Das historische Poem (2): Die in Jesu eröffnete Liebe Gottes

Dieses Thema im Forum "Geschichtsmedien und Literatur" wurde erstellt von jschmidt, 23. April 2011.



  1. jschmidt

    jschmidt Neues Mitglied

    Zum Osterfest erlaube ich mir, im Anschluss an http://www.geschichtsforum.de/f7/das-historische-poem-1-skagerrak-33594/ ein weiteres Gedicht - auszugsweise - vorzustellen [1]:
    Ich bethe an die Macht der Liebe,
    Die sich in Jesu offenbart;
    Ich geb mich hin dem freien Triebe,
    Wodurch ich Wurm geliebet ward:
    Ich will, an statt an mich zu denken,
    Ins Meer der Liebe mich ersenken.
    Die daran geknüpfte Preisfrage lautet: Inwiefern stellt dieser Vers ein Bindeglied zwischen Erich Honecker und Karl Theodor zu Guttenberg dar?


    [1] Geistliches Blumengärtlein inniger Seelen [...] Erstausgabe 1729, mit diesem Lied in der 6. Ausgabe 1757, hier zitiert nach der 8. Aufl. Frankfurt/Leipzig 1778, S. 463 (nur Vers 4)
     
  2. jschmidt

    jschmidt Neues Mitglied

    Die Melodie von »Ich bete an die Macht der Liebe« wurde seinerzeit als Bestandteil des sogenannten »Großen Zapfenstreichs« zur Verabschiedung des sichtlich gerührten Guttenberg gespielt. Bis ans Ende der DDR fand das Schauspiel regelmäßig auch bei Honecker & Co. statt, zwar ohne den Gebetsbezug, aber vermutlich inklusive Rührung.
     

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