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Alt 23.02.2017, 20:38   #1
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Hosenbatz ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Freyberg und "Ultra"

Hallo Kollegen, wie war das denn mit Freyberg und "ultra" im Mai 1941 ? Wusste er von dem Hintergrund seiner geheimdienstlichen Informationen ? ?
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Alt 24.02.2017, 06:29   #2
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Freyberg wurde ab dem 30.4.41 mit Übernahme des Kommandos fortlaufend über eingehende ULTRA-Meldungen gebrieft.

Der Luftwaffen-Code war bereits länger geknackt. So beruhte die Matapan-Seeschlacht und das Abfangen der italienischen Flotte auf ULTRA-Meldungen. Das waren jedoch unsichere Anfänge, es wurden noch Bestätigungsversuche unternommen.

Die ULTRA-Quelle als solche wurde von Freyberg weisungsgemäß auch gegenüber seinem Stab geheim gehalten. Bzgl. Termin der Invasion war man aber auch kaum auf Rätselraten angewiesen: die Operationsabsicht drängte sich durch die Vorbereitungen, vorlaufenden Luftschläge und Aktivitäten förmlich auf.
__________________
In der Theorie sind Theorie und Praxis das Gleiche. In der Praxis sind sie es nicht (Yogi Berra). Der Unterschied ist Unsicherheit (Stephen Ross).

Geändert von silesia (24.02.2017 um 06:36 Uhr).
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Alt 24.02.2017, 18:18   #3
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Hosenbatz ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Danke für die Antwort.

Also war Freyberg über den Hintergrund von "Ultra" informiert. Lt Scherer (Maleme) wurde allerdings selbst ihm eine "Coverstory" von Wavell präsentiert: "ein Bursche in Berlin". Für Richter ( Merkur) wußte Freyberg aber über "Ultra" Bescheid.

Hintergrund meiner Frage ist, daß mit der Einweihung Freybergs ein gewisses Risiko eingegangen wurde, denn er hätte ja in Gefangenschaft geraten können. In London könnte man sich ab dem Zeitpunkt dann nicht mehr sicher sein.
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