Why the President needs a Council of Historians

Dieses Thema im Forum "Geschichtsmedien und Literatur" wurde erstellt von steffen04, 5. August 2016.



  1. steffen04

    steffen04 Gesperrt

  2. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    Deswegen mein früheres Beispiel von JFK, der Tuchmann`s "August 1914" gelesen hatte. Diese Lektüre hat uns - vermutlich - den ersten Atomkrieg im Rahmen der Kuba-Krise erspart.

    Dabei braucht ein Staatsmann sicherlich nicht nur Historiker, sondern auch anderen Sachverstand, der sich gleichermaßen aus Politologen, Soziologen, Ethnologen, Psychologen, neben den ohnehin aktiven Ökonomen zusammen setzt. Am ehesten kann er auf den Ratschlag des Militärs verzichten.

    Dabei ist wohl H. Schmidt deswegen als - leuchtendes - Beispiel so präsent, weil er sich als Staatsmann - neben Kissinger - um einen interdisziplinären Zugang zu den Problemen der Welt bemüht hatte und die Lösung von Problemen in diesem Kontext gesehen hat. Leider ist er auch ein Beispiel dafür, dass Einsicht, politischer Gestaltungswille und der reale policy-output nicht unbedingt mit einander zu tun haben.

    Dennoch zeichnete ihn eine ausgewogene und realistische 360 Grad Perspektive auf die Politik aus, die in einer Zeit marktschreierischer Populisten zumindest in Teilen der westlichen Gesellschaft so nicht mehr geschätzt und gewürdigt wird.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. August 2016

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