Schwächung des dt. Königs durch Lehenswesen und Italienpolitik

Dieses Thema im Forum "Das Heilige Römische Reich" wurde erstellt von Gast, 26. September 2010.



  1. Gast

    Gast Gast

    Hallo, ich habe eine Frage:
    Für die Schule soll ich eine Aufgabe erfüllen, die ich leider nicht beantworten kann.
    Vermutlich ist das jetzt ziemlich blöd und einfach, aber vllt bin ich einfach auch nur zu blöd, die Antwort zu finden.
    Es geht um folgendes:
    "Erörtern Sie, weshalb bestimmte Entwicklungen im Lehenswesen sowie der Italienpolitik (-> Kaisertum) zu einer Schwächung des deutschen Königs führten."
    GLG
     
  2. Ravenik

    Ravenik Aktives Mitglied

    Die Italienpolitik und die Romzüge schwächten den König insofern, als er erstens oft nicht in Deutschland war und zweitens den deutschen Fürsten immer wieder Zugeständnisse machen musste, um sie zur ungeliebten (und infolge der Malaria oft auch tödlichen) Heerfolge nach Italien zu bewegen.

    Das Lehenswesen schwächte den König vor allem, indem Lehen erblich wurden, sich also Dynastien mit Territorien herausbilden konnten. Dem versuchten die Könige entgegenzuwirken, indem sie Lehen an Geistliche vergaben, die keine legitimen Kinder haben konnten, aber das führte letztlich mit zum Investiturstreit, der die Macht des Königs weiter schwächte.
     
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  3. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Wenn man sich das mal bei Heinrich IV. ansieht, der saß einige Jahre in Oberitalien fest: Die Welfen hatten als päpstliche Verbündete die Alpenpässe gesperrt und er kam nicht nach Hause. Währenddessen ging im Zuge des Ersten Kreuzzugs in Deutschland alles drunter und drüber.
     

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