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| | #1 |
| Mitglied Registriert seit: 06.2011 Ort: im Geldbunker
Beiträge: 143
![]() | Kanadas Ureinwohner. Guten Abend, das es Kämpfe zwischen den Ureinwohnern Mittel-u. Südamerikas und den weißen neuen Siedlern und Eroberern gegeben hat, kann man oft und überall, was die Lektüre dazu angeht, nachlesen. Ebenso ist es ja auch mit den Indianern der USA.Man kann viel nachlesen Wie verhielt es sich denn in Kanada zwischen den Ureinwohnern und den ersten weißen Einwanderern? Kam es zu Gemetzeln, Schlachten, Gefechten, Aufständen? Übrigens , JFC habe ich auch mal gelesen. ![]() Aber die Zeit davor, meinte ich. ![]() |
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| | #2 | ||
| Premiummitglied Registriert seit: 12.2005 Ort: kurz vorm Nordpol/ Schläfrig-Holzbein
Beiträge: 8.487
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Zitat:
Du kannst ja mal hier reinschauen und auch die weiterführenden Links etc mit beachten: Kanada ? Wikipedia Zitat:
__________________ ... wie man revoluzzt und dabei noch Lampen putzt Und in diesem Thread schreibe ich auch | ||
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| | #3 |
| Mitglied Registriert seit: 06.2011 Ort: im Geldbunker
Beiträge: 143
![]() | Hab schon verstanden. deswegen hab ich ja JFC erwähnt. Dein erster Absatz hat mir schon etwas weiter geholfen. Danke. |
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| | #4 | |
| Mitglied | Zitat:
Die Besiedlung der Räume westlich der Rocky Mountains fand erst relativ spät statt. Aber all das sind nur kleine Stichpunkte. Ich denke Ingeborg kann präzisere Fragen sehr viel besser beantworten als etwa ich. Der Charakter der Umgestaltung des amerikanischen Doppelkontinents war überall regional sehr verschieden, was hoffentlich auch in meinen Kommentaren erkennbar wird. | |
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| | #5 | |||
| Premiummitglied Registriert seit: 12.2005 Ort: kurz vorm Nordpol/ Schläfrig-Holzbein
Beiträge: 8.487
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Cooper schrieb 1826 - er lebte im Nordosten der USA, in dem indigene Völker zu diesem Zeitpunkt weitgehend verdrängt, umgesiedelt oder durch Krankheiten und Gewalttätigkeiten dezimiert waren. Ein realitätsnahes Bild indigener Kulturen und Geschichte vermittelt Cooper jedoch nicht; so heroisiert er zb die Figur des Unkas, der real life jedoch ein Intrigrant und unzuverlässiger Verbündeter war und charakterlich ein ziemlicher Stinkstiefel gewesen sein soll; alkoholabhängig war er ebenfalls, so daß er sich von Bündnissen mit den Kolonisten offenbar einen geregelten Nachschub versprach. Zitat:
Zitat:
Zitat:
__________________ ... wie man revoluzzt und dabei noch Lampen putzt Und in diesem Thread schreibe ich auch | |||
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| | #6 |
| Mitglied | Ich wusste ja, dass mit präzisen Aussagen von dir bei diesem Thema zu rechnen ist ![]() Cooper habe ich erwähnt, weil sich auch bei seinen Romanen herbe Konflikte zwischen den einzelnen Stämmen dieser Region sehr deutlich wiederspiegeln. In den Rang einer Quelle wollte ich ihn keinesfalls erheben ![]() |
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| | #7 |
| Mitglied Registriert seit: 06.2011 Ort: im Geldbunker
Beiträge: 143
![]() | Sorry, hab ich nicht erwähnt, wie dumm von mir, mich interessiert insbesondere der westen Kanadas. ![]() |
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| | #8 |
| Mitglied Registriert seit: 01.2012
Beiträge: 10
![]() | |
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| | #9 | |
| Mitglied Registriert seit: 01.2012
Beiträge: 21
![]() | Zitat:
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| | #10 | |
| Premiummitglied Registriert seit: 12.2005 Ort: kurz vorm Nordpol/ Schläfrig-Holzbein
Beiträge: 8.487
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Zitat:
Alaska gehört nicht zu Kanada, auf das sich der TE bezog, sondern ist ein Staat der USA. Von ca 1780 bis 1867 war es russische Kolonie; 1867 verkaufte der Zar Alaska an die USA. Und wie der 'Kontakt' der Aleuten zu den russischen Pelzhändlern aussah, ist hier nachzulesen, wenn auch in dürren Worten: http://de.wikipedia.org/wiki/Aleuten_(Volk)
__________________ ... wie man revoluzzt und dabei noch Lampen putzt Und in diesem Thread schreibe ich auch | |
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| | #11 | |
| Mitglied Registriert seit: 01.2012
Beiträge: 10
![]() | Zitat:
Nun gut, dann etwas ausführlicher. Die Tlingit lebten, wie bereits oben aufgeführt an der Nordwestküste Kanadas und der Küste Alaskas. Den ersten Kontakt hatten sie wohl 1741 mit dem unter russischer Flagge forschenden Dänen V.J. Bering. Nach dem Kontakt mit Bering kamen mehr und mehr russische Pelzhändler mit den Tlingit in Kontakt. Was in den folgenden Jahren dann passierte fügt sich nahezu vollends in das Gesamtbild ein, dass die Besiedlung Nordamerikas durch die "weißen" Einwanderer zeichnete. Es kam zu Bevölkerungzuströmen. Die Tlingit kamen etwa mit Spaniern und Briten in Kontakt. Und wenn diese Gruppen vor allem eines mitbrachten, waren es Krankheiten. Allein 1835 sollen einer Pockenepedemie die Hälfte der Stammesangehörigen zum Opfer gefallen sein. 1775 hatten schon die Spanier eine Pockenepedemie eingeschleppt und 1862 erfasste die verheerende Pockenepedemie, die sich von Oregon bis Alaska zog, auch die Tlingit. Mit dem Goldrausch im 19. Jhd. in British Columbia strömten zusätzlich eine unglaubliche Menge an Einwanderern in die Gebiete der dort ansässigen Indianer und hatten ebenfalls Krankheiten im Gepäck. Zu einem Konflikt kam es 1882 bei Angoon. Nach einem Unfall, bei dem ein Tlingit getötet wurde, verweigerte die Northwest Trading Company eine übliche Entschädigungszahlung und stattdessen wurde Angoon von der US-Navy unter Beschuss genommen und zerstört. Durch die Vernichtung kam es v.a. im darauffolgenden Winter zu erheblichen Todesfällen, da ein Großteil der Winterrationen dem Angriff ebenfalls zum Ofer gefallen waren. Nach meinen Informationen verweigert die Navy übrigens bis heute eine förmliche Entschuldigung. Die Geschichte des Kontaktes der Tlingit mit den "Weißen" zeigt, das, was meine Vorredner bereits ausdrückten. Es macht keinen Sinn die Besiedlung des Westens und die damit einhergehende Vertreibung / Dezimierung der indigen Völker allein an Schlachten oder Massakern festzumachen. Die Krankheiten sind ein Beispiel der Katastrophen, die abseits der Schlachfelder über die Stämme kamen. So wurden etwa auch die, der Tlingit-Kultur sehr und dem Lebensraum (ebenfalls westliche kanadische Küste) nahestehenden, Haida fast vollends durch die Pocken ausgelöscht. Und nicht nur im Nordwesten, sondern auch in den anderen Regionen waren Krankheiten katastrophal für die indigen Völker (vgl. etwa die Geschichte der Mandan). | |
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| | #12 |
| Mitglied Registriert seit: 06.2011 Ort: im Geldbunker
Beiträge: 143
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