04.05.2012, 14:28
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| Ein Feuerball beendet die Zeppelin-Ära | | | |  | |  | | | Ein Feuerball beendet die Zeppelin-Ära
Die LZ 129 «Hindenburg», das grösste je erbaute Luftschiff, fing während des Landevorgangs in Lakehurst in den USA am 6. Mai 1937 Feuer, worauf der mit Wasserstoff gefüllte Flugkörper binnen Sekunden verbrannte. Mit der Katastrophe ging die grosse Ära der Luftschifffahrt zu Ende.
Der nach dem 1934 verstorbenen deutschen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg benannte Zeppelin repräsentierte bis dahin einen Mythos des technischen Fortschritts, der in einem Feuerball enden sollte. Das medial umfassend dokumentierte Drama sollte vorerst einen Schlussstrich unter die 1900 begonnene Geschichte der in Friedrichshafen gebauten deutschen Zeppeline ziehen.
13 der 36 Passagiere, 22 der 61 Mann zählenden technischen Besatzung und eine Person aus dem Bodenpersonal fanden an diesem Abend ihren Tod. Als plausibelste Erklärung für die Entzündung des leicht brennbaren Wasserstoffs gilt die leicht entflammbare Aussenhaut der LZ129 - in Kombination mit statischer Elektrizität.
Symbol für technischen Fortschritt
Das 245 Meter lange Starrluftschiff, nur 24 Meter kürzer als die Titanic, galt bis zum finalen Flug als Symbol für technischen Fortschritt und Überlegenheit. Zwar war bereits in den Dreissiger Jahren klar, dass dem Motorflugzeug die Zukunft gehören würde. Doch die Gegenwart vor allem auf Langstrecken gehörte damals noch den imposanten Luftschiffen. weiter lesen... | |  | |  | |
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