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| | #21 | |||
| Gast
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Zitat:
("Vorstadium" ist eher der Begriff, wenn man "Vorstufe von Krankheit" meint, aber Hauptsache, wir verstehen uns.) Zitat:
Mit Smileys kann ich keinen Text verfassen, in keiner Sprache der Welt. | |||
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| | #22 | |
| Gast
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| Zitat:
und die Chinesische Schrift strenggenommen nicht den Wortlaut zurückgibt ? Genau diese qualität könnten Vinca zeichen doch auch haben. Ich nenne sie ja auch nicht Buchstaben, sondern Zeichen. Frage: Kann man manche Zeichen aus Höhlenmalereien als Vorgänger, oder Ur-ideale der Vinca Zeichen betrachten ? Ich sah da ein paar interessante Vergleiche.... | |
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| | #23 | ||
| Gast
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| Zitat:
Es setzt aber voraus, die chinesische Grammatik zu beherrschen. Zitat:
Das "System" der chinesischen Schrift kennt man nur dann, wenn man auch über die Aussprache einigermaßen Bescheid weiß. | ||
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| | #24 | |
| Gast
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| | #25 | |
| Gast
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| | #26 | |
| Gast
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Also hat eine Wortsilbe verschiedenste Bedeutungen, je nach Aussprache und Position im Satzbau, aber die Bedeutungen haben unterschiedliche Zeichen. Ein nicht chinesisch sprechende kann durchaus die Zeitung lesen !! Ok, feinheiten, die durch Silbendopplung kommen ,könnte ihn überfordern, aber Fakt ist, die Schriftsystem der Chinesen funktioniert auch ohne fixe Sprachliche zugechörigkeit. (Korea, Vietnam, Japan haben es auch zumindest teilweise übernommen) | |
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| | #27 | |||
| Gast
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| Zitat:
Im Altchinesischen waren die einsilbigen Wörter in der Überzahl, allerdings war die Lautstruktur komplizierter, und es gab nicht nur 300-400 verschiedener Silben, sondern Tausende. Zitat:
a) Entweder lernt man die chinesische Sprache und schreibt mit den chinesischen Schriftzeichen in chinesischer Sprache. b) Oder man benützt die chinesischen Schriftzeichen als Vorlage, um daraus ein eigenes System zu schaffen, wie die japanischen Silbenschriften Katakana und Hiragana, das vietnamesische chữ Nôm oder das koreanische Hyangch'al bzw. Idu. Zitat:
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| | #28 |
| Gast
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| Chinesisch lesen: http://www.schriften-lernen.de/Schrift/China/Ch15.htm Hier z.b.ist die Rede von 415 Silben.: http://www.chinafokus.de/kultur/sprache/pinyin.php Das sind schon eine ganze Menge Zeichen ,den Japaner oder Koreaner benutzen: http://www.chinaseite.de/Verbreitung...Asi.478.0.html |
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| | #29 | ||
| Gast
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Die Aussage "Jedes chinesische Schriftzeichen steht für ein Wort" ist allerdings nicht richtig, das bestätigt auch Dein erster Link. Zitat:
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| | #30 | |
| Gast
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| Zitat:
Mich beschäftigt dabei nur die Idee einer Zeichensatz, der im grunde keine Lautsprache zurückgibt, aber sozusagen International verwendet werden kann. Müsste mann nicht logischer Weise die Ursprünge in eine Zeit suchen, wo es Zeichen gibt, Mitteilungsbedarf auch, aber noch keine Schrift. Wären die Zeichen auf Fels und Höhlenmalereien ,begründet durch deren Jahrtausendelange benutzung und Ortsunabhängigkeit nicht die besten Kandidaten ? Es würde nicht einmal eine vollständig entwickelte Sprache voraussätzen ! | |
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| | #31 | |
| Gast
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| Zitat:
Was bedeuten zwei aufeinanderfolgende Zeichen, z. B. 1. "Schiff(e)" + 2. "Mensch(en)"? a) "Schiffe und Menschen"? b) "Schiffs-Menschen" (= Seeleute)? c) "Menschen-Schiff" (= Passagierschiff)? Ein Chinese würde automatisch b) verstehen, weil in seiner Sprache (bei Substantiven) der zweite Begriff durch den ersten bestimmt wird. Ein Vietnamese (der nicht chinesisch gelernt hat) würde genau umgekehrt denken, weil in seiner Sprache der erste Begriff durch den zweiten bestimmt wird. Zeichen allein machen noch keine Schriftsprache. | |
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| | #32 | |
| Gast
Beiträge: n/a
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Dann reichen unter umständen Zeichen für einiges. Deutsch ist ein denkbar schlechtes Beispiel für sowas,allein schon wegen Geschlechter ,Prepositionen und abenteuerlich viele Zeiten usw.-wobei in Rätselheften gibt es immer Zeichensrift-Rätsel auch auf Deutsch sofort lesbar. Anders sieht es aus mit aglutinierende Sprachen. Die kommen mit solche Zeichen wesentlich weiter, da sie Insulierter, Vokalharmonisiert sind. Auch die Zeichensätze div. agglutinierende Sprachen zeigen die Grösste Ähnlichkeit mit Vinca, Tordos etc. Zeichen. Auch mögliche paralelle Wortbedeutungen sind gefunden worden, und das ist sehr interresant ! Länder mit aglut. spachen scheinen in der Vinca zeichen mehr zu finden. Arbeiten (und natürlich die Ausgrabungen) von Z. Torma sind auf diesem Gebiet so ziemlich die umfassendsten die ich kenne. | |
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| | #33 | ||
| Gast
Beiträge: n/a
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Warum sollte es mit Zeichen einfacher sein, die Wörter "nagy", "nagyobb", "legnagyobb" zu verschriften als die Wörter "big", "bigger", "biggest"? Am besten geeignet für eine Zeichenschrift sind tatsächlich isolierende Sprachen wie Chinesisch oder Indonesisch (Englisch tendiert auch stark zum isolierenden Sprachbau). Dagegen sind die Schwierigkeiten immens, eine solche Zeichenschrift für die Verschriftung einer agglutinierenden Sprache (z. B. Koreanisch) einzusetzen. | ||
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| | #34 | ||||
| Gast
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Beispiele gibt es , aber darf ich erst fragen, welche Spachen du mächtig bist ? Das würde die sache evtl. vereinfachen.... Zitat:
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Im Ungarischen beschränkt sich dieses Beispiel nicht nur auf so profane sachen wie "Legnagyobb" (am grössten) sondern durchdringt den gesammten Sprachlogik. Deutsch oder Englisch brauchen teilweise ganze Sätze um nur einen Ungarischen Wort wiedergeben zu können ! Von Immensen Schwierigkeiten weiss ich nichts, halte ich für ein Gerücht, da ich selber genug Verständnis habe als Muttersprachler. Da gibt es überhaupt keine Schwierigkeiten, im gegenteil !!! Es passt wie gegossen, aber mit Deutsch funktioniert das nicht wirklich. Richtig, wie du schreibst, isolierende Sprachen tun sich einfacher, und Agglutinieren heisst Isolierte-Begriffe bilden. | ||||
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| | #35 | |||||
| Gast
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Der isolierende Sprachbau steht im Gegensatz zum agglutinierenden Sprachbau: http://de.wikipedia.org/wiki/Synthetischer_Sprachbau | |||||
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| | #36 | ||||
| Gast
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Man braucht nicht mehr Schriftzeichen für ein komplexeren Begriff, sondern man kombiniert velche, und die können dann in beliebige reihenfolge abgebildet werden. Und die Grammatik stimmt auch in jedem Fall. Zitat:
Auch die Adelswappen beinhalten bei uns solche Zeichen-Sätze oft. Zitat:
Aber gut, dass du es klarstellst, wir meinen Unterschiedliches. Sorry, aber meine Gedanken sind manchmal grösser, als mein Deutsch.... ![]() | ||||
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| | #37 | |||
| Gast
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Oder sind "t", "k", "m," "nd", "obb" etwa "Begriffe"? Zitat:
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| | #38 | |||
| Gast
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Kinder spielen sowas oft. | |||
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| | #39 | ||||
| Gast
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Zitat:
Wenn sich ein Wort durch Suffixe ändert (z. B. "heng" = "handeln" wird zu "hengs" = "Handlungsweise"), hatten die alten Chinesen zwei Möglichkeiten: 1. Man benutzt für beide Varianten dasselbe Zeichen. (Das funktioniert in diesem Fall im Chinesischen, weil die Stellung von Substantiv und Verb im Satz von der Grammatik festgelegt ist und sich so Substantiv und Verb klar auseinanderhalten lassen) 2. Man muß eben zwei Zeichen erfinden, eines für "heng" und eines für "hengs". Was meinst Du mit "kombinieren"? Zitat:
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| | #40 | |
| Gast
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