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Alt 16.11.2016, 12:47   #21
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Lafayette II. befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Zitat:
jschmidt Beitrag anzeigen
Was noch nicht gefragt wurde: Ist die Stimmabgabe im Wahlmänner-Gremium (Electoral College), d.h. die formelle Präsidentenwahl, offen oder geheim? Wäre sie geheim, liefe ja die Verpflichtung samt Vereidigung im Zweifelsfall leer.
Wenn ich das richtig sehe, hängt das vom jeweiligen Staat ab.

"Until 2008, Minnesota's electors cast secret ballots. Although the final count would reveal the occurrence of faithless votes (except in the unlikely case of two or more changes canceling out), it was impossible to determine which elector(s) were faithless. After an unknown elector was faithless in 2004, Minnesota amended its law to require public balloting of the electors' votes and invalidate any vote cast for someone other than the candidate to whom the elector was pledged."

https://en.wikipedia.org/wiki/Faithl...te_note-auto-5
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Alt 16.11.2016, 19:43   #22
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silesia ist ein wunderbarer Anblicksilesia ist ein wunderbarer Anblicksilesia ist ein wunderbarer Anblicksilesia ist ein wunderbarer Anblicksilesia ist ein wunderbarer Anblicksilesia ist ein wunderbarer Anblicksilesia ist ein wunderbarer Anblicksilesia ist ein wunderbarer Anblicksilesia ist ein wunderbarer Anblick
Zitat:
jschmidt Beitrag anzeigen
Wobei sich dieses Verfahren »auf die Vorwahl eines Elektors ... [bezog], der sich geweigert hatte, sich auf den offiziellen Parteikandidaten zu verpflichten, und nicht auf einen gewählten Elektor selbst«
Genau. Dazu (auf den Umstand der Vereidigung, logischerweise vor der Bestellung) und zu nichts anderem hatte ich geschrieben.

Das "Abweichlern" ist auch in Folge des Urteils Gegenstand einiger Diskussionen in der Literatur gewesen, pro und kontra.

Prägnant finde ich das Stichwort "December surprise": Kandidat stirbt, Elektor(en) stirbt (sterben, treten zurück), es kommen Erkenntnisse über den Kandidaten zum Vorschein (sicher das spannenste "was-wäre-wenn": zB Nixons Interventionen in Südvietnam, vor seiner Wahl 1968 publik - idF Stimmänderungen, Enthaltungen), usw.

Die Pros laufen darauf hinaus, dass dieses Elektor-System "living democracy" darstellt. Die Kons möchten den direkten Transport des Ergebnisses, ohne Überraschungen und Veränderungen. Nach 2000 gab es dazu sogar ein Reformpapier des Kongresses.
__________________
In der Theorie sind Theorie und Praxis das Gleiche. In der Praxis sind sie es nicht (Yogi Berra). Der Unterschied ist Unsicherheit (Stephen Ross).
silesia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2016, 02:01   #23
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Beiträge: 6
IrvaIva ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Die Wahl war vorbestimmt. Blick auf dieses Bild, die Amerikaner bereiteten uns aus der Kindheit Politisches System für die nächsten Jahre wurde im Voraus gebaut
Miniaturansicht angehängter Grafiken
zicxlx0ybs4.jpg  
IrvaIva ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2016, 03:12   #24
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Beiträge: 3.111
Riothamus ist ein sehr geschätzer MenschRiothamus ist ein sehr geschätzer Mensch
Ganze Sätze wären schön. Unfertige Sätze sind im Deutschen schlecht zu verstehen. Achtest Du darauf, wird es Dir schnell leichter fallen.

Und bei Verschwörungstheorien und Trollereien sind unsere Moderatoren eigentlich recht schnell mit Reaktionen.

Wie Du an den ersten Antworten sehen kannst, sind wir bereit ernsthaft zu diskutieren, wenn es etwas weniger destruktiv ist.
Riothamus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2017, 16:35   #25
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Registriert seit: 07.2017
Ort: Freising
Beiträge: 5
ralfgrabuschnig ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Da ich mich gerade selbst wieder mit dem amerikanischen politischen System befasst habe, wärme ich den Thread mal kurz auf

Zitat:
Man muss sich vor Augen führen, dass der Wahlkampf einst nicht mit heutigen Mitteln geführt wurde. Roosevelt war der erste, der mit dem Auto überland fuhr und so mehr Wähler direkt erreichte, während Hitler in Deutschland gleichzeitig schon Flugzeuge nutzte, um möglichst überall auftreten zu können.
Das ist im bundesweiten Sinn schon richtig, allerdings haben Kandidaten in ihren Staaten und vor allem den Großstädten schon lange vorher Großveranstaltungen abgehalten und versucht, möglichst viele Wähler (so viele konnten da ja noch nicht wählen) zu erreichen. Ein gutes Beispiel ist Aaron Burr, der in der in vielerlei Hinsicht lehrreichen Wahl von 1800 antrat. Er hat damals Listen von Wahlberechtigen in seiner Heimatstadt New York geführt und diese dann systematisch abgeklappert. Ein paar generelle Gedanken zu der Wahl übrigens hier: Donald Trump und die schmutzige Wahl von 1800 ? Ralf Grabuschnig
ralfgrabuschnig ist offline   Mit Zitat antworten
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