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Cicero wird noch gebraucht News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie 18 Kommentare »
[b] Früher war Latein eine Grundvoraussetzung für viele Studiengänge. Das hat sich in Teilen geändert: Für Medizin benötigt man kein Latinum mehr, für viele Bachelor-Studiengänge auch nicht. Im Masterstudium kommt man aber oft nicht ohne aus.[/b]

„Salvete!“ Die stilechte Begrüßung gehört für den pensionierten Lateinlehrer Hans-Wolfgang Reimers dazu. Am Ende seines anderthalbstündigen Sprachkurses an der Bremer Uni, zu dem jeden Freitagmittag 16 junge Frauen und Männer zusammenkommen und Vokabeln samt Grammatik büffeln, zeichnet der 69-Jährige ein Strichmännchen auf das Whiteboard und beschriftet die einzelnen Körperteile: „collum“ für Hals, „pectus“ für Brust, „mammae“ für Brustwarzen, „umbilicus“ für Bauchnabel. Man müsse die Studenten bei Laune halten, sonst blieben sie weg, sagt Reimers. Schließlich seien alle Teilnehmer freiwillig gekommen, fürs Studium brauche hier niemand mehr Latein. Nur wer seine Masterarbeit in Alter oder Mittelalterlicher Geschichte schreibt, muss in Bremen noch das Latinum vorweisen.
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Registraturen der Hölle News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie Noch keine Kommentare »
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Deutschlands größtes Holocaust-Archiv in Bad Arolsen wird endlich zu einer Forschungsstätte.[/b]

Es ist kein gewöhnliches Archiv, das Rebecca Boehling vom kommenden Jahr an leiten wird. Anfang Juni wurde die amerikanische Historikerin berufen, und schon in den ersten Tagen danach erreichten sie einige E-Mails von Menschen, die Informationen über ihre im Krieg verlorenen Verwandten suchen und die wissen wollen, ob die entsprechenden Dokumente bereits digitalisiert seien. Solche Anfragen zu beantworten war lange Zeit die Hauptaufgabe der Institution, deren Direktorin Boehling wird: des Internationalen Suchdienstes des Roten Kreuzes im nordhessischen Bad Arolsen, der derzeit vor dem wahrscheinlich größten Umbruch in seiner bewegten Geschichte steht.
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Stammbaum der Erkenntnis News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie 2 Kommentare »

Ahnenforschung war ein etwas spleeniges Hobby – seitdem das Internet floriert, ist sie für Zehntausende zur Obsession geworden.


Am 24. September dieses Jahres um 10.43 Uhr loggt sich die Userin "britta 70" auf der Forumsseite der Website genealogy.net ein und postet den folgenden Kommentar: »Hallo, erst mal muss ich hier ein großes Kompliment abgeben. Bin gerade durch Zufall auf dieses Forum gestoßen. *echt klasse hier*« Dann rückt sie mit ihrer Frage raus: »Ich suche einen Frederi(c)ksen Alexander Thorwald, *23.11.1873 in Kopenhagen, er war Farmer, die Frau Ida Marie Christiansen, *3.2.1876. Er hat einen Sohn gehabt: mein Großvater Hans Iwer Frederi(c)k- sen, *28.6.1904 in Flensburg. Kann mir jemand helfen?«

Es dauert knappe sieben Stunden, und Hina – eine der Moderatorinnen des Forums, wohnhaft in Skive, Dänemark – meldet sich und gibt ihr den Tipp, zunächst auf die Website der dänischen Kirchenbücher zu schauen. Nur sechs Minuten später schaltet sich einer der Administratoren namens Bonzhonzlefonz ein (ausgewiesen als Mitglied der Genealogischen Gesellschaft Hamburg) und schlägt ihr vor, sich bei der Kopenhagener Kirche Sankt Petri zu erkundigen, der Gemeinde für die deutschstämmigen Dänen. Außerdem verrät er britta 70 einen wichtigen praktischen Trick, um auf dänischen Internetseiten zurechtzukommen: Mittels der Tastenkombinationen »alt + 0248« und »alt + 0216« ließen sich das kleine und das große durchgestrichene O herstellen, ohne die man in den Suchmasken dänischsprachiger Datenbanken nun mal rettungslos verloren sei.
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Bergung der Kölner Stadtarchiv-Dokumente abgeschlossen News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie 5 Kommentare »
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Zweieinhalb Jahre nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs ist die Bergung der verschütteten Archivalien jetzt abgeschlossen worden.[/b]

[b]Köln.[/b] Rund 95 Prozent der rund 30 Regalkilometer Archivgut konnten aus dem 2009 eingestürzten Kölner Stadtarchiv geborgen werden. „Einen solch hohen Wert hätte unmittelbar nach dem Einsturz wohl auch der kühnste Optimist nicht erwartet“, sagte die Archivleiterin Bettina Schmidt-Czaia am Mittwoch in Köln.

Sie betonte jedoch: „Geborgen heißt nicht gerettet. Das Archivgut ist in sehr unterschiedlichem Zustand.“
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Kölner Stadtarchiv - Intakter Keller unter Trümmern entdeckt News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie 1 Kommentar »
Schnelle Bergung: Bis Ende Mai sollen die verschütteten Archivschätze in Köln nu aus dem Schutt gegraben werden. Die Rettungskräfte sind unterdessen zu einem intakten Archivraum vorgestoßen.

Die Bergung der verschütteten Archivalien in Köln wird voraussichtlich bis Ende Mai abgeschlossen sein. Das sei viel schneller als anfangs gedacht, sagte am Montag der Sprecher des Kölner Kulturamtes, Peter Schelenz. "Wenn Sie mal die Meldungen von Anfang März durchsehen, da war von vielen Monaten die Rede.“ Man gehe mittlerweile davon aus, dass 65 bis 80 Prozent der Archivbestände geborgen werden könnten - in ganz unterschiedlichem Zustand. Der Rest sei beim Einsturz des Archivs am 3. März zerstört worden.
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Genetische Überraschung für spanische Männer News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie 7 Kommentare »
Zwei von zehn Iberern stammen von sephardischen Juden ab, einer von nordafrikanischen Muslimen
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Ahnenforschung - Familien und ihre Geschichten News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie 1 Kommentar »
Dank Internet und Genanalytik kann heute jeder ein Ahnenforscher werden. Millionen Laien weltweit erkunden die eigene Herkunft - und erleben manchmal große Überraschungen.
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Ahnenforschung im Sklavenregister News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie Noch keine Kommentare »
Daten von 2,7 Millionen Sklaven und 280.000 Sklavenbesitzern im britischen Empire sind online
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Warum manche Libanesen europäische Vorfahren haben News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie 2 Kommentare »
Seit dem 7. Jahrhundert eroberten Muslime von der Arabischen Halbinsel den Libanon, vom 11. bis 13. Jahrhundert herrschten dort christliche Kreuzritter aus Europa. Diese Ereignisse sind nicht nur historisch gut belegt, die Angehörigen beider Glaubensrichtungen haben bis heute Spuren im Erbgut der Menschen hinterlassen - das beweist eine neue Studie.
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Namensforschung: Wo kommen Nachnamen her? News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie 62 Kommentare »
Globalisierung hin oder her - die Deutschen bleiben gern am selben Flecken. Ihre Familiennamen verraten es.
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Mediziner erstellt Diagnosen zu historischen Porträts News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie 2 Kommentare »
Das Modell für die "Mona Lisa" beispielsweise habe an einer Stoffwechselkrankheit gelitten, befindet Jan Dequeker
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Heller und Hundertmark News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie Noch keine Kommentare »
Albert Graf von Schlippenbach hat es 1830 geschrieben, und es gehört bis heute zum "Liedgut" der studentischen Verbindungen. Es singt von zwei Geldstücken, die heute längst nicht mehr im Gebrauch sind, an die aber nicht nur alte Trinklieder, sondern auch unsere Familiennamen erinnern.
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Ein Bauer namens Pfennig News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie Noch keine Kommentare »
Wer so heißt, muss nicht fürchten, dass sein namengebender Vorfahr gering geachtet wurde. Der Familienname Pfifferling, etwa 100 Namensträger, war dagegen tatsächlich abschätzig gemeint. Pfennig ist ein Bauernname. Die meisten Bauern waren zinspflichtig, das heißt, sie mussten ihrem Grundherrn Abgaben leisten. Pfennig bedeutet nun, dass der Bauer seine Abgaben nicht in Naturalien (Korn, Hühner, Eier und so weiter) zu leisten hatte, sondern in Geld.
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Woher die Völker kamen: DNA-Spurensuche in der Südsee News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie 1 Kommentar »
Genographic-Programm wird fortgesetzt - Zwei Theorien: Polynesien von Südostasien oder Südamerika aus besiedelt
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Von Frings bis Schweinsteiger News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie Noch keine Kommentare »
Torsten Frings, der von der Fifa wegen eines Faustschlags für ein WM-Spiel gesperrte deutsche Mittelfeldspieler, trägt einen Heiligennamen, wenn auch das, was der Volksmund und die Überlieferung vom ursprünglichen Namen übriggelassen haben, ihn kaum noch erkennen läßt. Es ist der heilige Severinus, der Schutzpatron der Stadt Köln, der gegen Ende des 4. Jahrhunderts starb.
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Ballack, das Plappermaul News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie Noch keine Kommentare »
Daß der Name unseres Mannschaftskapitäns Michael Ballack etwas mit dem "Leder" zu tun haben könnte, glauben wohl auch diejenigen nicht, die sich mit mehr oder weniger originellen Wortspielen gegenseitig überboten haben. Wer den Ball in unseren Familiennamen aufspüren möchte, wird unweigerlich in die Irre geführt. So haben diejenigen, die einfach "Ball" heißen, wohl Vorfahren, deren Namen mit "Bald" = kühn, tapfer begann. So auch der Name Ballermann.
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Rumsfeld: Dieser Name bedeutete ursprünglich "Räum das Feld ab" News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie 2 Kommentare »
Der Familienname des hochgeschätzten Schriftstellers Peter Rühmkorf hat mit Ruhm und Rühmen nichts zu tun. Im Gegenteil. Sein namengebender Vorfahr war ein Wegelagerer und Räuber: Räumdenkorb (aus) war sein ursprünglicher Name (viele Namen aus diesem Bereich sind sogenannte Satznamen: Namen, die aus einem ganzen Satz bestehen). Die Namen Rühmekorb und Rühmkorb lassen ihren Ursprung besser erkennen.
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Stotterer und Breitsprecher News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie Noch keine Kommentare »
Als Jürgen Schrempp als Vorstand der DaimlerChrysler AG mit einigen Blessuren zurücktrat (der Börsenkurs des Konzerns reagierte auf seinen Weggang mit Gewinn), machte er - wohl unbewußt und ungewollt - seinem namengebenden Vorfahren alle Ehre. Schrempp, das ist "der Mann mit der Wunde" (Schramme). Gemeint ist wohl eine Narbe.
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Schönwolf und Schindewolf News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie Noch keine Kommentare »
Ein knappes Tausend Leute heißen Schön(e)wolf. An dem Namen ist auf den ersten Blick nichts Ungewöhnliches, denn Namen, die das Wort Wolf enthalten, gibt es in Fülle: Den Familiennamen Wolf(f) zusammen mit dem niederdeutschen Wulf(f) mehr als 200 000mal (Wölfle und Wülfing gar nicht gerechnet). Als unsere Familiennamen entstanden, genoß der Wolf dank seiner Stärke hohen Respekt: Wölfe waren ja die Begleiter des germanischen Göttervaters Wotan (Odin). Kraftvoll ja. Aber schön? Das macht den Namenforscher mißtrauisch, und alte Urkunden bringen es an den Tag: Die Schön(e)wolf haben sich getarnt. Ursprünglich hießen sie Schindewolf. Und die - ehrlich gebliebenen - Schindewolf gibt es immerhin auch noch etwa 500mal.
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Kräuter und Dostler News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie Noch keine Kommentare »
Der Familienname Krüdewagen belegt anschaulich, daß der frühe mittelalterliche Arzt auch notgedrungen sein eigener Apotheker war. Mit seinem Kräuterwagen zog er von Kirmes zu Kirmes und mixte den Leuten an Ort und Stelle Tinkturen und Salben.
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Beck und Beckenbauer News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie Noch keine Kommentare »
Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und nun zugleich SPD-Vorsitzender, trägt einen Familiennamen, der ein alter Berufsname ist. Beck hieß der Bäcker im Mittelalter. Unsere Familiennamen haben den Berufsnamen bewahrt, und er ist, seiner Bedeutung und Verbreitung entsprechend, außerordentlich häufig: Es gibt ihn fast 60 000mal. Weit übertroffen wird er aber vom Becker, der den Beck als Berufsname ab dem 12. Jahrhundert ablöst und in der Zeit, als die Familiennamen sich endgültig festigten, fast allgemein geworden ist. Gegenüber den 170 000 Beckers sind die rund 7000 Bäcker geradezu selten. Denn als die heutige Namensform des Bäckerberufs aufkam, war die Bildung der Familiennamen schon praktisch abgeschlossen. Unsere Familiennamen spiegeln die ganze Vielfalt der buntgewürfelten Zunft der Brotbereiter durch die Jahrhunderte und alle Dialektlandschaften.
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Bärenstecher und Nonnenmacher News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie Noch keine Kommentare »
Es gibt viele Familiennamen, die auf falsche Fährten locken: Was war etwa ein Mohrenstecher? Ein Kreuzfahrer? Und die Bierschneider und Nonnenmacher? Alle diese Namen gehen auf den Beruf des Kastrators zurück. Was heute der Tierarzt macht, besorgte im Mittelalter ein Handwerker. Und daß uns dieses Handwerk in so vielen Namen überliefert ist, liegt daran, daß die mittelhochdeutsche Sprache für das kastrierte Schwein viele Wörter kennt: "nunne" heißt der kastrierte Eber. Davon abgeleitet sind die Nunner, Nunnemann und Nunnenmacher. Den letzteren formte der Volkswitz um in Nonnenmacher (etwa 1500 Namensträger). Es gibt auch die Namen Nonner und Nonne(n)mann (500 Mal).
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April und Lenz News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie Noch keine Kommentare »
Die etwa 400 Leute, die den Familiennamen Abrell tragen, heißen in diesem Monat genau richtig. Denn Abrell ist die alte oberdeutsche Form für April. Den Namen April gibt es etwa 60mal, die meisten schreiben sich aber mit doppeltem "l". Der Name kommt vom lateinischen Aprilis, dem Monat, der das römische Jahr eröffnete (lateinisch aperire = eröffnen). Daß Leute nach Monaten und Jahreszeiten benannt wurden, erklärt sich aus der Naturalwirtschaft des feudalen Mittelalters. Die meisten Bauern waren Pächter und mußten zu bestimmten Zeiten ihren Zins zahlen: Feldfrüchte im Sommer, Schlachtvieh im Winter. Da im Frühjahr nach dem langen Winter meist nichts übrig war, leisteten sie statt dessen Fron- und Spanndienste bei der Frühjahrsbestellung.
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Bader: Vorfahren hatten Heilberuf News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie 2 Kommentare »
Wer Lasser oder Schräpler heißt, weiß in der Regel wohl nicht, daß sein namengebender Vorfahr einen Heilberuf ausgeübt hat. Die Lasser (etwa 400 Namensträger) und Schräpler (etwa 350) waren keine Ärzte. Schon im ausgehenden Mittelalter, als diese Familiennamen entstanden, gab es studierte Leute, die sich Medicus, Physikus oder Chirurgicus nannten. Aber sie waren selten und teuer und im Falle eines Falles weit weg. Wer ein Wehwehchen hatte, ging zum Bader, und der durfte auch bei schlimmeren Verletzungen helfen. Der Bader war eine Art Wundarzt, es war ein Beruf, den man in zwei oder drei Jahren erlernen konnte.
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Lossau: Die Vorfahren lebten in Brandenburg an einem See mit Elchen News in Historische Hilfswissenschaften mit Genealogie 2 Kommentare »
Der Familienname Lossau ist ein Herkunftsname, das heißt, er leitet sich ab vom Namen des Ortes, aus dem der erste Namensträger stammt. Lossau ist eine eingedeutschte Form des slawischen Ortsnamens Lossow bei Frankfurt an der Oder. Die Geschichte dieser Siedlung reicht bis in die Bronzezeit zurück, bis etwa 1300 vor Christus. Funde aus dieser Zeit sind im Museum für Ur- und Frühgeschichte in Potsdam und im Museum Viadrina in Frankfurt (Oder) zu sehen.
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