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Alt 04.09.2008, 19:18   #1
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beri_83 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Keltisches Wörterbuch

Hallo liebes Forum,

bin auf der verzweifelten suche nach einem Deutsch- kletischen Wörterbuch um den Geheimnissen unserer süddeutschen Orts- Flur- Wald- Fluß-..... namen auf den Grund zu kommen.

Gruß
__________________
Habent sua fata libelli.
Libri amici, libri magistri.
beri_83 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2008, 19:49   #2
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Pope wird schon bald berühmt werden
Hier drei Links, davon führt einer zu einem keltisches Wörterbuch und zwei zu etymologischen Werken:

Databases
Online Etymology Dictionary
Deutsches Wrterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm
__________________
Whatever
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Alt 07.09.2008, 16:20   #3
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Haerangil sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
das protokeltische ist schon gut...

aber für sowas muss man schon einige Ahnung haben von Sprachen und keltischer Etymologie... das ist kein Thema bei dem man als Laie mit ´nem etymologie Lexikon oder ´ner Wortliste weit käme... denn oberflächliche Ähnlichkeiten zwischen Wörtern neigen dazu den Laien zu verwirren und auf falsche Fährten zu locken...

ich empfehle hier mal als Literatur von Bernhard Maier: kleines Lexikon der Namen und Wörter keltischen Ursprungs, Beck; Auflage: 2., Aufl. (September 2003), ISBN-13: 978-3406494703

hier gibt es eine Wortliste basierend auf Alfred Holder, Alt-celtischer Sprachschatz 1896

http://www.heinrich-tischner.de/22-s...kelt/akelt.htm

Geändert von Haerangil (07.09.2008 um 16:23 Uhr).
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Alt 07.09.2008, 16:30   #4
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Pope wird schon bald berühmt werden
Diese Anmerkung hätte ich natürlich nachgereicht ... Aber der Fragesteller hat sich ja nicht mehr gemeldet ...
__________________
Whatever
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Alt 26.05.2012, 11:02   #5
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walter becker ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Zitat:
beri_83 Beitrag anzeigen
Hallo liebes Forum,

bin auf der verzweifelten suche nach einem Deutsch- kletischen Wörterbuch um den Geheimnissen unserer süddeutschen Orts- Flur- Wald- Fluß-..... namen auf den Grund zu kommen.

Gruß
Lesen Sie Krahe Hans Krahe Unsere ältesten Flussnamen, dies erweitert Ihren Horizont um einige Tausend Jahre
mfg.
Becker
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Alt 26.05.2012, 16:18   #6
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Registriert seit: 06.2007
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Haerangil sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
ein interessantes Interview mit Bezug auf Krahe:
Eurasische Ursprachen: „Anatolien war nicht Ur-Heimat der indogermanischen Stämme“ - Eurasisches Magazin
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Alt 31.05.2012, 16:05   #7
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Mitgliederbild von Ogrim
 
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Ogrim sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Lieber Haerangil,
danke für deinen Link.

Aus dem Text:
Zitat:
Der Fehler liegt darin, daß man überall dort, wo man Spuren der keltischen materiellen Kultur findet, etwa handwerkliche Arbeiten, auch von Siedlungen einer keltischer Bevölkerung ausgeht. Dem ist entschieden entgegenzutreten.
als Nachtrag zu einer alten Forumsdebatte.

Und, noch spannender:
Zitat:
Es kann keinerlei Zweifel daran bestehen, daß sich aus einem indogermanischen Dialektgebiet heraus das Keltische, Germanische, Baltische und Slavische entwickelt haben. Wo das geschah, läßt sich allein mit Hilfe der Namenforschung erkennen, denn in den Toponymen und Hydronymen lassen sich die Spuren einer früheren oder späteren Übernahme aus einem indogermanischen Dialekt zweifelsfrei erkennen. Man muß diese Mögchkeiten nur nutzen
Immer voraus gesetzt, man berücksichtigt das erste Zitat.
Für Hessen bleiben die Matronenweihsteine eine hervorragende Quelle, die eben doch viele Lehnwörter aus dem keltischen Sprachgebiet wieder geben.

Achtung: Ältere Literatur ist voll von Querbezügen und Annahmen zur Sprachentwicklung, die häufig eben auch mit Wanderungen in Zusammenhang gebracht wurde.

Für mich bleibt die bereits ausgesprochene Erkenntnis, dass Sprach-, Sachgüter- und Naturforschung noch immer keine tragfähige Synthese gefunden haben. Geschweige denn eine einheitliche Theorie von Allem (eTvA)
__________________
"Wer die Enge seiner Heimat ermessen will, der reise.
Wer die Enge seiner Zeit ermessen will, der
studiere Geschichte"
K. Tucholsky
Ogrim ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2012, 08:37   #8
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Beiträge: 550
Haerangil sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Ja aber soetwas wird immer mehr versucht... gutes Beispiel der von mir angesprochene Band über die Cherusker dessen Autoren mittlerweile davon ausgehen ,daß die nördliche Mittellatene bzw. die Lattene-Jastorf Kontaktzone von Rhein-Weser Germanen getragen wurde.
Haerangil ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2012, 14:17   #9
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edgar befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Kennt jemand Wilhelm Obermüller's "Deutsch-Keltisches, geschichtlich-geographisches Wörterbuch" (1868) ?

Und wie sehen Sprachwissenschaftler das Buch heute ?


Ein Mann namens G.J. Richter hat es als Grundlage für sein eigenes Buch gemacht. Hier eine Leseprobe: Keltische Wurzeln in europäischen Sprachen: Sprache als Zugang zur Geschichte - Gerhard Joachim Richter - Google Books

Wie würdet ihr es einschätzen ?

DANKE
edgar ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 03.06.2012, 14:54   #10
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El Quijote ist jedem bekanntEl Quijote ist jedem bekanntEl Quijote ist jedem bekanntEl Quijote ist jedem bekanntEl Quijote ist jedem bekanntEl Quijote ist jedem bekanntEl Quijote ist jedem bekanntEl Quijote ist jedem bekannt
Es mutet schon seltsam an, dass Richter sich auf Obermüller als Hauptzeugen beruft, mehr als 100 Jahre Forschung ignoriert. Leider berichtet Richter auch nur von der Ignoranz gegenüber Obermüller von Seiten etablierter Wissenschaftler seiner Zeit, die Argumentationen beider Seiten bringt Richter nicht, so dass wir entweder gezwungen sind, Richter auf Treu und Glauben zu folgen, oder eben das ganze als verschwörungstheoretisch durchsetzt abzutun (falsche Behauptungen, dass das Keltische Substrat außer von Obermüller und natürlich von ihm, Richter, von niemandem gesehen würde; Unterdrückung Obermüllers durch kollektives Ignorieren "unbequemen" Theorien). Ich würde mir mehr Argumente wünschen. Außerdem habe ich gegen bei Books on Demand verlegter Literatur, die den Anspruch erhebt wissenschaftlich zu sein, Vorbehalte. Wer von Fachverlagen ernst genommen wird, braucht nicht zu BoD zu gehen.
Was der Verfasser nicht leistet, ist Obermüller mit seinen Thesen in seine Zeit hinein einzuordnen. Während seine Zeit stark germanophil war, war Obermüller das gerade nicht. Aber das ist ein Ideologienstreit, nichts, was wirklich zu wissenschaftlichen Erkenntnissen führt.
__________________
:urlaub:
El Quijote ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2012, 16:28   #11
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Registriert seit: 06.2012
Beiträge: 63
edgar befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Bin ganz deiner Meinung. Nur hätte ich es nicht so gut ausdrücken können.

Was mich nur wunderte war, dass Obermüller wirklich kaum irgendwo zitiert wurde, soweit ich das sagen kann.
Das Werk scheint mir schließlich nicht unerheblich.
edgar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2012, 07:14   #12
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Mitgliederbild von Vailos
 
Registriert seit: 08.2012
Ort: Bergisches Land
Beiträge: 5
Vailos ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Für das schnelle Nachschlagen empfiehlt sich diese Seite:

Keltengruppe Teutates - Wörterbuch

Für etymologische Betrachtungen eignet sich dieses Wörterbuch allerdings weniger...
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Alt 05.03.2013, 18:25   #13
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Mitgliederbild von Isleifson
 
Registriert seit: 08.2012
Beiträge: 422
Isleifson befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Beste franz.Seite über die Kelten und ihre Sprache, streng wissenschaftlich also nix mit Baumorakel und so.

L'Arbre Celtique
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