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Alt 24.02.2007, 17:33   #21
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ursi ist jedem bekanntursi ist jedem bekanntursi ist jedem bekanntursi ist jedem bekanntursi ist jedem bekanntursi ist jedem bekanntursi ist jedem bekannt
Zitat:
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Man weiß nicht genau was Stalin mit der Stalin -Note vorhatte wie gesagt sie wurde damals nicht bedacht..und Historiker spekuliern noch immer über ihren eigentlichen Zweck.Ich bleibe bei meiner Meinung die UdSSR wollte Deutschland besetzen!!!Den Fakt ist,dass sie auch nicht Berlin freiwillig abgeben wollte ( Berlin Blockade).
Auch hier schreib doch mal die Historikermeinung auf, welcher Historiker welche Meinung hat.
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Alt 24.02.2007, 18:59   #22
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Hi,

Ich denke die Stalinnote wurde sehr wohl bedacht! Nur verworfen da unter anderem die Amerikaner als besatzer nicht ihre Politische/Strategische Stellung in Deutschland nicht ganz aufgeben wolten, Des weiteren herrschte angst Das dass angebot Stalins ein hintergedanke sei da die UDSSR ja immer von dem "Weltkommunismus" spach und somit die absicht Stalins von einer gesammt Kommunistischen Welt offenkundig war ....Ich denke da kann jeder selbst überlegen ob unter den bedingungen ein Angebot Stalins offen gemeint war. Des weiteren sieht man ja unter anderem am Beispiel DDR und Westdeutschland das die Anschauungen einer Demokratie sehr Unterschiedlich waren ...Und so hätte es warscheinlich schon bei der Gründung des Vereinigten Deutschland`s Probleme zwischen den beiden Ideologien gegeben.Wenn man dann noch die Lage Deutschland`s zu den anderen Sowjetisierten Staaten bedenkt ist es denke ich klar das auf das Neutrale Deutschland ein enormer druck durch den Kommunismus gewirkt hätte , Und da Stalin ja in dem Fall der gewesen wäre der den Deutschen ihren Staat "wiedervereinigt" hätte , denke ich das die UDSSR durchaus mit Sympartien bei den Deutschen gerechnet hätte und somit mit der Möglichkeit vieleicht doch noch Gesammtdeutschland zu Sowjetisieren. Ich denke das diese und andere Beweggründe bei der Entscheidung die Stalinnote abzulehnen mitgewirkt haben. Und das die Stalinnote nicht einfach aus Desintresse am inhalt oderwegen "niederen" Militärischen bedingungen abgelehnt wurde .

Gruß Malvin
 
Alt 25.02.2007, 14:39   #23
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Zitat:
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aber es gab keine Kalte Kriegsstimmung!!!!!

Damit hast du zwar Recht, aber mir kommt es so vor, als ob du Kausalitäten verwechselst.
Österreich bewahrte die Neutralität und blieb deshalb vom kalten Krieg relativ verschont. Es gibt Quellen dafür, dass Adenauer die Anbindung der BRD an den Westen wichtiger war als die Einheit. Stalin forderte aber die Neutralität. Es ist natürlich fraglich, wieviel Gewicht die Meinung Adenauers in dieser Frage hatte.
Zitat:
Wenn man dann noch die Lage Deutschlands zu den anderen Sowjetisierten Staaten bedenkt ist es denke ich klar das auf das Neutrale Deutschland ein enormer druck durch den Kommunismus gewirkt hätte

Wieviele sozialistische Nachbarn hatte Österreich?
PS: welche Klasse von Staat ist denn Andorra? Laut Wikipedia beträgt deren Wehretat 10 Euro für Platzpatronen, die bei feierlichen Anlässen benötigt werden.
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Alt 25.02.2007, 14:46   #24
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Zitat:
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Es gibt Quellen dafür, dass Adenauer die Anbindung der BRD an den Westen wichtiger war als die Einheit. Stalin forderte aber die Neutralität. Es ist natürlich fraglich, wieviel Gewicht die Meinung Adenauers in dieser Frage hatte.

Es gab, scheinbar, welche, die aber zwischenzeitlich durch die Öffnung verschiedener Archive diese These nicht mehr unterstützen.
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Alt 25.02.2007, 14:53   #25
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Kannst du mir dazu genaueres sagen? Bei meiner Geschichtslehrerin kam das noch nicht an oder ich bringe gerade etwas durcheinander.
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Alt 25.02.2007, 15:06   #26
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Die Debatte hatte im Wesentlichen zwei Höhepunkte: gegen Ende der 1950er Jahre und dann wieder nach Öffnung der Archive der Westmächte Mitte der 1980er Jahre. Neuere Forschung seit den 1990er Jahren bezieht auch die Archive des ehemaligen Ostblocks mit ein und sorgt so weiterhin für Diskussion. Zuletzt ist im Jahre 2002 ein Buch zur Analyse der Stalin-Noten erschienen (siehe #Literatur).
...
Nach Öffnung sowjetischer Archive

Nach Öffnung der Archive der ehemaligen Sowjetunion scheint der historische Streit dahingehend entschieden zu sein, dass die Stalin-Noten tatsächlich nur ein Störmanöver waren. Ruud Van Dijk gibt in seinem Papier mehrere Gründe dafür an, dass die Noten wahrscheinlich nicht ernst gemeint waren. Zum Beispiel gab es keine Überlegungen oder Szenarien für den Fall, dass die Westmächte auf den Vorschlag eingehen sollten.


http://de.wikipedia.org/wiki/Stalin-Noten
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Alt 25.02.2007, 19:39   #27
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Ich habe leider die Kopie aus dem Geschichtsunterricht nicht mehr gefunden. Die Quelle fand sich aber erst mit jener erwähnten Archivöffnung an. Wenn ich die Wikipedia richtig verstehe, dann war Adenauer wirklich nicht an einer Wiedervereinigung interessierte (sofern diese Neutralität bedeutete), aber seine Ansichten waren von nachrangiger Bedeutung und Stalins Absicht ging auch nicht Richtung Wiedervereinigung.
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Alt 25.02.2007, 19:49   #28
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Adenauer war Realist.
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Alt 26.02.2007, 18:36   #29
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Zitat:
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Ich habe leider die Kopie aus dem Geschichtsunterricht nicht mehr gefunden. Die Quelle fand sich aber erst mit jener erwähnten Archivöffnung an. Wenn ich die Wikipedia richtig verstehe, dann war Adenauer wirklich nicht an einer Wiedervereinigung interessierte (sofern diese Neutralität bedeutete), aber seine Ansichten waren von nachrangiger Bedeutung und Stalins Absicht ging auch nicht Richtung Wiedervereinigung.
Das ist aber umstritten !!! Adenauer wollte eine Einheit nur zu diesem Zeitpunkt war es nicht möglich!!!
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Alt 26.02.2007, 18:41   #30
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Der Pate zeigte ein beschämendes Verhalten in der Vergangenheit
Reden

Zitat:
ursi Beitrag anzeigen
Könntest du womöglich mal Quellen für deine These angeben?
...Unterricht ist auch eine Quelle und die Bücher dort Cornelsen "Das Leben nach 1945" ...ISBN weiß ich leider nicht^^
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Alt 26.02.2007, 20:18   #31
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ursi ist jedem bekanntursi ist jedem bekanntursi ist jedem bekanntursi ist jedem bekanntursi ist jedem bekanntursi ist jedem bekanntursi ist jedem bekannt
Zitat:
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...Unterricht ist auch eine Quelle und die Bücher dort Cornelsen "Das Leben nach 1945" ...ISBN weiß ich leider nicht^^
Unter Quellen verstehe ich nicht ein Schulbuch und kein Unterricht*, sondern eben Quellen die deine These untermauert. Das heisst, Dokumente, Briefe oder was weiss ich was aus dieser Zeit. Alles ausser ein Schulbuch, da gibt es doch genügend Literatur die mehr in die Tiefe gehen.

Vielleicht doch noch der ein oder andere Name von Historiker die sich darauf berufen.

*Oder hat das ein Zeitzeuge erzählt?

Und hier sprechen wir von Quellen wie sie die Geschichtswissenschaft verwendet. Wenn du nicht weisst was das ist und wie diese benutzt werden, dann sind wir gerne bereit dir die nötigen Informationen zu geben.

Sonst empfehle ich dir dieses Buch:
Einführung in die Geschichtswissenschaften
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Geändert von ursi (26.02.2007 um 23:27 Uhr).
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Alt 21.07.2007, 21:18   #32
segula
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Zitat:
royal Beitrag anzeigen
nein, das stimmt nicht so, stalin wollte nicht ganz deutschland besetzn, sondern dass es ähnlich wie österreich, völlig neutral wird...

politiker wie adenauer, haben der satlin-note sehr wenig vertrauen geschenkt...
Von Adenauer kenne ich den (leider nicht von mir belegbaren) Ausspruch: "Lieber ein halbes Deutschland ganz, als ein ganzes Deutschland halb."
 
Alt 21.07.2007, 23:04   #33
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Zitat:
segula Beitrag anzeigen
Von Adenauer kenne ich den (leider nicht von mir belegbaren) Ausspruch: "Lieber ein halbes Deutschland ganz, als ein ganzes Deutschland halb."
Das Zitat kenne ich nicht, es wird kolpotiert.
Neue Seite 1
Vita Klaus Kühnel, Klaus Kuehnel, Autor im Trafo Verlag
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Alt 12.02.2008, 16:43   #34
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Pfeil was bringt stalin zur stalinnote?

hallo,
ich habe hier in diesem forum zwar schon ein paar antworten zu dieser frage gefunden, aber trotzdem habe ich irgendwie das gefühl, dass das noch nicht alles gewesen sein kann. da mein geschichtslehrer sehr kleinlich ist, würde ich mich freuen, wenn mir jemand noch weitere theorien aufzeigen könnte.
meine bisher gefundenen theorien wären folgende:

- die stalinnote war ein trick oder propagandacoup und sollte die westmächte aus deutschland drängen und dieses dann dem sowjetischen herrschaftsbereich zu gute kommen oder deren vereinahmung erleichtern
- die westintegration der brd sollte verhindert oder verzögert werden
- es war ein appell an das nationalgefühl der deutschen, um danach eine kommunistische machtergreifung zu vereinfachern
- stalin versuchte die brd vom eintritt in die europäische verteidigungsgemeinschaft und westlichen strukturen und bündnissen abzuhalten
-eine einkesselung sollte verhindert werden, da stalin sonst wahrscheinlich 400.000 deutschen soldaten plus zusätzlich der westmächte gegenüberstehen sollte (deutschland als pufferzone oder neutraler nachbar)
- es war ein sogenannter persilschein, um später die schuld an der teilung deutschlands von sich zu weisen können
- stalin hatte keine hintergedanken oder absichten

würde mich freuen, wenn mir jemand noch heute antworten könnte...
vielen dank! (:
 
Alt 12.02.2008, 17:43   #35
Hurvinek
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Zitat:
Gast Beitrag anzeigen
- die stalinnote war ein trick oder propagandacoup und sollte die westmächte aus deutschland drängen und dieses dann dem sowjetischen herrschaftsbereich zu gute kommen oder deren vereinahmung erleichtern
Was immer vernachlässigt wird: Österreich und DDR waren bei den Russen (sowjetische Besatzungszonen und später in Deutschland die DDR) Wirtschaftskolonien, kommunistische Ausbeutung von fremden Ressourcen (siehe USIA oder Wismut). Politisch wollte man hier nichts reissen.
 
Alt 04.12.2008, 21:47   #36
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FrauErdbeere ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
aber....

es war auch so, dass es adenauer durchaus klar war, dass es den sowjets in wahrnicht um deutschland allein ging.
er sah deutschland als sprungbrett zum atlantik und wollte durch die note vorallem unmut und zwiespälte innerhalb europas schaffen.
vorallem wenn man beachtet das erstens die europäische verteidigungsgemeinschaft kurz vor dem abschluss stand und der deutschlandvertrag geradé ausgehandelt wurde.

stalins ziel war also die neutralisation deutschlands (bruch zu andenauers politik "von der westintegration zur wiedervereinigung").
dann hätte er zuerst deutschland als satellitenstaat "einnehmen" können und anschließend ganz europa.
FrauErdbeere ist offline  
Alt 05.12.2008, 08:30   #37
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Hamburger befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
@Hurvinek: Die Vorgeschichte, beginnend mit den Millionen Obdachlosen, der fast kompletten Deindustrialisierung durch den 2. Weltkrieg, an dem das Deutsche Reich nicht ganz unschuldig war (Ironie!) zu schreiben, gehört auch dazu.

@Erdbeere:
Zitat:
Ein Friedensvertrag aller Kriegsteilnehmer mit Deutschland sollte abgeschlossen werden, an dessen Ausarbeitung eine gesamtdeutsche Regierung beteiligt werden solle.
Über die Bildung dieser Regierung müssten sich die Alliierten einigen.
Deutschland sollte in den Grenzen, die durch die Beschlüsse der Potsdamer Konferenz der Großmächte festgelegt worden waren, wiedervereinigt werden.
Spätestens ein Jahr nach Inkrafttreten des Friedensvertrages sollten sämtliche Streitkräfte der Besatzungsmächte aus Deutschland abgezogen werden.
Deutschland würden demokratische Rechte, wie z. B. Versammlungsfreiheit, Pressefreiheit und ein pluralistisches Parteiensystem zuerkannt. (Freie Wahlen wurden allerdings nicht explizit erwähnt.)
Die Entnazifizierung sollte beendet werden.
Deutschland dürfte keinerlei Koalitionen oder Militärbündnisse eingehen, die sich gegen irgendeinen Staat richteten, der mit seinen Streitkräften am Kriege gegen Deutschland teilgenommen hatte.
Keinerlei Handelsbeschränkungen würden Deutschland auferlegt.
Die Aufstellung nationaler, zur Verteidigung notwendiger Streitkräfte sowie die dazu nötige Produktion von Kriegsmaterial würden Deutschland gestattet
Diese Punkte sind aus der offizellen Stalin-Note. Woraus ergibt sich also deine Erkenntnis, daß das nicht ernst gemeint war, sondern Stalin die von dir geschilderten Absichten hatte?
Hamburger ist offline  
Alt 05.12.2008, 20:16   #38
Hurvinek
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Zitat:
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@Hurvinek: Die Vorgeschichte, beginnend mit den Millionen Obdachlosen, der fast kompletten Deindustrialisierung durch den 2. Weltkrieg, an dem das Deutsche Reich nicht ganz unschuldig war (Ironie!) zu schreiben, gehört auch dazu.
Meines Wissens wurde weder Obdachlosigkeit noch Hunger durch Uranerzabbau beseitigt.
Im Link zur USIA wird deutlich, dass Reparationsleistungen keine Rolle spielten sondern das Wirtschaftsgefüge durch Dumpingpreise in ganz Österreich zerstört werden sollte. Dass dabei das eigene USIA-Finanzgefüge den Bach runter ging...
 
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