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Alt 22.07.2005, 13:13   #21
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Wale befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Also ich habe auch schon desöfteren die Warnung gehört, dass man nie Bücher aus Büchern zitieren sollte. Auf Wendungen wie "Diodor, zitiert nach Hermann Bengtson" o.ä. reagieren manche Dozenten ziemlich allergisch. Zumal der Arbeitsaufwand, einen gängigen Autoren wie Diodor rauszusuchen und zu zitieren, ja nun nicht allzu groß ist.

Englische Zitate sind dagegen kein Problem, denke ich, ebenso Latein, Griechisch, Italienisch oder Französisch - alles Sprachen, die der Durchschnittsprof im Fach Alte Geschichte durchaus verstehen dürfte.
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Alt 27.12.2011, 13:41   #22
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Coligny ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Habe das selbe Problem wie der Threadersteller. Diodor ist natürlich super, aber ein paar weitere Quellen zu Antigonos wären nicht schlecht.
Habe noch von Plutarch die Biographien zu Eumenes und Demetrios, wo auch ein bisschen was über Antigonos drin steht, aber sonst siehts wie gesagt eher mager aus.
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Alt 27.12.2011, 14:28   #23
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Ravenik ist ein LichtblickRavenik ist ein LichtblickRavenik ist ein LichtblickRavenik ist ein LichtblickRavenik ist ein Lichtblick
Viel mehr als Diodor gibt es leider nicht. Eine (eher knappe) Darstellung der Diadochengeschichte, in der natürlich auch Antigonos erwähnt wird, findest Du in den Büchern 13-15 von Iustinus.
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Alt 27.12.2011, 17:52   #24
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Coligny ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Zitat:
Ravenik Beitrag anzeigen
Viel mehr als Diodor gibt es leider nicht. Eine (eher knappe) Darstellung der Diadochengeschichte, in der natürlich auch Antigonos erwähnt wird, findest Du in den Büchern 13-15 von Iustinus.
Danke für den Tipp
Coligny ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 28.12.2011, 06:18   #25
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Mitgliederbild von Joinville
 
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Beiträge: 1.400
Joinville hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Diodor und Plutarch sind leider die beiden einzigen Hauptquellen zu Antigonos Monophthalmos als Diadoche, wobei bei Diodor dessen gesamte Biographie einzulesen ist, mit Ausnahme der letzten Episode, der Schlacht von Ipsos, da das 21. Buch in dem die Schlacht die ersten Kapitel einnimmt nur fragmentarisch erhalten ist. Plutarch (Eumenes, Demetrios, Moralia) geht mehr auf die Charakterisierung der von ihm beschriebenen Persönlichkeiten ein, dazu ist übrigens noch die Eumenes-Vita des Cornelius Nepos zu nennen, die naturgemäß ja auch einiges zu Antigonos enthält.

Die bei Photios erhaltenen Fragmente von Arrians "Ereignisse nach Alexander" umfassen nur den ersten Diadochenkrieg, in dem Antigonos nur eine untergordnete Rolle spielte und folglich nur beiläufig erwähnt wird, bei der Reichsordnung von Babylon durch Perdikkas und der Konferenz von Triparadeisos. Das Werk endet just als Antipater nach Makedonien zurückkehrt und Antigonos seinen Kampf gegen Eumenes aufnimmt.

Zu Antigonos als militärischen Führer ist noch Polyainos zu nennen, der im vierten Buch seiner Strategmas allein 20 Absätze dem Antigonos widmet. Von Antigonos selbst sind auch noch ein paar Worte überliefert, und zwar auf dem Stein von Skepsis, auf dem ein Brief von ihm im Bezug auf den Diadochenfrieden 311 v. C. gemeiselt wurde. Die Inschrift ist allerdings nicht vollständig erhalten.
__________________
"...aber ich begehre noch lange nicht Eure Gebeine als heilige Reliquie zu küssen." (Joinville zu dem im Staube sitzenden König)
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Alt 22.02.2012, 17:01   #26
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Registriert seit: 07.2010
Beiträge: 214
Water wird schon bald berühmt werden
Zitat:
Sephi Beitrag anzeigen
Was heißt die Originalquelle? Die kann ich einsehe - aber nicht lesen. Ich muss mich also sowieso an Übersetzungen halten. Und ob ich diese jetzt aus der Sekundärliteratur nehme oder aus irgendwelchen Sammelbändern bzw. aus einem Buch in dem der original Text "am Stück" übersetzt wurde sollte doch eigentlich egal sein!?
Jein. Es kann schon beim "Originaltext" gute und schlechte Textausgaben geben, die sich evtl. auch unterscheiden. Ob aber eine kritische Textausgabe (die lückenhafte Wörter genau aufführt etc.) Sinn macht, wenn man die Sprache eh nicht kann, ist fraglich...

Wo du die Übersetzung her hast, ist auch erstmal egal... nur wenn es viele gibt, gibts wieder gute und schlechtere (ich würd z.B. da nem berühmten Philologen mehr trauen, als einem Nobody... und bei Übersetzungen von Gedichten eher ner Prosaübersetzung, weil die genauer sein kann als eine, die sich reimen muss ... oder einer modernen Übersetzung eher als einer, die z.B. aus der NS-Zeit oder dem 18. Jh. stammt, weil da oft anderer geistiger Hintergrund verwurstet ist, was eben nicht mehr wissenschaftlich ist heutzutage... ich denke da an diesen Satz von Tyrtaios mit dem "schönen Tod", der je nach Zeit anders übersetzt wird, so dass es halt zu bestimmten "Idealen" passt )

Also prinzipiell kannst du so einen Sammelband schon nehmen, solltest aber darauf achten, dass das Buch einigermaßen aktuell ist und wissenschaftlich, also nicht so "Populärliteratur", wo auch gerne mal gekürzt wird, ohne das anzugeben. Gut wäre halt, wenn es zweisprachig wäre und Übersetzer und Herkunft der Originaltextes auch angegeben.

Du kannst dann so zitieren: Originalautor, Stelle und dann halt welche Ausgabe du benutzt hast, da dann das Buch nennen, wo du den Text gefunden hast etc... Man gibt halt eh immer die Ausgabe/den Übersetzer mit an, auch wenn man auf jeden Fall für die Quelle und Stellenangabe erstmal z.B. eine übliche Abkürzung verwenden kann oder sollte.

Wenn ich Quellen suche, schau ich mir auch gern mal ne Biographie an, da wird meist einiges zitiert. Aber weiß nicht, ob es zu dem den ihr hier sucht eine Biographie gibt, wenn nicht ist natürlich schwierig...

Hast du schon im Pauly nachgeschaut?
Water ist offline   Mit Zitat antworten
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