Runen - Benötige Hilfe beim Lesen/Deuten des ältere Futharks

Dieses Thema im Forum "Völkerwanderung und Germanen" wurde erstellt von ikemulti, 21. Juni 2015.



  1. ikemulti

    ikemulti Neues Mitglied

    Hallo,
    nicht unweit von meinem Heimatort aus, befindet sich in einem tiefen Wald eine ca. 200 Jahre alte Steinhütte. Über dem Eingangsbereich, dieser Hütte, wurden irgendwann im Laufe der Zeit germanische Runen eingeritzt. (Siehe Anhang)
    Warum dies geschah ist mir unbekannt.
    Nun versuche ich seit mehreren Wochen dieses Runen zu entschlüsseln.
    Dabei bin ich mir ziemlich sicher, dass der "Verfasser" das ältere Futhark als Grundlage verwendet hat.
    Ich erkenne die eingeritzten Runen als diese: *click*
    Nach einigen eigenen Versuchen die Runen zu entschlüsseln bin ich jedoch verzweifelt..

    Ich bin mir nicht sicher inwieweit man mir damit helfen kann bzw. inwiefern es überhaupt eine logische Lösung gibt.

    mfg ~ike
     

    Anhänge:

  2. Maglor

    Maglor Aktives Mitglied

    Mit den alten Germanen hat das wohl nichts zu tun.

    Die Runen sind ziemlich deutlich eingezeichnet und die Inschrift ergibt kein mir bekanntes Wort.

    Wahrscheinlich ist das irgendein ein Eigenname, eine geografische Bezeichnung oder der Name eines Vereins. Runen wurde im 19. Jahrhundet gern mal von Studenten, Turnvereinen etc. benutzt. Ohne weitere Informationen zu deinem Heimatort wirst du nicht weitkommmen.
     
  3. Dave62

    Dave62 Neues Mitglied

    Kein Problem :)

    Der Zeichner hat mit seiner Runenzeichenreihe schon etwas beschrieben aber nicht in Form eines Alphabetes, denn er hat die Runen gemäß ihrer magischen Eigenschaften bzw. Verwendungsmöglichkeiten angeordnet. Du kannst Den Satz nur entschlüsseln, wenn Du diese Eigenschaften der Runen kennst, mit A,B,C... usw. hat das nichts zu tun.
    Erfahrungsgemäß haben die Leute hier im Forum von den magischen Eigenschaften der Runen so viel Ahnung wie der Osterhase von Weihnachten. Sie konzentrieren sich nur auf die Verwendung der Runen als Schrift in Form von Alphabeten und alles andere möchten sie nicht hören. Ein Runenforum wäre daher eher geeignet Deine Frage zu lösen.

    Da ich mich aber zufällig damit auskenne, kann ich Dir sagen was die Inschrift bedeutet:

    Die Inschrift bedeutet, dass es sich um einen Platz handelt an dem man meditiert bzw. magisch arbeitet und an dem Hindernisse beseitigt werden die diese Arbeiten stören.
    Man kann es noch sehr viel ausführlicher erklären aber ich denke Du weist jetzt schon in welche Richtung es geht, von der Bedeutung her.
    Der Verfasser war definitiv ein Runenmagier und vor 200 Jahren gab es sicher nicht so viele wie Heute, die davon Ahnung hatten. Der Typ hat schon gewusst was er schreibt.

    Folgendes Buch kann ich Dir zum Studium empfehlen:
    "Runenmagie in Theorie und Praxis: Das Lehrbuch der Meister"

    Wenn Du das Buch durchgearbeitet hast, kannst Du den Text problemlos alleine übersetzen.
     
  4. Bdaian

    Bdaian Aktives Mitglied

    Aber sicher doch! Und die Runenmagie ist auch genauso real wie der Osterhase.
     
    1 Person gefällt das.
  5. Dave62

    Dave62 Neues Mitglied

    Halt doch einfach mal den Mund wenn Du keine Ahnung hast. Bleib bei Deinem Talmud oder was du sonst gut findest aber rede nicht von Dingen die Du nicht verstehen willst.
    :autsch:
     
  6. Dave62

    Dave62 Neues Mitglied

    Kannst Du denn vielleicht noch etwas mehr zu der Steinhütte sagen?:

    - Länge und Breite des Innenraums?
    - Dicke der Steinwand
    - Höhe
    - Hat sie ein Steindach oder war es aus Holz?
    - Hat die Tür Türangeln gehabt?
    - Ist der Boden aus Stein oder aus Lehm/Erde?

    Manchmal werden auch bestimmte Maße verwendet, wie im alten Ägypten oder im Fengh Shui. Kann sein, muss nicht sein, wäre interessant zu sehen ob es da was gibt.

    Außerdem:

    - In welcher Region von Deutschland steht die Steinhütte?
    - Ist sie auf einem Hügel gebaut oder in einem Tal?

    Dank Dir erstmal!

    P.S.
    Kannst Du noch weitere Fotos hochladen?
     
  7. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

    Hinweis der Moderation

    Dave62

    Beleidigungen und andere Unterstellungen gehören nicht ins Geschichtsforum.
    Achte auf die Netiquette, wenn nicht kann das zu weiteren Konsequenzen führen.

    Eine Entschuldigung gegenüber Bdaian ist mehr als angebracht.
     
  8. dekumatland

    dekumatland Aktives Mitglied

    Sehr richtig!

    Die abgebildete "Ruine" wird kaum älter als zweite Hälfte 19. Jh. sein, wahrscheinlicher ist, dass es sich um eine deutschtümelnde Freizeitlaube aus der Zeit irgendwann zw. 1910-45 handelt.

    Insofern sollte dieser Faden aus dem Bereich "Germanen / Völkerwanderung" herausgelöst und woanders untergebracht werden.
     
  9. Sphaira

    Sphaira Neues Mitglied

    Eine Interpretation...

    Aus meiner Sicht lassen sich doch Worte bilden. Allerdings wurden die zweite Rune falsch gedeutet. Es ist nicht die Wunjo-Rune (W) sondern die Thurisaz-Rune (th). Wäre es Wunjo, müsste die Rune genau so hoch sein wie der Rest.
    Nach meiner Ansicht werden drei Wörter gebildet: [FONT=&quot]Othin[FONT=&quot], Gefi[FONT=&quot], Hail[/FONT][/FONT]
    [/FONT]Das erste Wort wäre Odin (Othin). Das zweite Wort wäre Gefi (Gefion) und das dritte Wort Heil (Hail).
    Da Gefion (Gefi) die zum Tode/Opferung verurteilten Jungfrauen aufnimmt, wäre eine geheime neuheidnische Opferstätte denkbar, die dem Allvater gewidmet war.
    Eine hochauflösende Bildaufnahme der Runenfolge vor Ort wäre sehr hilfreich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Juli 2016
  10. Asche

    Asche Neues Mitglied

    @Sphaira, das mit Thurisaz ist ein sehr guter Hinweis, nun macht das Ganze auch Sinn. Allerdings würde ich deiner Interpretation stark widersprechen.

    Othin Gefi Hail ist Altnordisch (erkennbar an "Othin(n)" mit Thurisaz; in unseren Breitengraden würde man wohl Dagaz verwenden). Das heißt soviel wie "Odin gib Heil".


    Edit: @Dave62, ob Runenmagie funktioniert oder nicht, weiß ich nicht. In jedem Fall würde ich keinesfalls eine Runenerstlektüre mit dem Titel "Runenmagie" empfehlen. Wer sich über Runen schlau machen möchte, soll bitte zuerst die wissenschaftlichen Rahmenbedingungen abstecken, denn bei diesen selbsternannten Runenmagiern wird eine ganze Menge Humbug zwischen den Zeilen versteckt.
    Daher mein großer Tipp: Runenmagie von Klaus Düwel. Da kann man vollkommen sicher sein, dass ausschließlich geprüfte Fakten drinstehen bzw. Unsicherheiten auch als solche kenntlich gemacht wurden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Juli 2016

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