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| | #141 | |
| Gast
Beiträge: n/a
| Zitat:
Ja, ja, und die Deutschen sind in Wirklichkeit Japaner. http://www.geschichtsforum.de/f55/is...panisch-13330/ Zur Erörterung von lustigen Verschwörungstheorien à la "Die Japaner haben den Deutschen die Geschichte geklaut" (oder umgekehrt) bitte ich, den Smalltalk zu benutzen. | |
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| | #142 |
| Mitglied Registriert seit: 07.2007
Beiträge: 65
![]() | Hunnen sind Wandervölker in Westen und Norden von China. Sie spielen eine wichtige Rolle in der chinesische Geschichte(chinesische Mauer war gegen sie erbaut worden). Im Jahr ca. 200 v.Chr besiegt der chinesische General HO-Qui-Ben nach jahrelange Hunnenkriege die Hunnen, ein teil der Hunnen werden in China eingeglieder während der andere Teil nach Europa auswandert. Mongolen hat mit sie nichts zu tun, sind aber sehr ähnlich. |
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| | #143 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Um es zum fünfundzwanzigsten Mal zu wiederholen: Man sollte nicht automatisch Xiongnu und Hunnen gleichsetzen. Ich verweise auf die folgenden Beiträge: http://www.geschichtsforum.de/256600-post133.html http://www.geschichtsforum.de/256603-post134.html |
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| | #144 |
| Mitglied Registriert seit: 06.2007
Beiträge: 7
![]() | Warum verwendet niemand den byzantinischen Terminus der Hunnen "hunnoi" ? |
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| | #145 |
| Gast
Beiträge: n/a
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| | #146 |
| Mitglied Registriert seit: 07.2007
Beiträge: 65
![]() | Die Beweise das Xiongnu und Hunnen ein Volk liegt daran, das die Zeitlinie von die Auswanderung der Xiongnu und Hunnen zusammenpassen. Außerdem waren Xiongnu und Hunnen beide Reitervölker. Das ist kein Zufall. |
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| | #147 | ||
| Moderator Registriert seit: 01.2005 Ort: 09399 Niederwürschnitz (Sachsen/Erzgebirge/Schönburgische Lande)
Beiträge: 8.389
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Zitat:
__________________ Das schlägt dem Faß die Krone ins Gesicht! | ||
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| | #148 | |
| Mitglied Registriert seit: 06.2007
Beiträge: 7
![]() | Zitat:
Sagen Sie mir bitte, welche der drei Namen richtig. Lateinisch-huns, byzantinisch-hunnoi, Russisch-gunni oder deutsch-hunnen? Oder sind andere die Meinung ? Wenn die Hunnen bis jetzt existierten, so sollten sie welche dieser Namen tragen ? | |
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| | #149 | |
| Gast
Beiträge: n/a
| Zitat:
Du scheinst mir ob hyokkoses Antwort etwas "aufgeregt", könnte das sein? | |
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| | #150 |
| Mitglied Registriert seit: 11.2009
Beiträge: 5
![]() | Die Hunnen waren keine Mongolen. Nach heutigem Forschungsstand sprachen die Hunnen eine alttürkische Sprache. Auch wenn die Hsiung-nu im 4. Jh. Lo yang eroberten, waren die türkischen Tabgatsch die ersten Nomaden, die große Teile Chinas eroberten. Die heutige Forschung geht nicht mehr davon aus, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen den attilanischen Hunnen und den Hsiung-nu gegeben hat. |
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| | #151 |
| Mitglied Registriert seit: 11.2009
Beiträge: 5
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| | #152 |
| Mitglied Registriert seit: 11.2009
Beiträge: 5
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| | #153 |
| Mitglied Registriert seit: 11.2009
Beiträge: 5
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| | #154 |
| unvergessen Registriert seit: 03.2004 Ort: Am Tor zum Spessart
Beiträge: 10.712
![]() | Das ist es in der Tat, was du hier verzapfst. Lies erst einmal den Thread, bevor du uralte, längst überholte, Kamellen aufwärmst. ![]()
__________________ Wer kann was Dummes, wer was Kluges denken, Das nicht die Vorwelt schon gedacht? Faust II, Vers 6809 f. |
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| | #156 |
| Mitglied Registriert seit: 11.2009
Beiträge: 5
![]() | »Bei den Hsiung-nu wurde wohl eine altsibirische, bei den Hunnen eine alttürkische Sprache gesprochen. « (Anke, Bodo / Révész, László / Vida, Tivadar: Reitervölker im Frühmittelalter. Hunnen – Awaren – Ungarn, Stuttgart 2008, S. 15) »Die Frage nach der ethnischen Herkunft der Xiongnu, die von Linguisten und Philologen diskutiert wird, hat bislang noch keine konsensfähige Antwort erbracht. Welche Sprache ihnen zu Eigen war, also ob es sich um eine turksprachige oder eine mongolisch sprechende Bevölkerung handelte, ist ebenfalls noch ein diskutiertes Thema. « (Brosseder, Ursula: Zur Archäologie der Xiongnu, in: Attila und die Hunnen, hg. vom Historischen Museum der Pfalz Speyer, Stuttgart 2007, S. 63) »Nicht unbedeutend für die Herkunft der Hunnen ist vor allem die Frage nach ihrer ethnischen und kulturellen Verwandtschaft mit den asiatischen Hsiung-nu. Das heißt, es gilt zu klären, inwieweit sich also die nach Europa einfallenden Hunnen mit denjenigen in Verbindung bringen lassen, die in asiatischen und antiken Quellen bereits lange überliefert sind. Schließlich würde bei einer Namenskontinuität von Hsiung-nu und Hunnen auch sofort das Problem der Stammes-und somit der ethnischen Kontinuität auftreten. […] Lange Zeit galt in der Forschung die Identifizierung der Hsiung-nu mit den Hunnen als gesichert. Einige Forscher erachteten diese Frage für die Wissenschaft sogar als erledigt. Untersuchungen der letzten Jahre haben jedoch gezeigt, dass trotz einer gewissen Ähnlichkeit in der materiellen Kultur nicht ohne Weiteres von einer Verwandtschaft der in chinesischen, soghdischen oder persischen Quellen genannten Hsiung-nu und den in Europa bekannten Hunnen ausgegangen werden kann, da solche Ähnlichkeiten im allgemeinen Kulturkreis der Steppengebiete nicht überbewertet werden dürfen […] Zwar vermerken chinesische Überlieferungen verstärkt ab dem 2. Jh. n. Chr. eine Abwanderung der Hsiung-nu von der Mongolei bis Turkestan in Richtung Westen. Jedoch findet sich in zeitgenössischen Quellen nichts von einer Einwanderung der Hsiung-nu in die Steppengegenden nördlich des Schwarzen Meeres. […] Auch die Untersuchungen der beiden Volksnamen »Hunnen« und »Hsiung-nu« erbrachte bisher keinen Hinweis, dass beide Völker verwandt oder sogar eins sein könnten. Weiterhin fällt die recht unterschiedliche materielle Kultur von Hsiung-nu einerseits und europäischen Hunnen andererseits ins Auge […] Der heutige Forschungsstand lässt erkennen, dass es die Hunnen in Mittelasien einerseits und die ins nordpontische Steppengebiet vordringenden Stämme andererseits zu unterscheiden gilt. Ursprünglich gehörten sie wahrscheinlich einem Stammesverband an, der sich in einen westlichen und einen östlichen Teil aufspaltete, wobei man Zeitraum und Ursachen der Trennung noch nicht sicher fassen kann. Der östliche Teil verblieb in Mittelaien und wird hier später auch als »Hunnen« bezeichnet. Er hat jedoch mit den nach Europa vorstoßenden Hunnen nicht viel zu tun. Trotz einer gewissen Gemeinsamkeit der politischen Tradition gibt es doch Unterschiede in Kultur, Ethnos und Sprache. […] Einigen Forschungsergebnissen zufolge scheint der westliche Teil dieses hunnischen Verbandes von einer Gruppe der Sien-pi dominiert worden zu sein. Um 280 n. Chr. ist das Vordringen von Sien-pi ins nördliche Syr-Darja-Gebiet belegt. […] Aus dem Aralsee- bzw. Syr-Darja-Gebiet heraus erfolgte das Vordringen nach Westen über das nördliche Kaspi- sowie unteres und mittleres Wolgagebiet. […] Somit waren die Hunnen bereits ein multiethnisches Gebilde, das gerade noch als hunnisch dominiert zu bezeichnen war und in seinem »traditionsführenden Kern als die Nachkommen der asiatischen Hunnen betrachtet werden« kann (P. Tomka, Tagung Speyer 2007), als sie 375 n. Chr. nicht nur ans östliche Tor Europas anklopften, sondern es gleich einrannten. « (Anke, Bodo / Révész, László / Vida, Tivadar: Reitervölker im Frühmittelalter. Hunnen – Awaren – Ungarn, Stuttgart 2008, S. 14ff)gl |
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| | #157 |
| Ehemaliges Mitglied Registriert seit: 10.2007
Beiträge: 8.947
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Also wie gehabt: Jeder Autor hat seine eigene Theorie und Genaues weiß man nicht. Bald ist wieder Weihnachten und es gibt Spekulatius... Übrigens, wie wäre es mit normaler Schriftgröße? Geändert von balticbirdy (20.11.2009 um 17:01 Uhr). |
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| | #158 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Sehr richtig baltic... Gerade bei diesem Thema kann man nicht einfach einen Auszug aus ner Sekundärliteratur nehmen und daraus sonst was ableiten. Die Quellenlage zu diesen Dingen ist dürftig bis nicht vorhanden und das führt jeden seriösen Historiker dazu maximal im Konjunktiv zu schreiben. Manch einem hier gefällt das vielleicht nicht, aber in der Geschichte kann man selten entgültige Aussagen treffen und manches muss einfach ungeklärt bleiben bis eindeutige Quellen gefunden und kritisch behandelt wurden. edit: alles ander wäre wie schon oben gesagt Spekulatius ![]() |
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| | #159 | ||
| Moderator Registriert seit: 01.2005 Ort: 09399 Niederwürschnitz (Sachsen/Erzgebirge/Schönburgische Lande)
Beiträge: 8.389
![]() ![]() ![]() ![]() | Also; irgendetwas stimmt beim Zitieren der Literatur aber nicht, wenn dieselben Autoren einmal Zitat:
Zitat:
Um es zu verdeutlichen: wenn einerseits geschrieben wird, die Hsiung-nu hätten eine altsibirische und die Hunnen eine alttürkische Sprache gesprochen, andererseits aber auch, die Hunnen waren ein multiethnisches Gebilde (was wohl so auch stimmt) mit einem dominierenden hunnischen Traditionskern der asiatischen Hunnen (Was ist damit an der Stelle überhaupt gemeint? Doch die Hsiung-nu?), so paßt dies irgendwie nicht zusammen. Unabhängig davon möchte ich zum Thema jedoch auf Die Hunnen - Google Bcher S. 22 f. verweisen... ![]()
__________________ Das schlägt dem Faß die Krone ins Gesicht! | ||
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| | #160 |
| Mitglied Registriert seit: 01.2007 Ort: Leipzig
Beiträge: 1.367
![]() ![]() | Nuje die Türkei liegt in Asien. Bzw alles hinter dem Bosporus würde früher als Asien bezeichnet.
__________________ Quid quid agis prudenter agas et respice finem. اطلبوا العلم من المهد إلى اللحد |
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