Die Frühzeit des Menschen. Der Weg zum Homo sapiens.

Dieses Thema im Forum "Buchempfehlungen" wurde erstellt von Daniel Oswald, 30. August 2004.

  1. Daniel Oswald

    Daniel Oswald Administrator Mitarbeiter


    Paläoanthropologen gehen der Frage nach, wie der Mensch zum Menschen wurde. In ebenso spannenden wie mühevollen Untersuchungen ist es ihnen gelungen, ein Bild der Entwicklungsgeschichte unserer Vorfahren zu entwerfen. Wie Urmenschen in den verschiedenen Teilen der Welt aussahen, wie und wovon sie lebten und welchen Gefahren sie ausgesetzt waren, wird in diesem Buch beschrieben und in Abbildungen dargestellt. Darüber hinaus wird der Leser vertraut gemacht mit den wichtigsten Grundlagen, Methoden und Fortschritten der Paläonanthropologie.
    Autor: Friedemann Schrenk • Verlag: C.H.Beck • Ausgabejahr: 2001 • 126 Seiten
     

    Anhänge:

  2. Babylonia

    Babylonia Neues Mitglied

    Hast Du noch mehr von den Büchern zum Thema Urgeschichte, Alte Kulturen auf Lager?
    Das erstgenannte Buch habe ich soeben bestellt, das hier könnte mir aber auch ganz gut gefallen. Ich fahre demnächst in den Urlaub (ohne Laptop!!) da kann ich noch ein paar gute Büchertipps gebrauchen. Für diese erst einmal Dankeschön!
     
  3. Floresiensis

    Floresiensis Neues Mitglied


    Der Schmuck des Neandertalers - Juan Luis Arsuaga
    (Auf der Suche nach den Ursprüngen des menschlichen Bewusstseins )

    Puzzle Menschwerdung - Ian Tattersall
    (auf der Spur der menschlichen Evolution )
     
  4. DerGeist

    DerGeist Neues Mitglied

  5. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Oppenheimer, S. (2003): Out of Eden. The peopling of the world

    Existiert leider nicht in deutscher Übersetzung. Die wohl aktuellste Übersicht über die Besiedlungsgeschichte der Erde durch den Homo sapiens, basierend auf genetischen Untersuchungen und archäologischen Befunden.

    Danach stammen die Vorfahren der ersten modernen Europäer aus dem Raum Kurdistan/westlicher Iran. Sehr spannend...
     
  6. Brahmenauer

    Brahmenauer Mitglied

    Hallo balticbird,
    hier bin ich nochmals. Das war aber jetzt Zufall. Ich glaube den Gentechnikern nicht so recht. Da man in ihre Techniken nicht hineinschauen kann und soweit ich es verstehe, sie sich dabei auch nicht in die Karten schauen lassen. Es gibt keine Veröffentlichungen des Forschungsprozesses sondern nur Ergebnisse.Ich glaube mich zu erinnern, daß alle heute lebenden Menschen nach einer Mitochondrien-Eiweißüberprüfung, welches nur mütterlicherseits vererbt wird, von nur einer Frau aus Afrika abstammen soll. Soweit ein Fernsehbericht. Toll was. Neben bei hat man die out of Afrikathese gleich mit bewiesen oder ?
     
  7. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Du kannst die Sache schon glauben. Ich bin Biologe und habe selbst mit dieser Problematik zu tun gehabt.

    Und damit du dich in die Methode dich vertiefen kannst, hier:

    http://www.greengull.de/img/dissertation_dliebers.pdf

    Ist zwar nicht am Menschen untersucht, aber prinzipiell gleich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Dezember 2007
  8. Mark77

    Mark77 Gast

    Jaja, die Presse und die Medien an sich!
    Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast. So könnte man das ganze Thema um die DNA-Analyse am Neandertaler und unserem populationsgenetischen Stammbaum beschreiben. Aber dem ist nur teilweise so. Was die mtDNA-Analysen beim Neandertaler angeht, da konnte man definitiv eine saubere Probe analysieren und auch der Forschungsweg ist eindeutig (da nicht anders als bei rezenten Untersuchungen). In der Rekonstruktion von aDNA des Neandertalers stecken allerdings noch viele Probleme und Missgriffe. So wurde z.B. die erste Probe durch einen Mitarbeiter (Labor oder Grabung, genaueres müsste man nachlesen) konterminiert. Dies hat eine Vergleichsanalyse in den Staaten erwiesen. Weiteres wird abzuwarten bleiben.
    Zu den Problemen mit der Kartierung in der Populationsgenetik kann man einfach sagen: Wenn man eine neue Analyse mit wiederum 10'000 Individuen aus aller Welt (die genaue Zahl ist grad nicht bekannt) durchführen würde, käme ein völlig neues Ergebnis dabei heraus, dass seinen Ursprung in Europa oder Asien haben könnte. Fact ist, wir haben hier nur eine stichprobenartige Analyse der Verwandschaft auf mtDNA-Basis die nicht 100% repräsentativ für alle Welt ist und sein kann. Daher meine Worte mit der "gefälschten Statistik": die Fossilien zeigen einen Ursprung in Afrika, also sehen wir das am besten passende Ergebnis aus der Genetik als Richtig an und präsentieren es der Öffentlichkeit. That's science..
     

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