Stellung zu Weizsäckers Rede (1985)

Dieses Thema im Forum "Fragen & Antworten" wurde erstellt von schlauerfuchs, 25. März 2017.



  1. schlauerfuchs

    schlauerfuchs Neues Mitglied

    "Wir alle, ob schuldig oder nicht, ob alt oder jung, müssen die Vergangenheit annehmen. Wir alle sind von ihren Folgen betroffen und für sie in Haftung genommen. Jüngere und Ältere müssen und können sich gegenseitig helfen, zu verstehen, warum es lebenswichtig ist, die Erinnerung wachzuhalten."

    Hallo alle lieben HelferInnen!!
    die Rede Weizsäckers, aus der dieses Zitat stammt, sollte allgemein bekannt sein.
    Mich würde es sehr freuen, wenn mir möglichst viele Menschen die folgende Aufgabenstellung beantworten (ich würde gerne Meinungen und Ansichten sammeln)

    --> Formuliere die INTENSION dieser Aussage mit eigenen Worten und nimm ARGUMENTATIV dazu Stellung.

    Vielen Dank an alle freundlichen Forenmitgliedern!!!!!
    Liebe Grüße!! :)
     
  2. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    Die Aufgabenstellung ist eigentlich klar.

    Du sollst etwas machen! In diesem Sinne ist es nicht an uns, Dir die Aufgabe abzunehmen. Und somit stellt sich die Frage:

    "Was sind denn Deine Überlegungen?"

    Als Hilfestellung sei auf die "Erinnerungskultur" verwiesen und welches Ereignis in der jüngeren deutschen Geschichte wird auch manchmal als "singulär" bezeichnet?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Erinnerungskultur
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. März 2017
  3. Riothamus

    Riothamus Aktives Mitglied

    Ich hab' ja den Spaten schon geholt. Aber aus welcher Richtung kommt der Feind? Und was hat so eine Stellung mit der Weizäcker-Rede zu tun?

    Und wer ein wenig im Forum sucht, von wegen Erinnerungskultur und so, hat mitunter auch Treffer. Da gab es hier schon recht heftige Diskussionen.
     
  4. schlauerfuchs

    schlauerfuchs Neues Mitglied

    Eine sehr interessante Betrachtung! Ich möchte mich natürlich erst einmal für die Hilfe bedanken.

    Meine Frage ist jedoch nicht gestellt um mir selbst zu helfen, vieleher möchte ich sammeln. Worin erkennt thanpower die Intension, die schlauerfuchs nicht sieht? Welche Meinung har thanpower zur Aussage? Oder wie sieht es mit dem Professor an der Uni und dem Schüler der 10.Klasse aus?

    Für eine solche Rückmeldung würde ich mich freuen, mein Ziel ist es die Meinunngen und Perspektiven aus heutiger Sicht aufzufangen - ohne schon vorher alles zu diktieren.

    Also thanpower, was sagst du?
     
  5. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Nebenbei, es gibt zwar Intension, aber korrekt wäre hier Intention.

    So, zur Hauptsache: Es ist ziemlich offensichtlich geworden, dass du hier nicht etwa Forschungsarbeit betreiben möchtest, sondern dass du davon angetrieben bist, dir die beste Antwort herauszusuchen, um sie als dein geistiges Eigentum deinem Lehrer zu präsentieren, von mir aus auch ein Potpourri der besten Antworten, was immerhin ein wenig Eigentleistung wäre. Wir sind hier zwar alle gutmütige Menschen, die gerne helfen, aber um uns auf den Arm zu nehmen, dass wir uns von dir ausbeuten lassen, dazu musst du etwas früher aufstehen. Wir können aber gerne über deine Antwort diskutieren. Je mehr Input du gibst, desto mehr Output wirst du bekommen.
     
  6. schlauerfuchs

    schlauerfuchs Neues Mitglied

    Wenn es um die sturre Ausarbeitung ginge, ließe sich doch viel leichter die bpb zitieren, aber das nur am Rande, ich möchte Eure Meinungen hören :)

    Definierte der Bundespräsident die Schuld als eine individuelle, nahm er aber hinsichtlich der kollektiven Verantwortung und den daraus erwachsenden Konsequenzen alle Deutschen in die Pflicht: "Wir alle, ob schuldig oder nicht, ob alt oder jung, müssen die Vergangenheit annehmen. Wir alle sind von den Folgen betroffen und für sie in Haftung genommen." Er plädierte also für die Akzeptanz der belastenden Vergangenheit, die sich nicht nachträglich ändern oder ungeschehen machen und daher auch nicht "bewältigen" lasse. Vielmehr – und hier verknüpfte er Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – sei es "lebenswichtig", die Erinnerung wachzuhalten, sonst werde man blind für die Gegenwart. Entsprechend sei der 8. Mai auch ein "Tag der Erinnerung"
     
  7. schlauerfuchs

    schlauerfuchs Neues Mitglied

    Das Kompliment nehme ich dankend an, doch die Zeiten an der Schulbank sind auch bei mir inzwischen um einiges in der Vergangenheit verweilt.
     
  8. Ugh Valencia

    Ugh Valencia Neues Mitglied

    Die Frage nach der Intension ist eine rein semantische - ist das wirklich die Aufgabenstellung, die du bekommen hast?
     
  9. Ugh Valencia

    Ugh Valencia Neues Mitglied

    @schlauerfuchs: Die Erinnerung an was soll deiner Meinung nach in Weizsäcker Rede wachgehalten werden?
     
  10. schlauerfuchs

    schlauerfuchs Neues Mitglied

    an die nationalsozialistische Vergangenheit
     
  11. schlauerfuchs

    schlauerfuchs Neues Mitglied

    ein Kompromiss: Lasst uns gemeinsam folgendes disskutieren
    - Ich sage was geschehen ist, ist vorbei. Natürich soll man noch in den nächsten hindert Jahren aus den Erfahrungen der Deutschen lernen und Bildungswege schaden gewiss keiner Seele. Doch wir können nicht ewig dafür bezahlen was einst unsere Vorfahren entschieden (Frage nach der Verantwortung für eine oder auch folgende Generationen) Wir müssen nach vorne sehen und der Welt die neue Nation als starke politische Instanz im Sinne der Sozialstaaterei zeigen.
     
  12. Ugh Valencia

    Ugh Valencia Neues Mitglied

    Gedenkstätten für Konzentrationslager haben auch Betriebskosten. Sollte man die deiner Meinung nach also nicht mehr bezahlen und diese Stätten der Erinnerungskultur schließen?
     
  13. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Eigentlich ist von "bezahlen" bei RvW ja nicht die Rede. Aber bleiben wir mal bei diesem Punkt: Ich habe nicht den Eindruck, dass Dtld. eine Nation ist, die in Sack und Asche geht. Im Gegenteil, Dtld. ist seit Jahrzehnten, trotz der Schwierigkeiten nach der Wiedervereinigung, eine der führenden Wirtschaftsnationen, unsere Kanzlerin gilt nach BrExit und Trump mittlerweile als wichtigste Politikerin der freien Welt (ob das tatsächlich so ist und oder wünschenswert, sind Fragen, die hier zu diskutieren nicht der Raum ist), Westdtld. hat sogar vom Kalten Krieg profitiert (Marshall-Plan). Also von "ewig bezahlen" kann kaum die Rede sein.

    Auf der anderen Seite aber haben wir die Opfer. Nehmen wir die NS-Zwangsarbeiter. 1985 war von denen keine Rede, war ja auch eine andere Zeit, die überwiegende Mehrheit waren Ostarbeiter und der Osten, das war der politische Gegner. Entschädigungszahlungen?! Erst 2001 ging man das Problem ernsthaft an. Da waren natürlich von den 11 Millionen NS-Zwangsarbeitern - sofern sie nicht bereits während des Krieges gestorben oder ermordet worden waren - bereits etliche den Weg alles Irdischen gegangen. Profitiert von diesen billigen Arbeitskräften hatten deutsche Betriebe, vom Kleinbauernhof bis zum Weltkonzern. Neben der häufig schlechten Behandlung und der unbezahlten Sklavenarbeit, welche die Zwangsarbeiter zu erdulden bzw. zu leisten hatten, kamen die Folgeschäden hinzu, gesundheitlicher wie auch, in der UdSSR unter Stalin sozialer Art: galten die Zwangsarbeiter doch als Kollaboteure, worunter dann auch Familien und Nachkommen litten. Nach dem Verursacherprinzip ist Dtld. diesen Leuten, sofern sie noch leben bzw. auch ihren Nachkommen für etwaige soziale und ökonomische Folgeschäden natürlich Kompensation schuldig. Nur lässt sich das alles nicht in Zahlen beziffern. Manche Dinge kann man errechnen: Stundenlohn, Rente, medizinische Folgekosten. Aber wie berechnet man verlorene Freiheit? Wie berechnet man soziale Ächtung? Wie berechnet man ein verlorenes Kind?

    Bevor man sich also davon verabschiedet zu bezahlen, wenn man bezahlen denn monetär versteht, sollte man zunächst einmal schauen, ob da nicht noch Opfer mit berechtigten Ansprüchen sind.
     
  14. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    1. Deine Meinung ist Deine Meinung. Sie entzieht sich einem wissenschaftlichen Diskurs. Und diese Form der Diskussion bzw. Deine Meinung ist nicht "wahrheitsfähig". Sie ist weder zu "bestätigen" noch zu "widerlegen".

    2. Deine "Opferperspektive", die Du für Dich und für Deutschland siehst, wird im wesentlichen aus einem rechten ideologischen Spektrum thematisiert. Dazu kan man stehen oder deutlich machen, wo die Unterschiede sind.

    3. Die Fakten zur Stellung Deutschlands, als Industrienation und der Position der Bürger als "glücklich" widersprechen allerdings dieser Sicht von Deutschland als "Opfer". Auf diesen Befund wies auch El Quijote hin.

    4. Die Zukunftsperspektive von Deutschland hängt von vielen Aspekten ab. Und unsere Rolle als politische "Großmacht", auch im Rahmen der UN, der EU etc. wird wesentlich auch dadurch bestimmt, in welchem Umfang sich Deutschland eindeutig für unteilbare und universelle Menschenrechte ausspricht.

    Und dazu gehört es im Rahmen der Erinnerungskultur natürlich, die Verantwortung für den Holocaust aktiv zu bejahen und sich der Herausforderung zu stellen, jegliche Formen von menschenverachtenden Ideologien zu bekämpfen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. März 2017
  15. schlauerfuchs

    schlauerfuchs Neues Mitglied

    danke für die zahlreichen antworten. Ich würde gerne wissen was ihr dazu denkt:
    - die Erinnerungskultur der Deutschen ist erdrückend. Jugendliche müssen sich ganze Schuljahre damit befassen, was einst war, selbst wenn es noch so fern liegt und sie keine Verantwortung tragen (oder etwa doch?).
    - Genauso ist auch das Bild des Deutschen für das Ausland im Wandel. Um nach vorne zu gehen, müssen wir die Vergangenheit ruhen lassen, für die wir heute doch längst keine Schuld tragen.
     
  16. Biturigos

    Biturigos Aktives Mitglied

    Mir geht es komplett anders. Ich habe es in meiner Schulzeit vermisst, dass über den Nationalsozialismus überhaupt gelehrt wird - nur im Geschichtsleistungskurs (80er Jahre)
    kamen wir im 13.Schuljahr zu diesem Thema. Ich erlebte, dass es in vielen Familien ein tabusiertes Thema ist. Die Wehrmachtsausstellung zu besuchen (90er Jahre) war für viele selbst der Nachkriegsgeneration nicht möglich, weil sie das Bild ihrer Großeltern (als Profiteure der Arisierung - die Bettwäsche mit den Initialien enteigneter Juden im Schrank der Großmutter meiner Partnerin - das siegestrunkene Bild im Arbeitszimmer, dass Moskau als Ziel eingezeichnet hat, vom Regiment meines Großvaters) - nicht beschädigt werden sollte. Es wurde nicht zuviel, es wurde fast überhaupt nicht geredet. Dies war die Last in vielen Familien, an den Schulen. Ein Freund, der damals ein Referat über die Reichsprogromnacht in meinem Heimatort geschrieben hat, und sich dann intensiver mit den Wahlergebnissen usw. der Weimarer Republik und den örtlichen Personen des NS auseinandergesetzt hat, hatte damals Schwierigkeiten, eine Druckerei für sein kleines Heft zu finden, dann musste er Namen herausnehmen, da Personen der Tätergeneration noch politisch oder unternehmerisch aktiv waren.
    Ich halte das "Nie wieder Auschwitz" auch persönlich für einen moralischen und politischen Auftrag für alle Generationen - daher stellt sich für mich nicht die Frage des zuviel, sondern wie lässt sich diese Aufgabe verwirklichen, und wie setzt sich jede neue Generation mit diesem Auftrag auseinander?
     
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  17. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Mir lag immer Physik fern, trotzdem musste ich mich damit jahrelang beschäftigen, bis in die Oberstufe hinein. Was ich allerdings in Physik und Chemie ganz praktisch erfuhr, war ein physikalisches Phänomen: Dass die Zeit sich ziehen kann, wie Kaugummi.
     
  18. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

    Es hilft manchmal der Blick über den eigenen, nationalen Tellerrand:
    Glaubst du, dass sich Jugendliche anderer Länder nicht mit dem Thema befassen? Glaubst du, dass Deutsche im Ausland nicht auf dieses Thema angesprochen werden?
    Jedenfalls für Norwegen kann ich bestätigen, dass das genau ein wichtiges Thema in der Schule ist. Würde mich wundern, wenn das in anderen Ländern nicht der Fall ist.
    Insofern ist es auch deswegen im ureigensten Interesse der Deutschen, über die eigene Geschichte, also auch Holocaust und der damit verbundenen Verantwortung Bescheid zu wissen - um somit auch falschen Behauptungen entgegentreten zu können.

    Gruss, muheijo
     
  19. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied

    Ich war Schüler, als von Weizäcker seine vielbeachtete Rede zum 8.Mai 1945 hielt. Von Zwangsarbeitern und Entschädigungszahlungen, war 1985 noch keine Rede. Die Erinnerungskultur hat Weizäcker allerdings schon beeinflusst. Es ging in der Rede im Grunde genommen darum, wie die Deutschen, 40 Jahre nach der Kapitulation 1945 damit umgehen sollten, ob das Datum des 8.Mais 1945 für die Deutschen und die deutsche Geschichte eher positiv (Befreiung vom Nationalsozialismus, Ende der Verfolgungen und KZs) oder eher negativ ( Niederlage, Kapitulation, Zusammenbruch, Flucht und Vertreibung deutscher Minderheiten, die Teilung Deutschland) zu bewerten ist.

    Weizäcker kam zu dem Schluss, dass der 8. Mai 1945 trotz aller bitteren Erfahrungen als Tag der Befreiung zu betrachten ist, der Befreiung von einem menschenverachtenden System, von dem Deutschland sich nicht selbst befreien konnte.

    Die Rede wurde international viel beachtet und erfuhr außerordentlich positive Resonanz. In Deutschland hat von Weizäcker außerhalb seiner eigenen Partei (CDU) weitaus mehr Lob für die Rede bekommen. Von Vertretern des rechten Flügels der Union wie Alfred Dregger wurde Weizäcker kritisiert. Die Frage, wie der 8. Mai 1945 zu deuten ist, wurde auch an Schulen diskutiert.

    Die Verbrechen der NS- Zeit wurden natürlich schon während der Protestbewegung der 60er Jahre thematisiert, aber eine breit angelegte öffentliche Diskussion, außerhalb von Historikerkreisen wurde erst Ende der 1970er Jahre laut, als die Fernsehserie Holocaust in der Bundesrepublik 1978 gesendet wurde. In der DDR machte man es sich einfacher, man erklärte die DDR zum antifaschistischen Staat, in dem der Faschismus für immer überwunden war. Als kurz vor dem Zusammenbruch die Soziologin Loni Niederländer eine Studie über ostdeutsche Neonazis schrieb, wurde sie behindert, die Studie gab es nicht, es konnte nicht sein, was nicht sein darf.

    Diesen Hintergrund darf man nicht vergessen, einige Jahre später redete sich Bundestagspräsident Philipp Jenninger anlässlich einer Gedenkrede 1988 zu den Novemberpogromen 1938 um Amt und Würden. Jenninger war sicher weder ein Nazi-Befürworter, noch ein Antisemit und vermutlich selbst erschrocken darüber, was er mit der total missglückten Rede angerichtet hatte.


    Was von Jenninger wohl als Erklärung für die Begeisterung gemeint war, die viele Deutsche für Hitler empfanden, konnte leicht als Zustimmung interpretiert werden.

    "Für die Deutschen, die die Weimarer Republik als Abfolge außenpolitischer Demütigungen empfunden hatten, musste das alles wie ein Wunder wirken. Aus Massenarbeitslosigkeit war Vollbeschäftigung und so etwas wie Wohlstand für breite Schichten geworden. Machte nicht Hitler wahr, was Wilhelm II. versprochen hatte, nämlich Deutschland herrlichen Zeiten entgegenzuführen, war er (Hitler) nicht wirklich von der Vorsehung auserwählt? Ein Führer, wie er einem Volk nur einmal in Tausend Jahren geschenkt wird."

    Während der Rede verließen einige Abgeordnete den Plenarsaal. Der Spiegel sah in der Rede ein Beispiel für missglückte deutsche Vergangenheitsbewältigung und attestierte Jenninger, dass er hinter rhetorischen Floskeln dem besten Willen und lauterer Gesinnung Denkmuster von Spießertum und unbelehrbarer Stammtischbrüderschaft übernommen habe. Walter Jens machte Konrad Adenauer verantwortlich als geistigen Vater dieser Mentalität.

    Um so höher ist daher Weizäckers Verdienst einzuschätzen, dass er mit seiner Rede den richtigen Ton traf. Besonders in Israel erregte sie Aufsehen und die israelische Botschaft in Bonn nannte sie eine "Sternstunde deutscher Nachkriegsgeschichte", und sie bereitete im Oktober 1985 Weizäckers Staatsbesuch in Israel vor, der erste Besuch eines deutschen Staatsoberhauptes in Israel.
     

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