23.06.2012, 09:22
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| Historisches Regelwerk Hawaiianern drohte Todesstrafe bei Überfischung | | | |  | |  | | | Historisches Regelwerk Hawaiianern drohte Todesstrafe bei Überfischung
Wer zu viel oder falsch fischte, konnte des Todes sein. Jahrhundertelang galten auf Hawaii strenge Fangregeln, um die Fischbestände zu schützen: Die moderne Fangindustrie könnte viel vom alten Gesetz der Insulaner lernen, meinen zwei Forscher, die die Fischerei Hawaiis mit der Floridas verglichen haben.
Wer in den alten Zeiten auf Hawaii Fisch fangen wollte, musste viele Regeln beachten. Während des jährlichen Makahiki-Festes beispielsweise waren Teile der Korallenriffe gesperrt - einen bis drei Monate lang. Ähnliches galt für die monatlichen Feste, bei denen drei Tage lang keiner zum Fischen hinaus aufs Riff durfte. Nach der Zeremonie des Aku kapu durfte niemand mehr echten Bonito fangen und der Makrelenscad war nach der Zeremonie des O pelu kapu tabu. In den tieferen Zonen durfte nur fischen, wer zur Klasse der Fischer gehörte und vom Chief mit entsprechender Ausrüstung ausgestattet war. Selbst das Verspeisen von Fisch war streng geregelt. Frauen blieb der Genuss von Makrelen, Haien, Rochen und Ziegenfischen vorenthalten. Nur Hohepriester und Chiefs durften Schildkröten essen. weiter lesen... | |  | |  | |
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