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| Moderator Registriert seit: 04.2005 Ort: En un lugar de la Mancha de cuyo nombre no quiero acordarme...
Beiträge: 29.757
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Geschichtswettbewerb: Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte Heute hat erneut der in zweijährigem Turnus stattfindende Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten begonnen, diesmal mit dem Thema Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte. Historisch interessierte Schülerinnen und Schüler (außerdem Azubis und Studenten) im Alter von 6 bis 21 Jahren sind dazu aufgerufen als Solisten, Gruppen oder Klassen teilzunehmen und eine Präsentation der Ergebnisse abzuliefern. Diese Präsentation kann in der Form einer klassischen Studienarbeit (Facharbeit, Proseminararbeit) aber auch in kreativeren Formen (literarische Umgestaltung der Forschungsergebnisse, Umsetzung in ein Gesellschaftsspiel, interaktive Homepage) eingereicht werden, je nach Fähigkeiten und Interessen. Bundespräsident Joachim Gauck startet Geschichtswettbewerb Zwischen Solidarität und Konflikt Interessierte Schüler sprechen am besten ihre Eltern oder einen Geschichtslehrer bzw. Lehrer eines verwandten Faches (Politik, Sozialwissenschaften, Sprachen, Religion, Ethik, Philosophie, Gesellschaftslehre) an. Grundsätzlich sollen die Schüler selbständig forschen; Eltern, Lehrer und sonstige Betreuer sollen vor allem als Motivatoren während der mehrmonatigen Arbeitsphase und bei Rückschlägen agieren und bei methodischen Problemen Hilfestellung geben. Teilnehmen Schon vor zwei Jahren hat das Geschichtsforum Ideen für den Geschichtswettbewerb gesammelt: Geschichtswettbewerb: Skandale in der Geschichte Dies soll nun wieder geschehen. Für die aktiven Mitglieder des Forums, die i.d.R. über das Teilnehmeralter hinausgewachsen sind, z.T. selbst schon Kinder im entsprechenden Alter haben, wird das nun vielleicht ein wenig schwieriger als beim letzten Mal, beim Thema Skandale sein. Die Körber-Stiftung selbst macht schon einige Vorschläge:
I.d.R. wird beim Geschichtswettbewerb darauf wert gelegt, dass Schüler historische Sachverhalte aus ihrem Umfeld – also mit regionalem oder familiärem Bezug – bearbeiten. Jedoch gibt es anlässlich des 50. Jahrestags des Élysée-Vertrags eine Veränderung dieser Regularien: Die Körber-Stiftung und die Föderation deutsch-französischer Häuser richten diesmal auch einen Sonderwettbewerb zur Geschichte deutsch-französischer Nachbarschaft aus. Zur besseren Übersichtlichkeit werden Vorschläge am besten in der folgenden Form vorgebracht: Thema - Kreis/Stadt - Bundesland - Zeitraum Beispiele (fiktiv): Die städtepartnerschaftliche Entwicklung von A (Dtld.) und B (Fr.) anhand des Schüleraustausches des Städtischen Gymnasiums mit dem Lycee de la ville – Stadt A – Bundesland C – 1952 bis heute Arisierung und Judenverfolgung/-entrechtung im Konfliktfeld von Nachbarschaftsstreit und Nachbarschaftshilfe - Stadt/Dorf XY - Bundesland ZA - 1938 - 1941/45Ich hoffe, dass wir so einen Pool an Ideen schaffen, aus dem sich Schüler aus dem ganzen Bundesgebiet bedienen können. Abgabetermin ist der 28. Februar 2013
__________________ Chi vuku zik Ah xel roxa ru camay zak yuhuh. Und darum Kinder eins bedenket: Wer Trollen respondieret Zeit verschenket! |
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| | #2 | |
| Moderator Registriert seit: 04.2005 Ort: En un lugar de la Mancha de cuyo nombre no quiero acordarme...
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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Erfahrungsbericht mit Tipps einer Teilnehmerin des letzten Durchgangs: Zitat:
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| | #3 | |
| Moderator Registriert seit: 04.2005 Ort: En un lugar de la Mancha de cuyo nombre no quiero acordarme...
Beiträge: 29.757
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Zitat:
Thema (sehr grob): Konfessionalismus als Problem des Zusammenlebens (also entweder im Ruhrgebiet als Zuwanderungsgebiet, oder in einer Grenzregion zwischen zwei Fürstentümern, die unterschiedliche Konfessionen hatten) Stadt: Oberhausen (Rheinland) Bundesland: NRW Zeitraum: 1870 - 1933 Ich hab jetzt wegen meines Beispiels halt OB angegeben, aber es dürfte sich jeder Ort, wo Konfessionen aufeinandertrafen dafür eignen. Den Zeitraum habe ich so gewählt, weil der preußische Kulturkampf unter Bismarck auf der einen Seite und die Gleichschaltung zur Volksgemeinschaft durch die Nazis auf der anderen Seite gute Pole sind, die den Untersuchungszeitraum begrenzen. Schwierigkeit: Zeitzeugen dürften kaum noch vorhanden sein, es müsste also auf Archivmaterial als Hauptquelle zurückgegriffen werden. Dies dürfte aber zum überwiegenden Teil in Deutscher Kurrent vorliegen (mit Glück in der vereinfachten Variante Sütterlin). Sütterlin ist relativ einfach zu erlernen und mit Sütterlinkenntnissen kann man sich relativ einfach in die deutsche Kurrent einlesen, aber es wäre gut, wenn man sich als Schüler hier Hilfe von einem Lehrer holt der Sütterlin kann und das ist leider keine Kompetenz, die jeder Geschichtslehrer mitbringt.
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| geschichtswettbewerb, körber-stiftung |
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