Die mittelalterliche Stadt

Dieses Thema im Forum "Buchempfehlungen" wurde erstellt von ursi, 6. Juni 2007.

  1. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter


    Die mittelalterliche Stadt mit ihrer komplexen Rechts- und Herrschaftsstruktur und ihrer genossenschaftlichen Verfasstheit bildete die Grundlage für moderne Herrschaft und Verwaltung. Zugleich bewahrte sie antike Merkmale römischer Städte. Felicitas Schmieder gibt einen Überblick über die vielfältigen Bereiche mittelalterlicher Stadtgeschichte. Sie führt in die antike Stadtentwicklung des Mittelmeerraumes ein, behandelt Topographie, Wirtschaft und soziale Faktoren sowie Aspekte des Alltags und der Mentalität der Bewohner. Stadtgeschichte enthält alle Bereiche mittelalterlicher Lebenswelt.


    Die mittelalterliche Stadt
    Inhalt
    Geschichte kompakt
    Einleitung: Städte in der Menschheitsgeschichte
    I. Die Vorgeschichte der mittelalterlichen Stadt
    1. Städte im Mittelmeerraum: Griechen, Phönizier, Etrusker (Hellenismus und Kaiserzeit)
    2. Die Erben der hellenistisch-kaiserzeitlichen Stadtkultur: Die islamische und die byzantinische Stadt
    II. Siedlungs- und Stadtentstehung im deutschen Reich: funktionale und rechtliche Faktoren der Stadttopographie
    1. Kontinuitäten? – Städte südlich und östlich von Donau und Rhein
    2. Neuanfänge? Burg – Markt – Kirche
    3. Zeitgenössische Planungskonzepte und Stadtbeschreibungen
    4. Stadterweiterung – Topographie, Funktion, soziale und rechtliche Aspekte
    III. Stadt und Herrschaft: Freiheiten und Recht
    1. Europäische Entwicklungen und Perspektiven
    2. Emanzipationsbewegungen am Rhein
    3. Gründungsstädte: Freiburg
    4. Königsstädte/Reichsstädte – Territorialstädte – Kleinstädte
    IV. Die Stadt des späten Mittelalters
    1. Die Ausdifferenzierung der Bürgerschaften: rechtliche und soziale Faktoren
    2. Stadt und Kirche als Symbiose
    3. Städtische Herrschaft – Herrschaft der Stadt
    Bibliographie
    Namenregister

    Felicitas Schmieder • Die mittelalterliche Stadt • Wissenschaftliche Buchgesellschaft • 2005 • 152 Seiten
     

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