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Alt 14.05.2011, 18:33   #1
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Assa ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
'Hitler wusste nichts vom Holocaust'

'Hitler wusste nichts vom Holocaust'
Für den Geschichtsunterricht sollen wir dieses 'Argument' wiederlegen. Unser Geschichtslehrer wird einen überzeugten Nationalsozialsiten spielen und wir sollen durch Argumente diesen überzeugen. ( wobei ich denke, dass sich ein Nazi nicht dadrauf einlassen würde oO ),

Nur wie kann ich einen Nazi davon überzeugen? oO wie lässt sich sowas beweisen?

Hitler hat zwar offen mit der Vernichtung der Juden bei einem Kriwegseintritt gedroht aber man könnte hier auch an der Stelle entgegenbringen, dass er zwar damit gedroht hätte aber er sagte nichts das er es wirklich tut ( oder so in etwa )

Es heißt auch das Hitler hätte den Befehl zur systematischen Judenermordung gegeben, allerdings gibt es kein Dokument das belegt das der Befehl wirklich von ihm kommt es existieren allerdigns nur Briefe und Anordnungen hoher NS-Führer die mehrfach Bezug auf einen müdnlichen Befehl geben. ... ist es möglich dass sie sich alle verschworen haben und hinter Hitlers Rücken agiert haben ?

Für mich erscheint all das irgendwie wenig plausiebel oO

Diese Vernichtungsmaschienerie war viel zu groß dass Hitler von ihr nichts gewusst haben könnte. Er war immerhin der 'Führer' oO
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Alt 14.05.2011, 18:48   #2
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Schau mal hier:

Wannseekonferenz ? Wikipedia

Zitat:
Für die Zeit nach dem deutschen Überfall auf Russland sind vermehrt Äußerungen führender Funktionäre des NS-Regimes feststellbar, die auf den geplanten Völkermord schließen lassen. Dies gilt als Hinweis darauf, dass die endgültigen Entscheidungen, die zum Holocaust führten, im Herbst 1941 gefallen sein müssen. So versammelte Hitler am 12. Dezember 1941 die Reichs- und Gauleiter der NSDAP in seinen Privaträumen in der Reichskanzlei. Goebbels notierte darüber in seinem Tagebuch:


„Bezüglich der Judenfrage ist der Führer entschlossen, reinen Tisch zu machen. […] Der Weltkrieg ist da, die Vernichtung des Judentums muss die notwendige Folge sein.“
Zitat:
Ein eindeutiger schriftlicher Befehl Hitlers zur Ermordung aller Juden im deutschen Einflussbereich wurde bisher nicht gefunden. Wahrscheinlich gab es keine derartige förmliche Anordnung. Auf mündliche Führerbefehle zur Judenvernichtung nehmen jedoch Briefe und Anordnungen hoher NS-Führer mehrfach Bezug. Diese Befehle waren offenbar meist stark verklausuliert; ebenso wie Heydrichs Befehle zu konkreten Massenmordaktionen. Was tatsächlich befohlen wurde, zeigte sich erst bei Umsetzung der Maßnahmen. Diese konnten aber nur mit Hitlers ausdrücklichem Einverständnis eingeleitet und vollzogen werden. In diesem Punkt stimmen alle Fachhistoriker bei allen sonst unterschiedlichen Deutungen überein. Aufgrund der öffentlichen Äußerungen von Hitler, Goebbels, Himmler und anderen hochrangigen NS-Funktionären konnte jeder Befehlshaber – etwa der SD-Einsatzkommandos – dieses Einverständnis bei Mordaktionen gegen Juden voraussetzen.
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Alt 14.05.2011, 19:02   #3
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was kann ich dann sagen : /
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Alt 14.05.2011, 19:03   #4
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Alt 14.05.2011, 19:13   #5
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Eigentlich eine dankbare Position, da man nicht gegen einen Holocaustleugner vorgehen muss, sondern "nur" gegen jemanden, der leugnet, dass Hitler vom Holocaust gewusst habe. Hier muss man gar nicht mal die Fakten auf den Tisch legen, sondern kann auf einer moralphilosophischen Ebene fragen (ähnlich der leidigen Autobahndiskussion, wobei faktisch die Autobahnen auch kein "Verdienst" der Nationalsozialisten waren): Macht es den Nationalsozialismus nur um einen Deut besser, wenn H. nichts vom Holocaust gewusst hätte? Wäre es eine weniger verbrecherische Ideologie? Hierauf kann es nur eine Antwort geben!

Was aber die Fakten angeht, so muss man sagen, dass H. natürlich vom Holocaust gewusst hat. Abgesehen natürlich von den Überlegungen die du auch oben angestellt hast, dass es kaum denkbar sei, dass H. von einem solchen Großunternehmen nichts mitbekommen haben soll, gibt es einige Äußerungen, die in den Tischgesprächen von den Adjuntanten Bormanns aufgezeichnet wurden.
Daneben gibt es verschiedene indirekte Zeugnisse des Führerbefehls. Einmal solche, wie das von dir oben anzitierte vom 30. Januar 1939 ("Wenn es dem internationalen Finanzjudentum [...] gelingen sollte, die Völker noch einmal in einen Weltkrieg zu stürzen, dann wir das Ergebnis [...] die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa [sein]."), zum anderen Äußerungen von Höß und Eichmann.
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Alt 14.05.2011, 19:14   #6
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Ja sag doch, dass zahlreiche Aussagen von Nazi-Größen darauf hinweisen, es quasi schwarz auf weiß in Goebbels' Tagebuch steht, sich fast alle Fachhistoriker einig sind, etc etc...alles, was ich dir fett unterlegt hab, dient doch als Argument.
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Alt 14.05.2011, 19:19   #7
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Naja ich denke zum einen ist es egal ob er davon wusste oder nicht denn im Eneffekt

und außerdem war hitler das Staatoberhaupt und als solche trug er die Verantwortung für alles was in seinem Staat passierte. Es ist egal ob er vom Holocaust wusste oder nicht wusste, er trägt letztenendes trotzdem die Verantwortung.
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Alt 14.05.2011, 19:23   #8
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[QUOTE=El Quijote;580410]Eigentlich eine dankbare Position, da man nicht gegen einen Holocaustleugner vorgehen muss, sondern "nur" gegen jemanden, der leugnet, dass Hitler vom Holocaust gewusst habe.

Naja ^^ unser Lehrer ist da etwas eigen, wenn er sagt er spielt einen überzeugten Nationalsozialisten und ihr müsst euch es so vorstellen das ihr wirklich einen überzeugen müsst ... dann wird es auch so kommen.
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Alt 14.05.2011, 19:25   #9
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@iamNex: er wird mir sagen, dass alle Nazi-Größen sich insgeheim verschworen hätten
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Alt 14.05.2011, 19:27   #10
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Zitat:
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'Hitler wusste nichts vom Holocaust'
Für den Geschichtsunterricht sollen wir dieses 'Argument' wiederlegen. Unser Geschichtslehrer wird einen überzeugten Nationalsozialsiten spielen und wir sollen durch Argumente diesen überzeugen. ( wobei ich denke, dass sich ein Nazi nicht dadrauf einlassen würde oO ),
Nein eher nicht.

Zitat:
Nur wie kann ich einen Nazi davon überzeugen? oO wie lässt sich sowas beweisen?
Beweisen kann man das nur mit stichhaltigen Fakten, wobei ein überzeugter Nationalsozialist sagt dann einfach die sind gefällscht.


Zitat:
Hitler hat zwar offen mit der Vernichtung der Juden bei einem Kriwegseintritt gedroht aber man könnte hier auch an der Stelle entgegenbringen, dass er zwar damit gedroht hätte aber er sagte nichts das er es wirklich tut ( oder so in etwa )

Es heißt auch das Hitler hätte den Befehl zur systematischen Judenermordung gegeben, allerdings gibt es kein Dokument das belegt das der Befehl wirklich von ihm kommt es existieren allerdigns nur Briefe und Anordnungen hoher NS-Führer die mehrfach Bezug auf einen müdnlichen Befehl geben. ... ist es möglich dass sie sich alle verschworen haben und hinter Hitlers Rücken agiert haben ?
Einen schriftlichen Füherbefehl ist bis heute nicht aufgetaucht. Diese Quelle gibt es also nicht. Es gibt Abschriften von Reden etc. die davon sprechen.

Hier findest du eine gute Aufstellung die evt weiterhelfen kann:

Chronologie des Holocaust: Hitlers Drohung

Zitat:
Für mich erscheint all das irgendwie wenig plausiebel oO

Diese Vernichtungsmaschienerie war viel zu groß dass Hitler von ihr nichts gewusst haben könnte. Er war immerhin der 'Führer' oO
Hitler hat es gewusst, das zeigt schon wie der NS-Staat aufgebaut wurde. Ohne ihn ging es nicht, das ist jetzt sehr einfach gesagt.

Bei der Bevölkerung gab es schon die Meinung, dass der Führer von der Judenverfolgung nichts gewusst habe. Das bezeugen Briefe die an den Führer geschrieben wurde um ihn zu informieren. Diese Dokumente sind im Bundesarchiv in Berlin.

Der Historiker Christopher Browning schrieb in seinem Buch: Die Entfesselung der „Endlösung“. Nationalsozialistische Judenpolitik 1939 - 1942:

"Wenn man wissen will was Hitler dachte, muss man sehen was Himmler tat".
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Geändert von ursi (14.05.2011 um 19:38 Uhr).
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Alt 14.05.2011, 19:31   #11
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Assa ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
'Bei der Bevölkerung gab es schon die Meinung, dass der Führer von der Judenverfolgung nichts gewusst habe. Das bezeugen Briefe die an den Führer geschrieben wurde um ihn zu informieren. Diese Dokumente sind im Bundesarchiv in Berlin.'


Da haben wir doch den Beweis
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Alt 14.05.2011, 19:40   #12
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Zitat:
Assa Beitrag anzeigen
'Bei der Bevölkerung gab es schon die Meinung, dass der Führer von der Judenverfolgung nichts gewusst habe. Das bezeugen Briefe die an den Führer geschrieben wurde um ihn zu informieren. Diese Dokumente sind im Bundesarchiv in Berlin.'


Da haben wir doch den Beweis
Was für ein Beweis, dass Hitler nichts wusste? Natürlich nicht. Die Bevölkerung konnte es nicht glauben das ihr "Onkel Hitler" so beginnen einige der Briefe, davon wusste. Den in ihren Augen war er ja der Gute.

Also als Beweis, dass er vom Holocaust nichts wusste kann man das nicht heranziehen. Denn er wusste es ja.
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Alt 14.05.2011, 19:42   #13
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Na eben DAS er wusste ^^
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Alt 14.05.2011, 19:43   #14
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Zitat:
Assa Beitrag anzeigen
'Bei der Bevölkerung gab es schon die Meinung, dass der Führer von der Judenverfolgung nichts gewusst habe. Das bezeugen Briefe die an den Führer geschrieben wurde um ihn zu informieren. Diese Dokumente sind im Bundesarchiv in Berlin.'


Da haben wir doch den Beweis
Jeder hatte den damaligen Bestseller - Mein Kampf - im Regal oder sonst wo stehen gehabt und darin beschreibt Hitler doch, wie das Problem der Juden oder die Judenfrage grundsätzlich zu betrachten oder gar zu lösen sei, vor allem in Richtung Osten.
Die Bevölkerung hat Hitler quasi an die Macht gehoben, wie um Himmelswillen sollte diese Bevölkerung nicht wissen, was der Mann so vorhat!

Der Einzelne innerhalb der Bevölkerung wird immer leugnen, dass er wusste, was die Politik im Lande vorhat, doch letztlich ist es die Masse, die bei freien Wahlen vor 1933 die NSDAP wählte. Ohne diesen Rückhalt, keine Massenbekenntnis zur NSDAP nach 1933. Also Bitte, die Storie von dem, -die Bevölkerung wusste von Nichts- ist lange überholt! Hoffe ich doch...
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Alt 14.05.2011, 19:45   #15
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Klar wussten sie das, ich meine Hitler selbst hat darauß kein Geheimnis gemacht, nur vielleicht haben sie es verdrängt.
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Alt 14.05.2011, 19:46   #16
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Zitat:
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'Bei der Bevölkerung gab es schon die Meinung, dass der Führer von der Judenverfolgung nichts gewusst habe. Das bezeugen Briefe die an den Führer geschrieben wurde um ihn zu informieren. Diese Dokumente sind im Bundesarchiv in Berlin.'


Da haben wir doch den Beweis
Die Bevölkerung war schon ein Stück naiv. Sie haben Hitler gerne losgelöst von der Partei gesehen, dabei übersahen sie, das Hitler die Partei war. Es wurde immer gemunkelt, "wenn das der Führer wüßte.." Der "Führer" wußte, nur das wollte in der Bevölkerung nicht so richtig wahrhaben
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Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht.
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Alt 14.05.2011, 19:48   #17
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Zitat:
Köbis17 Beitrag anzeigen
Jeder hatte den damaligen Bestseller - Mein Kampf - im Regal oder sonst wo stehen gehabt und darin beschreibt Hitler doch, wie das Problem der Juden oder die Judenfrage grundsätzlich zu betrachten oder gar zu lösen sei, vor allem in Richtung Osten.
Das Buch mein Kampf hatte fast jeder im Regal stehen. Es wurde aber von vielen nicht gelesen. Man darf dieses Buch nicht überbewerten.


Zitat:
Die Bevölkerung hat Hitler quasi an die Macht gehoben, wie um Himmelswillen sollte diese Bevölkerung nicht wissen, was der Mann so vorhat!
Das ist jetzt aber sehr einfach gesagt. Da muss man schon auch die Rolle von Papens anschauen etc.

Zitat:
Der einzelne innerhalb der Bevölkerung wird immer leugnen, das er wusste, ws die Politik im Lande vorhat, doch letztlich ist es die Masse, die bei freien Wahlen vor 1933 die NSDAP wählte. Ohne diesen Rückhalt, keine Massenbekenntnis zur NSDAP nach 1933. Also Bitte, die Storie von dem, -die Bevölkerung wusste von Nichts- ist lange überholt! Hoffe ich doch...
Glaubst du die Bevölkerung von 1933 wusste was 1942 geschehen würde?
Also nicht mit der heutigen Brille anschauen sondern mit der damaligen.
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Alt 14.05.2011, 19:51   #18
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Zitat:
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Ein Verdrängen wäre kein Grund über die Schuld an dem Massenmord!

Das will ich auch nicht bestreiten. Nur das die Situation damals eine komplett andere war, es Herrschte ein Kult um diesen Mann oO eine große Welle der Euphorie dem Volk geht es gut und naja die kleinen schwarzen Flecken denkt man sich gerne weg
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Alt 14.05.2011, 19:51   #19
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Interessant ist auch noch der Fall der Henriette von Schirach. Ihr Mann war ja Reichjugendführer und später Gauleiter in Wien. Insofern gehörten die Schirachs zum engeren Kreis um H. Henriette war auch zeitlebens eine Bewunderin H.s. Jedoch hat sie auf dem Berghof einen kleinen Skandal verursacht, über den Goebbels süffisant in seinem Tagebuch spottet. Sie habe H. auf die Deportation der niederländischen Juden aufmerksam gemacht, woraufhin dieser ihr Gefühlsduselie vorgeworfen haben soll.
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Alt 14.05.2011, 19:53   #20
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Interessant ist auch noch der Fall der Henriette von Schirach. Ihr Mann war ja Reichjugendführer und später Gauleiter in Wien. Insofern gehörten die Schirachs zum engeren Kreis um H. Henriette war auch zeitlebens eine Bewunderin H.s. Jedoch hat sie auf dem Berghof einen kleinen Skandal verursacht, über den Goebbels süffisant in seinem Tagebuch spottet. Sie habe H. auf die Deportation der niederländischen Juden aufmerksam gemacht, woraufhin dieser ihr Gefühlsduselie vorgeworfen haben soll.
Sie war nach diesem Vorfall nie mehr auf dem Berghof anzutreffen.
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