Davidstern und Lederball.

Dieses Thema im Forum "Buchempfehlungen" wurde erstellt von ursi, 18. Mai 2006.

  1. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter


    Jüdische Sportler und Mäzene spielten in den frühen Jahren des Fußballs eine wesentliche Rolle – vor allem in Deutschland, Österreich und Ungarn. Jüdische Pioniere waren an prominenten Vereinsgründungen wie Bayern München, Austria Wien oder Eintracht Frankfurt beteiligt, jüdische Kicker verstärkten die deutsche Nationalmannschaft, jüdische Förderer trugen dazu bei, den Fußball zur Massensportart zu machen. Dieses Engagement, das ab 1933 ein gewaltsames Ende fand und seither in Vergessenheit geriet, wird von den Autoren erstmals ausführlich beschrieben. Dabei thematisieren sie auch die Diskriminierung, der jüdische Fußballer vielfach noch heute ausgesetzt sind.

    Dietrich Schulze-Marmeling • Davidstern und Lederball. Die Geschichte der Juden im deutschen und internationalen Fußball • Die Werkstatt • 2003 • 350 Seiten

    Rezension H-Soz-Kult

    Buchempfehlung von Mercy
     

    Anhänge:

  2. Jacobum

    Jacobum Neues Mitglied

  3. Speaker

    Speaker Neues Mitglied


    ... wo waren denn jüdische Bürger nicht dran beteiligt? Und auf welchem Gebiet wurden sie denn nicht später diskriminiert?

    Mittlerweile gibt es fast inflationäre Auswüchse an Erscheinungen über jüdisches Leben. Sicher interessant für den Einen oder Anderen, doch über Friesen oder Kosaken, etc. oder, oder oder wird doch kein solcher "Bohei" gemacht.....


    PS: das ist keine Kritik am Buch ansich, da ich es nicht kenne, sondern allgemein.
     
  4. Jacobum

    Jacobum Neues Mitglied

    Das liegt vielleicht daran,

    ... dass Friesen und Kosaken nicht diskriminiert und nach und nach an den Rand gedrängt wurden.

    ...dass Friesen und Kosaken nicht aus dem Sport hinausgezwungen wurden.

    ...dass Friesen und Kosaken nicht das Land verlassen mussten (so sie es noch konnten)

    ...dass Friesen und Kosaken nicht zu Millionen ermordet wurden.
     
  5. Speaker

    Speaker Neues Mitglied

    solche Antworten hatte ich schon erwartet.
    Ist es nicht heuchlerisch?
    Würde dich die Geschichte (des Buches oben z.B.) interessieren, wenn diese Massenmorde etc. nicht geschehen wären?

    Oder interessieren den Menschen nur Katastrophen und die Ursachen und Folgen?
     

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