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| | #1 |
| Mitglied Registriert seit: 04.2005
Beiträge: 1.925
![]() ![]() ![]() ![]() | Französisches und Deutsches Verständnis von der Nation - Elsaß-Lothringen Frankreich und Deutschland haben ein unterschiedliches Verständnis von der Nation entwickelt. Worin diese Unterschiede bestehen, wie sich diese entwickelt haben und welche Folgen sie haben, zeigt sich anschaulich am Beispiel Elsaß-Lothringen. 1. Die Franzosen definieren die Zugehörigkeit zur Nation auf der Grundlage von Jean-Jacques Rousseaus „contract social“ (Gesellschaftsvertrag). Zu ihr gehört, wer dem Gesellschaftsvertrag beitritt. Die französische Nation versteht sich als Staats-Nation. Das Sprechen der französischen Sprache ist keine Voraussetzung für den Beitritt zur Nation. 2. Die deutschsprachigen Elsässer nahmen an der ersten Phase der französischen Revolution engagiert teil. Sie gehörten fortan zur französischen Nation. In dieser Phase der Revolution wurden die Beschlüsse der Nationalversammlung und der Regierung für die deutschsprachige Bevölkerung des Elsasses übersetzt. Das französische Nationalgefühl war natürlich in der bürgerlichen Oberschicht, die den Adel stürzte, stärker ausgeprägt als in der einfachen Landbevölkerung. Unter Napoleon Bonaparte nahmen die Elsässer an dessen Feldzügen teil. Deren Glanz vertiefte und verbreitete das französische Nationalgefühl im Elsaß ganz erheblich. 3. In der zweiten Phase der Französischen Revolution (Jakobinerherrschaft) fühlte sich die Nation von „innen“ und von „außen“ bedroht. Um sich von den deutschsprachigen Feinden der Revolution – man führte ab 1793 Krieg mit Preußen und Österreich-Ungarn - entstand das Dogma von der Nationalsprache („une nation – une langue“). Von den elsässischen Bürgern Frankreichs wurde nun als Folge ihrer Zugehörigkeit zur französischen Nation gefordert, französisch zu sprechen. Die Übersetzungsbüros wurden geschlossen. Die Terrorherrschaft der Jakobiner richtete sich auch gegen die deutschsprachigen Elsässer. Das war der Beginn der elsässischen Identitätskrise. Die Elsässer fühlten sich zwar als Franzosen, aber wegen ihrer deutschen Sprache als schlechte Franzosen. Jedenfalls wussten sie, dass sie so von den anderen Franzosen betrachtet werden. 4. Die französische Auffassung, wo ein Staat ist, dürfe nur eine Sprache gesprochen werden, zog im staatlich zersplitterten Deutschland die Ansicht nach sich, wo eine Sprache gesprochen wird, dürfe es nur einen Staat geben. Die deutsche Nation versteht sich als Kultur-Nation. Zur deutschen Nation gehört, wer die deutsche Sprache spricht. Das Sprechen der deutschen Sprache ist eine Voraussetzung für die Zugehörigkeit zur deutschen Nation. 5. Der französische Irrweg, von allen Staatsbürgern das Sprechen der französischen Sprache zu verlangen, und der deutsche Irrweg, alle Deutschsprachigen zur deutschen Nation zu zählen, führte schließlich dazu, dass das Elsaß zum Zankapfel zweier Nationen wurde. 6. Zum Schicksal von Elsaß-Lothringen im Deutschen Kaiserreich (1871-1919) erlaube ich mir den Verweis auf folgenden Beitrag: Elsaß-Lothringen 1871-1918 Geändert von Gandolf (10.06.2005 um 14:41 Uhr). |
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| | #2 |
| Premiummitglied Registriert seit: 10.2004 Ort: Dortmund
Beiträge: 3.150
![]() | Spielte da nicht auch ein gewisser strategischer Wert eine Rolle? Schließlich hieß der Besitz von Elsaß für die deutsche Seite auch eine Basis auf der anderen Seite des Rhein zu haben.
__________________ Sie (die dritten Gedanken) gingen Tiffany auf die Nerven. Das eigene Gehirn sollte den Anstand haben, auf der gleichen Seite wie man selbst zu sein! |
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| | #3 |
| Mitglied Registriert seit: 04.2005
Beiträge: 1.925
![]() ![]() ![]() ![]() | Für die Annexion von 1871 spielten eigentlich nur militär-strategische Überlegungen eine Rolle. Bismarck war bekannt, dass die Bevölkerung von Elsaß-Lothringen die Abtrennung von Frankreich ablehnte. Im deutschen Volk hingegen herrschte die Auffassung vor, dass Elsaß-Lothringen urdeutsch sei und deshalb auch dem deutschen Staat anzugehören habe unabhängig davon, was die "entarteten Kinder" Germaniens wollten. Zu diesem Aspekt erlaube ich mir den Verweis auf folgenden Beitrag: Elsaß-Lothringen 1871-1918 Geändert von Gandolf (10.06.2005 um 14:51 Uhr). |
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| | #4 | |
| Premiummitglied Registriert seit: 03.2004 Ort: Köln
Beiträge: 2.559
![]() | Zitat:
Deutschland erhielt ein Übergewicht in d. Schwerindustrie vor England was dort sehr wohl entsprechend registriert wurde. In der für den Agrarsektor wichtigen Kaliproduktion wurde Deutschland durch die Annexionen der o.g. Gebiete zum Weltmonopolisten. Ob dies keine Rolle gespielt hat ? Nun , ich bin kein Fachmann und bin gespannt auf klärende Worte ![]()
__________________ Glücklich das Volk, dessen Geschichte langweilg ist ( Montesquieu) Geändert von Arcimboldo (11.06.2005 um 14:22 Uhr). | |
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| | #5 | |
| Premiummitglied Registriert seit: 10.2004 Ort: Leider nicht Deutsch-Samoa, sondern nur Niedersachsen
Beiträge: 4.563
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Andererseits billigte man anderen Nationen dieses Verlangen nicht zu. Siehe z.B. polnische Teilung.
__________________ "Freiheit ist immer die Freiheit des Anders-Denkenden" Rosa Luxemburg Geändert von Arne (11.06.2005 um 15:24 Uhr). | |
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| | #6 | |||
| Mitglied Registriert seit: 04.2005
Beiträge: 1.925
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Zitat:
Lesen wir doch nach wie ich den deutschen Irrweg definiert hatte: "der deutsche Irrweg, alle Deutschsprachigen zur deutschen Nation zu zählen, ...". Ich sehe da keinen Unterschied zwischen dem von Dir und dem von mir beschrieben Irrweg. Zitat:
Das Bekenntnis zum Nationalstaatsprinzip hätte natürlich auch erfordert, sich zum Nationalstaat der anderen Nationen zu bekennen. Das "Deutsche Reich" war jedoch nicht nur der Nationalstaat der Deutschen, sondern auch ein "Reich". Besonders Wilhelm II. versuchte die mittelalterliche Reichsidee romantifizierend wiederzubeleben. Dieser Idee lag die Vorstellung zu Grunde, dass das Reich größer ist als die Nation, also auch Menschen anderer Nationalitäten, ja sogar nichtdeutsche Völker erfasst. Diese Vorstellung nährte leider das den Nationalismus kennzeichnende Gefühl, anderen Nationen und Völkern - zum Beispiel den Polen - überlegen zu sein, so dass diesen nicht unbedingt ein eigener Nationalstaat zustand. | |||
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| | #7 | |||
| Premiummitglied Registriert seit: 10.2004 Ort: Leider nicht Deutsch-Samoa, sondern nur Niedersachsen
Beiträge: 4.563
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Zitat:
Zitat:
Das Problem mit den (deutschsprachigen) Elsässern war also weniger, daß man sie zur deutschen Nation rechnete, als daß man sie im Reich haben wollte. Ein theoretischer Zustand, daß man sie als Angehörige der deutschen Nation, aber Bürger eines anderen Staates gesehen hätte, wäre doch völlig problemlos und friedlich gewesen. Oder etwa nicht? Jetzt klar geworden, warum ich keinen Irrweg darin sehe, daß man alle Deutschsprachigen damals als Angehörige der deutschen Nation gesehen hat?
__________________ "Freiheit ist immer die Freiheit des Anders-Denkenden" Rosa Luxemburg | |||
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| | #8 | |
| Mitglied Registriert seit: 04.2005
Beiträge: 1.925
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Jetzt ist es klar geworden. Wie konnte ich es nur vergessen? Die "deutsche Formel" lautet: Reich > Nation > Staat!Der deutsche Irrweg beim Nationalverständnis bestand darin, alle Deutschsprachigen in einen Staat fassen zu wollen. Eigentlich sollte das auch in meinem Punkt 5 stehen. Aber da habe ich nicht aufgepasst. Ob man das noch ändern kann?Geändert von Gandolf (11.06.2005 um 20:50 Uhr). | |
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| | #9 | |||
| Premiummitglied Registriert seit: 10.2004 Ort: Leider nicht Deutsch-Samoa, sondern nur Niedersachsen
Beiträge: 4.563
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Zitat:
Solange sich das unter der "Elsaß"-Überschrift findet, ist es okay. Zitat:
__________________ "Freiheit ist immer die Freiheit des Anders-Denkenden" Rosa Luxemburg | |||
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| | #10 | |
| Premiummitglied Registriert seit: 03.2004 Ort: Köln
Beiträge: 2.559
![]() | Zitat:
p.s. Du verwendest im weiteren Verlauf zwei Zitate , die nicht von mir stammen, aber als solche gekennzeichnet sind. Die sind von Arne. Nix für ungut, aber es könnte auch ein techn. Fehler sein.
__________________ Glücklich das Volk, dessen Geschichte langweilg ist ( Montesquieu) | |
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| | #11 |
| Mitglied Registriert seit: 01.2005
Beiträge: 447
![]() | ich denke, man den unterschied auch mal etwas holz-, oder linolschnittartig darstellen, damit es klar wird: nach französischem verständnis ist die nation bekenntnisnation, was konkret heißt: franzose ist, wer sich zur französischen nation und ihren idelaen "freiheit, gleichheit, brüderlichkeit" bekennt, unabhängig davon, was seine muttersprache ist. nach deutschem verständnis ist nation abstammungsnation (was nicht identisch ist mit kulturnation), was konkret heißt: deutscher ist, wer von deutschen abstammt. ponzelar |
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| | #12 | |
| Premiummitglied Registriert seit: 10.2004 Ort: Leider nicht Deutsch-Samoa, sondern nur Niedersachsen
Beiträge: 4.563
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Was hat denn die vorherigen Deutschen zu Angehörigen der deutschen Nation gemacht? ![]()
__________________ "Freiheit ist immer die Freiheit des Anders-Denkenden" Rosa Luxemburg | |
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| | #13 |
| Mitglied Registriert seit: 01.2005
Beiträge: 447
![]() | ich habs nicht erfunden, verehrter arne, kann also nichts dafür, wenn das unlogisch scheint. aber schau doch mal die entwicklung des deutschen staatsbürgerschaftsrechts. logisch oder nicht, diese auffassung wirkt beim verständnis davon, was (die eigene und die jeweils andere) nation ist. deutsche abstammungsgemeinschaft vs. französische bekenntnisgesellschaft. ponzelar |
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| | #14 | |
| Mitglied Registriert seit: 08.2004
Beiträge: 792
![]() | Zitat:
Die deutsche Staatsbildung musste dann logischerweise im Konflikt mit den Nachbarstaaten erfolgen, da einerseits deutsche Bundesstaaten (Schleswig, Holstein) von Nachbarstaaten beansprucht wurden und andererseits deutschsprachige Gebiete (die qua Definition des frühen 19. Jhds. zum deutschen Staat gehören sollten) im Ausland lagen. Das betrifft Elsaß-Lothringen, die Deutsch-Schweiz und wurde später, als der deutsche Staat dann geschaffen war, fälschlicherweise wie man heute sagen muss, auf alle "Volksdeutschen" übertragen. Alle Deutschen in einem Staat zusammenfassen zu wollen, war für die meisten Deutschen bis 1866 das große patriotische Ziel. Erst nach dem Deutsch-Deutschen-Krieg von 1866 und der Kleindeutschen Reichsbildung 1871 entwickelte sich dieses Ziel zu einem Irrweg. | |
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| | #15 | |
| Mitglied Registriert seit: 04.2005
Beiträge: 1.925
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Mit der Krönung von Otto dem Großen zum Kaiser (962) knüpfte das Ostfrankenreich (= das alte erste Deutsche Reich) an die römische Reichsideee an. Seit Anfang des 11. Jahrhunderts nannte es sich "Römisches Reich" (Romanum Imperium). Dieses mittelalterliche "Reich" verstand sich als eine einheitliche Friedensordnung für die vom Reich umfasste Christenheit. Es war hierarchisch strukturiert und umfasste alles, was nach damaligen Verständnis zu einer solchen Ordnung gehörte (Heeresverfassung, Gericht, Landfrieden, Privilegienordnung, etc.). Der Kaiser war der oberste Schiedsrichter in weltlichen und kirchlichen Fragen. Vertikal war es nach der "Heeresschildordnung" geordnet und umfaßte verschiedene "nationes": die burgundische, die italienische und die germanische. Das mittelalterliche "Reich" war übernational und war somit mehr als nur eine Nation (Reich > Nation). Nach den Erschütterungen des "Römischen Reiches", insbesondere den Machtkämpfen zwischen Papst und Kaiser um die oberste Schiedsrichterrolle, nannte sich das erste Deutsche Reich seit dem 15. Jahrhundert "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation" (HRRDN). Es verstand sich lediglich als Teil des früheren Gesamtreiches, weil es nur noch die germanische "natio" beinhaltete. Diese wiederum bestand aus mehreren reichsunmittelbaren Territorien, die gegenüber der Reichsgewalt zunehmend souveräner wurden und aus denen sich moderne Staaten entwickelten. Insofern war die HRR "Deutsche Nation" mehr als nur ein Staat (Nation > Staat). Fasst man die beiden Ungleichungen zusammen ergibt sich daraus die von mir sogenannte "deutsche Formel": Reich > Nation > Staat. | |
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| | #16 | ||
| Mitglied Registriert seit: 04.2005
Beiträge: 1.925
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Zitat:
Das war mein Fehler. Ich habe bei Abfassung meiner Sammelantwort nicht aufgepasst. | ||
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| | #17 | |||
| Mitglied Registriert seit: 04.2005
Beiträge: 1.925
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Zitat:
Zitat:
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| | #18 | |
| Gast
Beiträge: n/a
| Zitat:
Es sind die Geschichtsbücher des 19. und 20. Jahrhunderts, die den Zusatz zum 'offiziellen' Titel gemacht haben. | |
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| | #19 | |
| Premiummitglied Registriert seit: 10.2004 Ort: Leider nicht Deutsch-Samoa, sondern nur Niedersachsen
Beiträge: 4.563
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Man behilft sich mit gestelzten Gesetzen, konstruierten Diskussionen und so weiter. Was ist z.B. ein ungarischer Einwanderer, der vor 30 Jahren nach Deutschland gekommen ist, sprachlich perfekt Deutsch spricht, kulturell abendländisch-christlich denkt, Goethe und Lessing im Bücherschrank hat und die deutsche Staatsbürgerschaft erworben hat? Ist er ein Angehöriger der deutschen Nation? Seit wann? Und sein Sohn? Was ist, wenn der dann nach Paris umzieht und die französische Staatsbürgerschaft beantragt. Er ist dann kein Deutscher mehr. Ist er dann auch kein Angehöriger der deutschen Nation mehr? Ich denke, es gibt da keine absolute Wahrheit.
__________________ "Freiheit ist immer die Freiheit des Anders-Denkenden" Rosa Luxemburg | |
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| | #20 | |
| Mitglied Registriert seit: 04.2005
Beiträge: 1.925
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"Der Zusatz "dt. Nation" entstammt dem 15. Jh. (fixiert in der Landfriedensordnung von 1483; vollständiger Titel erstmals im Kölner Reichsabschied von 1512)." (http://www.wissens-center.de/cps/rde...isches%20Reich). | |
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