie imperator es behauptet steht auf keinerlei grundlage da es in der zwischenzeit keine dunkle Zeit(Zeit des Vergessens gab) in der die geschichtstradition abriss. Das geschah erst am ende des alten reiches....und danach wurden keine pyramiden mehr gebaut.

Und es ist ja nicht so dass da einfach ne Pyramide in der Pampa steht sondern dass es sich um einen ganzen Komplex handelt,mit extra gebauten Fixpunkten und Totentempel und einer regelrechten Bauinfrastruktur.

Das man die einzelnen Funktionen der Kammern,speziell bei cheops nicht kennt ist allerdings wahr. Man kann jedoch davon ausgehen,da die Kammern von unten nach oben immer größer werden dass eine immer größere grabkammer gebaut wurde,oder man etwas bei der statik der beiden ersten grabkammern verpfuscht hatte.

Die Behauptung von Imperator dass die Pyramiden älter sind als wir bisher annehmen und schon in der zeit der 3. und 4. dynastie bestanden entbehrt ja wohl absolut jeder grundlage.

1. Die C64 Untersuchungsmethode bei der Sonnenbarke des Cheops hat genau ergeben dass sie aus der jeweiligen zeit stammt....Dass sie erst danach da eingefügt wurde ist sehr unwarscheinlich. (L'Architettura, V,S.93)

2. Von Chefren(das ist die pyramide bei der noch die haube zu sehn ist) wurde in einer der kleinen nebenpyramieden sein kanopenschrein gefunden. Dieser konnte auch einwandfrei datiert werden. (L'Architettura, V,S.93) ebenfalls unwahrscheinlich dass dies nachträglich eingefügt wurde.

3. In der Djoser Pyramide die die älteste ist hat man eingebaute Statuen von Djoser gefunden...eindeutig beschriftet und benannt.(heute im ägyptischen museum von Kairo zu sehn). Unwahrscheinlich dass die nachträglich eingebaut wurden.

4. Wie schon erwähnt gibt es stein grafitti in steinbrüchen und auf den pyramidensteinen der 3 großen pyramiden die den pharao bezeichnen sowie teilweise das regierungsjahr in dem der stein gefertigt wurde inkl. lobgesängen und zugmannschaftsnamen.

5. Das Grab der Mutter von Cheops konnte auch zeitlich auch genau datiert werden. Auch sehr unwahrscheinlich dass es danach eingefügt wurde.

Wobei das definitive unverfälschte erbauungsdatum wohl bald herauskommen wird sobald man das kupfer untersucht das in dem "Lüftungsschacht" gefunden wurde da es dabei absolut ausser frage steht dass es im nachhinein eingefügt wurde.

Pyramiden nach den Sternen gebaut?
Absoluter blödsinn....
Die Pyramiden wurde nach einem bestimmten Fixpunkt gebaut. Bei der Cheops pyramide war dies ein hohes gebäude das auf der spitze eine sonnenscheibe hatte. bis in das erste nachchristliche jahrhundert stand das bauwerk noch.(goyon,Nouvelles..S.94-95)
Dieser Fixpunkt war direkt im Norden ob absichtlich wissen wir nicht es ist jedoch anzunehmen.
Es gibt bei fast allen Pyramiden einen nachgewiesenen Fixpunkt der den Arbeitern beim Ausrichten der Steine half. Meistens war es ein Heiligtum mit einem markanten Punkt der weithin sichtbar war oder ein punkt einer stadt oder einem berg.

Imperator...
Mich würde mal interessieren was das für eine kernphysikalische Untersuchung ist die die Pyramiden so weit zurückdatieren. Quelle wäre nett.
Soweit ich weiß gab es bisher keine wissenschaftliche untersuchung die das belgt hat.

Es stimmt dass man den bau der pyramiden nicht exakt bestimmen kann mit wissenschaftlichen Mitteln. Aber man kann sie auf das jahrhundert genau bestimmen. bisher hab ich keinen beweis dafür gefunden oder eine wissenschaftliche untersuchung die die theorie des grenzwissenschaftlers jelitto bestätigen würden unabhängig davon ob er scientologe ist was ja nichts unbedingt über seine wissenschaftlichen arbeiten sagen würde...

Warum gerade die Pyramidenform als grabmahl?
Es ist ja nicht so dass die Ägypter schlagartig angefangen haben pyramiden hinzustellen.
Die Pyramidenform hat sich aus der mastaba heraus entwickelt.
Die Mastaba ist ein viereckiger einstöckiger bau unter dem das grab ist.

Die erste pyramide des djoser bestand auch erst aus einer mastaba.dann hat man zum ersten mal nen zweitenstock draufgebaut.dann einen dritten...dafür war die pyramiden basis zu klein also hat man sie an der seite weitererweiter...Diese stufen entwicklung ist heute mit dem blosen auge zu sehn und man bekommt sie auch von jedem laienreiseführer erklärt der kunstgeschichte studiert hat. die letzten beiden Stufen der Stufwen pyramide sind von dem bau her von aussen nicht zu sehn.

Wie sich aus der Stufenpyramide nun eine glatte pyramide entwickelt hat wie die in gizeh kann man sehr deutlich an den pyramiden von medum und daschur sehn,wo auch fehler gemacht wurden und man sozusagen noch rumprobiert hat speziell unter snofru dem vater von cheops bis man zur zeit cheops die idealform gefunden hatte.

Warum die Pyramiden heute einen so großen Eindruck und Diskussionstoff hinterlassen liegt an ihrer röße und weil man sie selbst so selten zu gesicht bekommt.
als ich sie als erstes mal mit 6 gesehn hab war ich auch voll beeindruckt jetzt nachdem ich sie weitere 10-15 mal gesehn hab davon 3 wochen jeden tag finde ich es zwar immer noch sehr beeindruckend jedoch wenig geheimnisvoll. Weil es doch sehr rationale bauwerke sind die halt einfach nur ins gigantomanische gehn.

Der zweite grund für ihre mystifizierung sind die fehlenden schriftlichen quellen aus der pyramidenbauzeit und weil es auf den ersten blick keine Erklärung gibt wie sie gebaut werden konnten.dem ist jedoch nicht der Fall...werde in der 2. Antwort morgen nahezuminutiös den Bau der Pyramide beschreiben.Und ich werde alles beweisen können ohne zuhilfename von grenzwissenschaftlern.

Zitat:
Anmerkung von Cheops :
Alles began, meiner Meinung nach, mit dem "Untergang" von Atlantis.
Diese Hochkultur lebte ca. 3000 Jahre nach der sogenannten Neolitischen Revolution.....

Antwort von Cheops :

Mein Wissen über Atlantis, beziehe ich vollständig auf den FUnd, den Valerie Irwin als Grundlage für ihr Buch "Die Sage von atlantis" nimmt.
Mfg Cheops

Bei solchen Meinungen werde ich regelrecht aggressiv...
Den Fund auf den sich der Cheops aus dem Forum hier bezieht stammt aus einem Roman!!!!!

Die Legende von Atlantis
von Valerie M. Irwin

Amazon-Preis: EUR 9,95

Richtig peinlich von dir das hier anzubringen.Der Fund von dem er spricht ist Teil der einleitung des Romans...real nicht existent sondern nur in der Phantasie der schriftstellerin.

Was die seevölker mit denen sich Ramses III. rumschlagen musste mit den pyramiden zu tun haben kann ich nciht nachvollziehen. da dazwischen 2 jahrtausende liegen nahezu.

Betreffs der Rampe war dies tatsächlich so.Es gab eine Rampe.und der winkel ist nciht zu groß,und die steigung auch nicht und die bauzeit auch sehr gering. ich werde das mathematisch beweisen und konkrete masse nenn sowie berechnung der länge höhe und rauminhalt und steigung und wie is praktisch möglich war.
Dabei handelt es sich um ein projekt unserer tübinger Ägyptologen mit dem wir uns 1,5 jahre intensiv auseinandergesetzt haben mit hilfe von mathematikern und ägyptologen aus new york und paris sowie direkten messungen vor ort. Auch auf die Sache mit dem holz werde ich eingehen...ist sehr simpel.
Warum große Steine?
Leichterer Abbau da wie gesagt es keine werkzeuge gab und die steine mit hilfe von aufquellenden holz aus dem fels herausgesprengt wurden.
Das Rampenmodell hat keinesfalls ausgedient...Hebel gab es zur zeit des alten reiches nicht,geschweige denn ein flaschenzug.
Desweiteren verstehe ich nciht warum überall behauptet wird dass es nirgends einen noch vorhandenen Beweis für die Rampen an Pyramiden gibt.
Den gibt es und zwar bei der Pyramide von Chentkaus bei der dieser umrandung sogar eine Kreisform der Ecke aufweißt. Die Pyramide des Chentkaus ist die wenig bekannte und wenig besuchte 4. Pyramide von Gizeh.

Weiter wenn der Beitrag erschienen ist.....
dann werde ich auch das Rampenmodell beweisen und Graefe widerlegen,dessen Artikel,obwohl erst jetzt in onlineseiten erschienen ist schon vor 7 Jahren in ägyptischen Zeitschriften erschienen und schon damals auf falschen Behauptungen gefußt hat.
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Alt 07.08.2004, 15:47   #2
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Alt 08.08.2004, 08:33   #3
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guten morgen lieber stephan,

ein prima beitrag über die pyramiden. sachlich fundiert und weitestgehend begründet.

am rande bemerkt, im punkte 5
führst du meine bemerkung an, über die möglichkeit der nutzung der pyramiden zu rituellen zwecken. hierbei handelt es sich aber nicht um meine meinung, lediglich um
einen impuls neue ideen in die diskussion einzubringen. nachlesen kann man diesen aspekt im übrigen bei "rudolf steiner", welches ich aber nicht als beweis verstehe.

ebenfalls im punkte 5,
führst du zu recht an, daß in der 4.dynastie die technik der mumifizierung noch nicht sehr weit entwickelt war. dies kann aber kein grund dafür sein, daß die sarkophage in nahezu klinisch reinem zustand vorgefunden wurden. selbst bei unvollkommener behandlung, wären reste in den abgeschlossenen sarkophagen vorhanden gewesen.
so bleibt festzustellen, daß der umstand der fehlenden mumien weiterhin völlig ungeklärt bleibt.

in der zweiten numerierung punkt 1. berichtest du von den untersuchungsmethoden zur zeitlichen datierung der sonnenbarke. du wirst uns jetzt aber sicherlich noch diese "C64" methode erklären.

mit allerbestem gruß max
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Alt 08.08.2004, 14:04   #4
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Ich glaube, er meint die Radiokarbonmethode, auch C14 methode genannt. hat sich sicher verschrieben
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Alt 09.08.2004, 23:41   #5
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Zitat:
maxherbert
ebenfalls im punkte 5,
führst du zu recht an, daß in der 4.dynastie die technik der mumifizierung noch nicht sehr weit entwickelt war. dies kann aber kein grund dafür sein, daß die sarkophage in nahezu klinisch reinem zustand vorgefunden wurden. selbst bei unvollkommener behandlung, wären reste in den abgeschlossenen sarkophagen vorhanden gewesen.
so bleibt festzustellen, daß der umstand der fehlenden mumien weiterhin völlig ungeklärt bleibt.
Das speziell bei den Giza-Pyramiden nach jahrhundertelangem Souvenirtourismus, bevor es überhaupt archeologische Forschung gab, nichts mehr übriggeblieben ist wundert mich gar nicht. Wenn da zur Zeit der Öffnung durch die Araber überhaupt noch was drin war, wurde es danach fortgeschafft.
In anderen Pyramiden wurden sehr wohl Überreste von Pharaonen gefunden und das ist so auch in jedem Standardwerk nachzulesen.
In der unvollendeten Pyramide des Neferefre fand man Teile der Mumie, anhand derer man das Sterbealter des Herrschers auf 20-25 Jahre bestimmen konnte.
Von der Mumie des Teti fand man in seiner Pyramide Arm und Schulter.

Das Gerücht der mumienfreien Pyramiden ist falsch!
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Alt 10.08.2004, 10:27   #6
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Hallo Stephan,
na gut, dann dürfte wohl bewiesen sein, dass meine Theorie bzw. die von Grenzwissenschaftlern falsch ist. Aber zu einigen Punkten möchte ich mich noch äußern.

zu 1.: na laut Zecharia Sítchin ist es gerade dieser Beweis, der von Oberst Vyse gefälscht wurde.

zum Isistempel: gut, ich habe zwar nie Ägyptologie studiert, doch denke ich, dass Zecharia Sitchin nicht einfach so einen Isistempel erfinden wird, oder? Die Quelle lautet übrigens "Stufen zum Kosmos" von Zecharia Sitchin. Er wurde von mehreren anderen Grenzwissenschaftlern wie Erich von Däniken oder Erdogarn Ercivan zitiert.

Nach dem alten Reich wurden shr wohl noch Pyramiden erbaut, z. B. in der 13. Dynastie, welche zum Mittleren Reich gezählt wird.

Zur kernphysikalischen Untersuchung, die die Pyramiden 12000 Jahre zurückdatieren: das habe ich von "Das Geheimnis des Orion" von Robert Bauval und Adrian Gilbert, die übrigens auch die Theorie aufgestellt haben, dass alle Pyramiden der 4. Dynastie nach den Sternen ausgerichtet sind. Klar, die Theorie Bauvals und Gilberts ist vollkommener Unsinn, was ich auch schon in der Diskussion von vor einem Jahr behauptet habe. Lediglich die Pyramiden von Gizeh und der Oriongürtel würden aufeinander passen mit einer Abweichung von 2% - alle anderen Sterne und Pyramiden weichen sogar 200% voneinander ab.

Aber ansonsten scheint meine Theorie im Arsch zu sein. Tja, schade eigentlich.
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Alt 10.08.2004, 10:40   #7
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guten tag andronikus,

meine vormals getroffenen mutmaßungen können selbstverständlich nur für ungestörte objekte gelten. hinweisen möchte ich darauf, daß meine ausführungen aber auch gerade für solche gelten sollten.

mir ist wohl bekannt, daß es diverse mehr oder weniger merkwürdige berichte über diese mumienfunde hier im internet gibt.
wenn du jetzt hier expliziet behauptest, daß es sich bei "mumienfreien pyramiden" um eine legende handelt, dann möchte ich dich bitten, dieses hier mit hinweis auf zuverlässige nachprüfbare quellen zu belegen.
auch um angabe nur eines einzigen anerkannten "standardwerkes" möchte ich dich bitten.
dann lese ich das ganze gerne noch einmal nach.

eine erste oberflächliche recherche von mir ergab, daß in der pyramide des "teti"
eine weibliche mumie in einem "holzsarkophag" gefunden wurde.
hier müßte man jetzt in der fachliteratur mal die näheren fundumstände eroieren.
ist der sarkophag tatsächlich aus der zeit? handelt es sich überhaupt um eine bestattung?, falls ja, gegebenenfalls eine nachbestattung? und viele andere umstände mehr, welche zu einer einschätzung des fundes führen könnten.
bevor ich mich da festlege, würde ich ich schon gerne mehr darüber erfahren

zu der pyramide des "neferefre" konnte ich in kürze noch keine zuverlässige angabe über die funde ermitteln. mumienteile wurden nicht genannt und miroslaw verner berichtet über kanopenfunde. leider gibt es bisher für mich dort auch keinen aussagefähigen paläopathologischen befund.

mit allerbestem gruß max
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Alt 10.08.2004, 13:27   #8
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Ich beziehe mich bei meinen Angaben auf das Buch "Die Pyramiden" von Miroslaw Verner. Da er selbst mit der tschechischen Expedition am Komplex von Neferefre gegraben hat, sind seine Angaben sicherlich zutreffend und überprüft.

Ich werde mir meine Literatur noch mal vornehmen und durchsehen. Soweit ich schon gesehen habe, gibt es auch Mumienfunde in mehreren Königinnenpyramiden.
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Alt 10.08.2004, 13:29   #9
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Zitat:
Imperator
zu 1.: na laut Zecharia Sítchin ist es gerade dieser Beweis, der von Oberst Vyse gefälscht wurde.
Diese Behauptung geistert immer noch durch grenzwissenschaftliche Bücher ist aber nachweislich falsch. Der beste Beweis dafür sind derartige Steinbeschriftungen die teilweise hinter anderen Steinblöcken verschwinden, also schon vor dem Einbau der Blöcke angebracht sein müssen.
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Alt 10.08.2004, 22:36   #10
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Ich habe jetzt bei Verner noch einmal nachgeschlagen, außer bei Neferefre und Teti hat man noch in folgenden Pyramiden Reste der Mumien bzw. Grabausstattung gefunden:

Chentkaus II. -Reste von Mumienbinden und der Grabaustattung
In der Pyramide die nach der Zählung von Lepsius XXIV genannt wird -beschädigte Mumie einer Frau
Djedkare -Mumie eines 50jährigen Mannes (sicher kein Intrusivbegräbnis!, also offenbar Djedkare selbst)
Unas -Fragmente der Mumie
Iput (Königinnenpyramide im Teti-Komplex) -Kanopen, Knochenreste
Pepi I. -Mumienfragmente + Binden
in einer Königininnenpyramide seines Komplexes -Reste der Grabausstattung
Merenre I. -Mumie (strittig ob Original)

Man hat also bei 5 (6) Pyramiden von Pharaonen der 5. und 6 Dynastie Reste der Mumien gefunden, desweiteren Mumienreste bei mehreren Koniginnenpyramiden. Natürlich kann man weiterhin glauben, das in den anderen Pyramiden die Sarkophage nur zur Zier standen - logisch ist diese Ansicht meiner Meinung nach nicht. Die Pyramiden der 5. und 6. Dynastie waren also sicher Grabbauten, das dies auch auf die Pyramiden der 3. und 4. Dynastie zutrifft kann man nicht durch Beweise nachweisen, das Vorhandensein von Sarkophagen in diesen Pyramiden spricht aber sehr dafür.

Für den rätselhaften Fall des original versiegelten aber leeren Sarkophags von Sechemchet habe ich aber auch keine Erklärung. Wer weiß, der Komplex wurde aber auch nicht fertig gebaut, wurde er vielleicht doch woanders bestattet.

Ich hoffe ich konnte den Fall etwas erhellen.
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Alt 11.08.2004, 10:20   #11
Stephan
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Zitat:
florian17160
Bemerkenswert, bin schon gespannt auf die Fortsetzung. Warum meldest du dich nicht an hier, wäre eine Bereicherung. Gruss, FLO
Würde mich ja gerne anmelden ist nur so dass der betreffende Moderator grad in Urlaub ist.

Zitat:
maxherbert
in der zweiten numerierung punkt 1. berichtest du von den untersuchungsmethoden zur zeitlichen datierung der sonnenbarke. du wirst uns jetzt aber sicherlich noch diese "C64" methode erklären.
sry max...war ein Schreibfehler.
Ich meinte damit die C14 Methode anhand derer das Alter des betreffenden Stückes mit Hilfe der radioaktiven Zerfallsprozesse ermittelt wird.

Kann leider noch nicht viel schreiben da ich grad probs mit T-Offline hab dummerweise.

Nochwas zu den Pyramiden aus dem mittleren Reich.

Zitat:
imperator
Nach dem alten Reich wurden shr wohl noch Pyramiden erbaut, z. B. in der 13. Dynastie, welche zum Mittleren Reich gezählt wird.
Das kann man nicht vergleichen.
Die Pyramiden des mittleren Reiches sowie die Pyramiden die sich im Sudan befinden sind lediglich ein Abklatsch der lediglich in der Pyramidenfarm ähnlichkeit hat.

Die Pyramiden des alten Reiches bestehen aus unzähligen Quadern oder Steinen die ohne Mauerbindende Hilfsmittel zusammengefügt wurden.

Die neueren Pyramiden die du angesprochen hast sind gemauert und haben Teilweise kuriose Baumerkmale wie direkte Pyramidentore. Manchmal sind es Tempel manchmal auch nur Grabsteine wo der Tote davor beerdigt wurde. Von den Größenunterschieden ganz zu schweigen. Selten übersteigt eine dieser neueren Pyramide die Höhe von 10 metern.

Ich schreib das mit der Bauweise wenn ich wieder I-Net Zugang hab da ich an der uni zu wenig zeit hab und im inetcafé es zu teuer ist.
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Alt 11.08.2004, 18:11   #12
Stefan
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Der Bau der Pyramide

Herodots "Maschienen"
Die älteste Beschreibung der Art und Weise, wie die Pyramiden gebaut wurden, stammt von Herodot~484-420 v. Chr.
Er erhielt die Informationen zum Bau der Pyramiden von Tempelpriestern,die ihrerseits von Ereignissen berichteten die bereits 2000 Jahre zurücklagen.
Aber Herodot hörte als Historiker zu und nicht als Techniker,deshalb sind seine Beschreibungen recht vage.
Er redet lediglich von "aus kurzen Holzstücken gefertigten Maschienen".
Leider wird er da jedoch nicht genauer so dass dies die Basis für viele Irrtümer war.
einige Theorien:

1.1
Der Schaukelaufzug von G. Legrain
Der Stein wird auf eine Art Wippe geschnallt und durch wippen und schnelles plazieren einer Erhöhung darunter kräfteschohnend nach oben bewegt.
Unwahrscheinlich da dies zu langwierig dauern würde und man 50 Arbeitstage brauchen würde um einen einzelnen Stein von ganz unten bis an die Spitze zu befördern. Man ahnt leicht die unübersehbare Zahl gleichzeitig arbeitender Schaukelmaschienen die notwendig gewesen wären.
Darüber hinaus hätte jede maschiene die Verwendung mehrer Kubikmeter Verkeilungsholz erforderlich gemacht.

1.2
Bockkran oder Bauaufzug
Manche denken dass die Steine nach heutiger Methode mit Hilfe eines Krans versetzt wurden.
Sehr unwarscheinlich da die Ägypter ja kein Eisen zur Verfügung hatten und nur mit Holz einen solchen Kran zu bauen die Holzstärke wohl nicht ausgereicht hätte um den Stein zu heben.

1.3
Hölschers Verfahren.
Der dt. Architekt Hölscher bemerkte während Ausgrabungen an der Chephrenpyramide starke Einkerbungen,die in gewisse Blöcke der Granitverkleidung gebohrt worden waren.
Er schloß daraus, daß diese Vertiefungen dazu gedient hatten, die Füße einer Art von Balkengerüst zu befestigen,das die Steine hochheben und befestigen sollte.
Diese Theorie klingt wenig wahrscheinlich denn derartige Vorrichtungen setzen zwangsläufig die Verwendung von Rolle, Winde und Stahlhaken vorraus, Mittel, die den Ägyptern des Altertums nicht zur Verfügung standen.

1.4
Das Croonsche Hebeverfahren durch Aufhängung.
Croon war der Meinung dass die Blöcke mit Hilfe des Hebeverfahren,dass der Stein am einen Ende eines Drehpunktes sitzts und die Zugmenschen am anderen Ende des Hebels und somit den Stein nach oben brachten.
Ein solches Hebewerk mag theoretisch ganz plausibel klingen,ist aber aus praktischen Gründen nicht anwendbarTäglich mussten 355 Kubikmeter Steine verlegt werden. Um einen einzigen Block von denen an der Spitze zu verlegen,mussten diese Geräte ebensooft eingesetzt werden wie es Steinlagen oder Stufen gab,nämlich rund 240 mal. Man kann sich das Gewimmel der Menschen und Geräte vorstellen das ein solches Verfahren notwendig gemacht hätte.

Dann gibt es noch jede Menge Kurbeltheorien und Hydrauliktheorien...u.s.w. die jedoch alle an den damaligen Möglichkeiten und den damaligen Materialien scheitern mussten.

Letztlich mussten die werkzeuge die Homer beschreibt einfache Schlitten gewesen sein die auch zur damaligen Zeit am Wahrscheinlichsten sein dürften.
Wie sind die Steine dann auf die Pyramide raufgekommen?
Mit einer Rampe.
Es wurde bei der 4. Pyramide von Gizeh bei der chentkauspyramide eine Ziegelrampe entdeckt. Der Gebrauch von Rampen ist auch bei dem Abtransport von den Steinen aus den Steinbrüchen bezeugt.(In Tura und M´sara)
Auserdem war die Rampe die gängigste Methode um in die Höhe zu bauen im Alten Ägypten.
Sieht man auch heute noch an zig Rampenüberresten.
Die größten Rampenreste aus Lehmziegeln sieht man bei der Pyramide von Medum.

Die versch. Rampentheorien:

2.1
Das Prinzip der senkrecht auftreffenden Rampe
Die meisten dieser Theorien scheitern an dem Steigungswinkel und daran dass man ja,falls die rampe hätte verlängert werden müssen,was ja immer der Fall gewesen wär es zu lange gadauert hätte sie zu verlängern.

2.2
Das Prinzip der Schneckenrampe
Das Prinzip beinhaltet dass sich die Rampe wie ein Gewinde um die Pyramide schlingelt.
Dabei gibt es zwei Varianten.
Eine die dass die Pyramidenstufen verwendet,was sehr unwarscheinlich ist da der Winkel zu hoch würde und die andere,dass die Pyramide komplett hinter der Rampe verschwindet an allen 4 seiten.
Dies ist die Methode die als am Wahscheinlichsten anzusehen ist.
Graefe meint zwar dass dies auch die beste Methode wär jedoch zuviel Material kosten würde und nicht durchführbar sei...
Der wird hier noch früh genug wiederlegt werden.

Dieses Modell der Umhüllenden Schnecke ist das Wahrscheinlichste.
Es bietet die folgenden Vorteile:
1. Es macht keine Veränderung der Neigungsebene entsprechend dem Anstieg des Pyramidenkörpers erforderlich, wie es für die gewaltigen, senkrecht auftreffenden Rampen der Fall wäre.
2. Es bietet eine hinreichende Breite, um Manöver und Entfaltung der Kollonnen zu gestatten.
3. Es erlaubt den gleichzeitigen Bau des Mantels, des inneren Füllwerks,der inneren Kammern und Gänge der Pyramide
4. Es verstopftnicht durch Aufstapelung der Steinblöcke das Plateau von Gizeh und ermöglicht die Anlage der Nebenbauten.
5. Es setzt nur eine leichte und regelmäßige, demnach bequem und schnell zu durchlaufende steigung voraus. Die Rampe kann in dem Maße wie das Mauerwerk ansteigt gebaut werden.
6. Es ist das einzige system das die von der Spitze der pyramide aus beginnende Glättung möglich macht.
7. Es ist das sicherste System,während die anderen Systeme sehr Gefährlich sind und den damaligen Methodischen Abläufen nicht gerecht werden.
(Der Herr Graefe scheint da wohl zu seiner Studienzeit geschlafen zu haben)
8.Es ist das wirtschaftlichste System.
9. Es ist das einzigste System, das nicht die entladung des Schlittens notwendig macht, da die Blöcke in den Steinbrüchen auf dem Schlitten festgebunden und erst unmittelbar am Bauplatz abgeladen wurden.
10. Auf den Steinen sind manchmal die Umrisse einer Stufenpyramide eingezeichnet, bei den Steinen weiter unten ist es nur eine Stufe,bei den Steinen weiter oben 2 und 3 und 4.
Da es sich jedoch um eine glatte Pyramide handelt sollte damit wohl die Abteilung der Rampe gemeint sein auf welche lage der stein gehört.


Als nächstes dann der Bau der Pyramide.
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Alt 14.08.2004, 18:25   #13
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maxherbert befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
cheopspyramide

guten tag andronikos,

nun habe ich auch noch mal bei verner nachgeschlagen.
im übrigen eine ordentliche und saubere arbeit, welcher aber oftmals die informationen nicht päzise genug darstellt.
möglicherweise liegen diese sachinformationen aus älteren ausgrabungen aber auch einfach nicht vor.

du hattest 8 pyramiden - orte (nach verner) angegeben, mit denen du den nachweis des mumien-begräbnisses in der der pyramide führen möchtest.

ich meine , dies ist nicht vollständig gelungen, weil deine texte die gesamtumstände nicht darstellen. nun lese ich wie folgt:

teti, im geröllschutt der grabkammer findet man schwarz gewordene überreste eines armes und einer schulter. zuordnung ist ungewiß.

neferefre, die archäologischen umstände und die anthropologischen befunde lassen gemeinsam den beinahe sicheren schluß zu, daß es sich um die überreste von von neferefre handelt. diesem könnte ich zustimmen.

chentkaus, pyramide völlig zertrümmert, nur noch 4 meter hoch, in den trümmern fetzen von mumienbinden und scherben von steingefäßen. keine weiteren untersuchungen. beweis unzureichend

djedkare, der untere raumbezirk ist von steinräubern dermaßen zerstört, daß keine rekonstruktion möglich ist. zertrümmerte sarkophagteile gefunden. im trümmerschutt reste einer mumie gefunde. keine weiteren untersuchungen. beweis unzureichend

unas, fund von mumienfragmenten, nicht im sarkophag, nur in der grabkammer, keine weiteren untersuchungen. hinzu komt, daß nicht einmal die datierung der funde ermittelt wurde. wohl frühestens 1930, eher noch älter. beweis unzureichend.

iput, es handelt sich um einen tempel, welcher erst später mit einer pyramide überbaut wurde. keine mumienfunde. eventuell knochenfragmente- dieses aber ungewiß. ausgräber dann auch noch ausgerechnet zawi hawass. beweis unzureichend

pepi I, die herkunft einiger mumienfragmente aus der pyramidensubstruktur ist sehr fraglich. solche aussage kann auch kein beweis sein.

mer-en-re, gefundene mumie wurde in 18 dynastie zugeordnet. weitere untersuchungen nicht möglich, die mumie ist verschollen.

unabhängig von diesen befunden kann man auf grund der überaus guten darstellungen von miroslav verner mit einer hohen wahrscheinlichkeit davon ausgehen, daß pyramiden eine wichtige funktion im grabrythus und totenkult der ägyptischen kultur hatten.

mit allerbestem gruß max
maxherbert ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2004, 18:50   #14
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Lieber Max,

ich gebe dir recht, nur anhand des Buches lässt sich insbesondere die Datierung der gefundenen Mumien und Mumienreste nicht sicher überprüfen. Doch sicherlich waren bei den Funden Fachleute anwesend, die Erfahrung hatten. Weiterhin ließen sich die Fund bei Unklarheiten sicherlich jederzeit durch eine C14-Analyse zeitlich überprüfen. Deine Interpretation der Funde ist dabei mMn zu negierend. Bei der Mumie von Merenre I. steht nicht dort, dass sie aus der 18. Dynastie stammt, sondern es ist zu lesen, dass sich die Fachleute bei der Interpretation streiten. Es gibt also auch gegenteilige Meinungen von Ägyptologen. Auch hier würde eine C14-Analyse helfen. Ich frage mich auch manchmal warum das nicht einfach gemacht wird, dann bräuchte man sich nicht mit Notbehelfen wie der Art der Einwicklung herumplagen. :kratz:

Mit folgender Aussage gibst du Verners Text besonders einseitig wieder:
Zitat:
maxherbert
djedkare, der untere raumbezirk ist von steinräubern dermaßen zerstört, daß keine rekonstruktion möglich ist. zertrümmerte sarkophagteile gefunden. im trümmerschutt reste einer mumie gefunde. keine weiteren untersuchungen. beweis unzureichend
Ich zitiere wörtlich Verner:
"In den Trümmerhaufen der Grabkammer gelang es, Überreste des mumifizierten Körpers eines etwa fünfzigjährigen Mannes zu entdecken. In Anbetracht der Tatsache, daß der absteigende Korridor bis heute durch die ursprüngliche Blockade teilweise verschlossen ist, weil die Diebe sie damls umgangen hatten, müßte es sich um Djedkare und nicht um ein späteres Intrusivbegräbnis handeln."
Das ist für mich zwar kein 100%iger Beweis aber ein sehr starkes Indiz. Wenn man natürlich keinen Beweis für Mumien in Pyramiden anerkennen will, zählt das natürlich auch wenig...

Mit bestem Gruß
Andronikos ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2004, 19:07   #15
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maxherbert befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
lieber andronikos,

zu recht pochst du auf die moderne untersuchungsmethoden, aber ich bitte dich auch mehr zwischen den zeilen zu lesen.
ganz offensichtlich gibt es nicht mal eine ordentliche grabungsdokumentation.
dieses deutet darauf hin, daß der angebliche fund schon in einer der ersten grabungsversuchen, möglicherweise also 1880 getätigt wurde. damals wurden solche belanglosigkeiten noch nicht notiert. solches fehlt oft sogar noch 1970. du wirst mir möglicherweise beipflichten, daß solchen berichten mit größter zurückhaltung gegenüberzutreten ist.
mit allerbestem gruß max
maxherbert ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.08.2004, 19:38   #16
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Stephan ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Der Bau der Pyramide

Das Plateau von Gizah liegt ungefähr 42,27m über dem Niveau des Nils. Nun gibt es einen enormen Brunnen, der einzige des Felsplateaus, und zwar an einer idealen Stelle, rund hundert Meter südöstlich der cheopspyramide: der sog. Campbell Brunnen.
Länge 9,14m Breite 7,92m Tiefe 63,34m. Am Grund fand Vyse einen Ring mit dem Namen des Cheops.(Goyon,Die Cheops Pyramide,S. 116, 1977, Paris)
Damit dürfte das Wasserproblem wohl gelöst sein.

Der Bau:
Nachdem das Plateau von Gizeh planiert und von allem Geröll befreit war,blieb ein mehr oder weniger regelmäßiger, stufenförmiger Steinkern übrig, um den herum die Pyramide errichtet werden sollte.
Dann kam die Vorzeichnung der vier Seiten des Gebäudes an die Reihe.
Die vom Survey Department of Egypt gemessenen Maße sind:
östliche Seite: 230,391m
westliche Seite: 230,357m
nördliche Seite: 230,253m
südliche Seite: 230,454m
Dies wurde im wesentlichen so wie heute gemacht. Die Ägypter besaßen bereits Feldmesser und eine Art Wasserwaage.
Alle Pyramiden des Alten Reiches waren so ausgerichtet daß ihre nördliche Achse mit einem heiligen Ort oder mit einer anderen Pyramide zusammenfiel:
Die Knickpyramide auf ein altes Denkmal der 3. Dynastie in der Nähe des Serapheums von Saqquara
Phiops I. auf die Pyramide des Userkaf
Merenre auf die Pyramide des Unas
Schepseskaf auf die Pyramide des Djoser
Djoser auf einen Punkt in der Totenstadt

und Cheops auf die Stätte von Chem.
Die Stätte von Chem war ein großer Sonnentempel mit einer metallenen Scheibe auf der Spitze mit einer Gesamthöhe von 56m. Dieses Bauwerk welches im Norden lag wurde also beim Bau ständig anvisiert und diente als Fixpunkt,weswegen auch die Pyramide eine leichte Trapezgrundrissform hat.
Heute kann man von dem Gebäude lediglich dir Grundmauern sehen,jedoch stand es noch bis zum 100 n. Chr. Jahrhundert da wir eine Beschreibung von Strabo haben.

Die Feldmesser zeichneten nun direkt auf das Steinpflaster die genauen Grenzen der eigentlichen Pyramide auf. Der Sitte gemäß wurde die Zeichnung der rechtwinkligen Mauern so vorgenommen, daß man mit einer Reißnadel auf dem Pflaster Striche zog. Teilweise heute noch zu sehn. Danach wurden die 4 Ecksteine verlegt.
Schon bei der Verbauung der ersten Steinlage wurden die Ecksteine stets aus Furcht vor dem Verrutschen, am Boden in den Fels eingelassen. Bei der Chephrenpyramide waren noch zusätzlich Zapfen vorhanden die dem Eckstein doppelte Sicherheit vorm Verrutschen geben sollten.(Bei Cheops allerdings nicht bewiesen)
An den Seiten verlegte man die Verkleidungsblöcke nebeneinander. Auch sie waren in vollendeterweise mörtellos zusammengefügt. Um jedoch deren Verlegung zu erleichtern, verstrich man dort eine dünne Schichtgelöschten Gips und angefeuchteten Kalkes.
Allein das Gewicht eines Steins reichte aus, um ihn an seinem Platz festzuhalten was allerdings nach sich zieht dass eine Ungleichmäßigkeit auf der Steinoberfläche sich gefährlich auswirken kann.

Die Rampe:
es kann davon ausgegangen werden dass eine aus Luftziegeln gebaute Rampe das schrittweise erhöhen der Pyramide ermöglichte.
Die zwingenden Voraussetzungen, damit ein solches System mit den damals verfügbaren Mitteln funktioniert sind folgende:

1. Die Rampe musste eine möglichst sanfte Steigung besitzen,denn ein Mensch kann eine zu große Anstrengung nicht lange durchhalten und man musste ein Zurückrutschen des Schlittens vermeiden.
2. Die Breite des Weges musste ausreichend sein, um den durchzug und die Bewegungen der Mannschaften sowie die Rückkehr der leeren Geräte zu ermöglichen.
3. ES galt zu vermeiden, daß die Anlage der Rampensteigung nach der Verlegung jeder Steinlage ständig wieder in Frage gestellt wurde. Dies hätte eine unaufhörliche Überwachung notwendig gemacht um den Weg zu nivellieren.
4. Eine gewisse Mittel- und arbeitseinspaarung musste einkalkuliert sein.
5. Die leibliche Sicherheit der Arbeiter , für die Ägypter sogar etwas unerlässliches, musste sichergestellt sein.

Das einzige Mittel, das diese voraussetzungen berücksichtigt, ist due Umhüllende Rampe.

Nach unseren Berechnungen hatte die Rampe folgende Ausmaße wenn man eine Steigung von realistischen 5,6 (3 Finger) cm pro Meter berücksichtigt.
Gesamtlänge: 146,594m:0,056m = 2617,75 m
Mittlere nutzbare Breite 15,75 m bei einer mindestbreite von 6m und einer Basisbreite von 24m.
anzahl der Rampenläufe:6-7
Mittlere abnehmende Höhe jeden Laufs: ca. 20m
Rampenböschung ca. 10 cm.
Rauminhalt:
durchsch. Breite 17m (15,75 +1,25 Geländer),wollen wir den Rauminhalt dieser Rampe überschlagen,nehmen wir die Hälfte 8,5m die wir an jeder Seite der Pyramide hinzufügen:
230,36m+8,5m+8,5m=247,36m
V=(GxH):3=(230,36x230,36x146,59):3=2592968,4m³ Gesamtvolumen
Volumen der Rampe: 2592968,4m³-2592968,4m³=396830,9m³
Das ist in etwa 1/7 der Pyramide.
Mit Absicht haben wir mit Rücksicht auf die Länge und die Höhe eine ziemlich geringe steigung gewählt.
Es liegt auf der Hand dass die schwache Stelle eines Luftzieghelgerüsts die Zerbrechlichkeit der Ziegel ist. DEnn wie oben beschrieben vertrug ein derartiges Material ebensowenig Trockenheit sowie feuchte. Schwere Stöße müssten es zum Einsturz bringen.
Da man den Lehm beim Durchzug des Schlitten ausgiebig besprengen musste,verwandelte sich der Boden zwangsläufig rasch in einen Morast,auf dem die Männer ausgeglitten wären,was die Arbeit behindert hätte.
Die Ägypter verwendeten um das abzuwenden sicherlich einen richtigen Bohlenboden aus aneinandergelegten Dattelpalmenstämmen. Die länge der Bäume muss leicht die gesammte Breite von 12-14m eingenommen haben.
Das nur aus Fasern bestehende Palmenholz ist schon trocken etwas schwammig. Es verfault daher überhaupt nicht wenn es feucht wird.
(Es sind Denkmäler mit Balkenwerkelementen erhalten,die Palmenholz nachahmen und aus dem Alten Reich stammen)Der Palmenstamm war sehr gut dafür geeignet um den Mängeln eines Luftziegelgerüchts abzuhelfen. Die poröse Beschaffenheit seiner Fasern saugte das übermäßige Wasser auf während es zugleich dem Lehm die nötige Feuchtigkeit als Schmiermittel beließ. Anderseits konnten sich die Treidler während der Arbeit gegen die Querhölzer stemmen.
Die Eigenschaft nicht zu verfaulen garantiert seinen Bestand während der kompletten Bauzeit desweiteren verteilt es durch seine Struktur die Belastungen in alle Richtungen.
Und schließlich schützten die Stämme,dank ihrer Festigkeit und Elastizität und dicke von nem halben meter durchmesser das Bauwerk vor Stößen die während der Manöver der schweren geräte unvermeidbar waren.

Palmstamm for Präsident...:king:

So jetzt zieh ich mir erstmal das Fussbalspiel rein....morgen schreib ich weiter.
Im übrigen könnte man den Thread hier in das alte Ägyptenforum mal verlegen.
__________________
Steige herab! Steige herab, für alle Ewigkeit Verdammter (Heinrich IV. an Gregor VII., 1076)
Stephan ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 18.08.2004, 20:19   #17
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Schini wird schon bald berühmt werden
Zitat:
Stephan

Im übrigen könnte man den Thread hier in das alte Ägyptenforum mal verlegen.
F & A wir routinemäßig nach ca. sechs Wochen ausgemistet, aber ich sehe keinen Grund, deiner Bitte nicht sofort zu entsprechen.
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Mensch, wie die Zeit vergeht. Dabei habe ich mein Passwort noch gewußt.

Und das Forum sagt mir:

Ihr letzter Besuch war:
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Schini ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.09.2004, 20:51   #18
Cato
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Hallo Stephan,
vielen Dank für Deine Ausführungen zur Spiralrampe. Sie entspricht exakt der Meinung, die mein Professor vertritt. Allerdings gibt es auch bei der Spiralrampe einige Probleme, auf die die Wissenschaft noch keine Antwort hat:
1. Bedenke, dass bei einer Spiralrampe die Seitenlänge mit zunehmender Höhe abnimmt, die Steigung der Rampe gleichzeitig zunimmt. D.h., je höher man kommt, desto steiler wird die Rampe und desto schwieriger die Verlegung der Steine. Die Fertigung der letzten 30 m einer Pyramide lässt sich mit der Spiralrampe also nicht erklären.
Wir haben im Studium das Modell einer Spiralrampe im Maßstab 1:200 gebaut. Oben, an der Spitze der Pyramide wird es schlichtweg zu eng.
2. eine Spiralrampe hat bekanntermaßen zahlreiche Ecken, die es zu umkurven gilt. Die Kraftumleitung wäre über Umlenkstämme durchaus möglich gewesen, jedoch nicht ohne den Zug anzuhalten. Einen einmal in Bewegung geratenen Schlitten hochzuziehen, ist schaffbar, ihn jedoch ständig an den Ecken anzuhalten, um ihn um die Kurve zu bugsieren, hätte eine enorme Anstrengung und Verzögerung bedeutet, die man sich zeitlich nicht hätte leisten können.
3. den volumetrischen Körper einer Pyramide zu bauen ist schwieriger, als man annimmt. Immerhin müssen sich alle vier Kanten in exakt einem Punkt treffen (dem Pyramideon). Die kleinste Abweichung oder Ungenauigkeit hätte fatale Folgen und wäre bei einer Spiralrampe zu spät bemerkt worden. (Man kann bei einer Spiralrampe nicht von unten über die Kanten einmessen.)

Die Spiralrampe erscheint aus heutiger Sicht deshalb plausibel, da sie die wirtschaftlichste Methode darstellt. Man muss aber in Betracht ziehen, dass im Alten Ägypten dieser Faktor wahrscheinlich eine geringere Rolle als heute spielte. Wahrscheinlich ist diese moderne Lösung einfach zu kompliziert und ermöglichte keinen stetigen Arbeitsfluss.
Eine Direktrampe hätte zumindest die Logik einer einfachen Konstruktion, die, wenn die Pyramide noch niedrig ist und ein großer Bedarf an Steinen besteht, eine breite Spur bietet, während mit zunehmender Höhe und geringerem Materialbedarf die Spurbreite abnimmt. Dieses einfache Prinzip dürfte der Denkweise der Ägypter eher entsprochen haben, als komplizierte moderne "Parkhausspiralen".
Ein wesentliches Argument gegen die These der Direktrampe ist jedoch der enorme Materialaufwand (der den der eigentlichen Pyramide bei weitem übersteigt), sowie das Platzproblem, d.h. eine direkte Rampe zur Cheopspyramide hätte auf dem Plateau kaum Raum gefunden.

Gruß, Cato
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Alt 24.09.2004, 01:38   #19
Cato
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Beiträge: n/a
Hier sind noch zwei links zum Thema:

http://www.mines.inpl-nancy.fr/laego/Crozat/fr/2.html

http://www.pyramidenbau.ch/Ind_Text.htm
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Alt 17.10.2004, 13:22   #20
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Beiträge: 932
Speaker wird schon bald berühmt werden
Meiner meinung nach sind Deine Quellenangaben oft mehrere Jahrzehnte alt, was nicht heißt, daß alle falsch sind. Fakt ist jedoch, daß die so genannten konservativen Ägyptologen kaum neue Erkenntnisse zulassen, welche nicht in das herkömmliche Geschichtsschema passen. Da bestätigen und und zitieren sich Meinungsgenossen gegenseitig (was ja nicht verwerflich ist) und machen Theorien,und als nichts anderes stellen Ercivan u.a. ihre Meinungen zur Diskussion, ins Lächerliche, anstatt evtl. Erkenntnisse OBJEKTIV zu untersuchen. Es geht, hat man den Eindruck um nichts anderes als Profilierung der eigenen Person bzw. Institution und das beste Bspl. hierfür ist wohl der Dirktor der Altertümerverwaltung Gizeh Dr. Zahi Hawass ( siehe medienwirksame und historisch völlig belanglose "Öffnung" des Schachtes in der Pyramide).
PS: Ich möchte hier keine Wissenschaftler (anerkannt oder nicht) verunglimpfen und ihre Leistungen auf diesem Gebiet keineswegs schmälern, aber Offenheit und Toleranz in alle Richtungen täte diesem Bereich sicher gut.
Dann möchte ich noch die Frage aufwerfen, warum fast sämtliche Pharaonen alles versuchten, um ihrer und den nachfolgenden Generationen darzustellen was sie alles erbaur, bewegt und erreicht haben. Überall sieht man Inschriften der Erbauer, in denen sie gepriesen werden, ja teilweise wurden alte Hieroglyphen durch die des gerade amtierenden Herrschers "ausgetauscht" um den Ruhm zu steigern und den Pharao als grossen Erbauer dastehen zu lassen. Da ist es doch verwunderlich, daß sich kein Pharao mit Inschriften oder ähnlichem rühmt bzw. mit Texten aus dem ägyptischen Totenbuch seine Grabkammer usw. verzieren läßt wie in Djoser`s Pyramide.
Der einzige "Beweis" ist meiner Meinung nach ein winzige Figur, die in Abydos!! gefunden wurde und ob Graffittis von den Arbeitern so glaubhaft (hinsichtlich ihres Alters) sein sollen überlasse ich jedem selbst
__________________


"I templari c`entrano sempre"

Die Templer haben ihre Finger immer im Spiel (Umberto Eco)

Geändert von Speaker (17.10.2004 um 13:30 Uhr). Grund: Signatur angeben
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