Archäologische Stätten in der Ukraine - wie stark leiden sie unter dem Krieg?

Dieses Thema im Forum "Archäologie" wurde erstellt von Stefan70, 13. April 2022.

  1. Stefan70

    Stefan70 Aktives Mitglied

    Hallo zusammen,

    in dem fürchterlichen Krieg gegen die Ukraine nimmt Russland keine Rücksicht auf nichts: Menschenleben, Zivilisten, eigene Soldaten, Atomruinen. Auch der Ort von dem deutschen Massaker an den ukrainischen Juden soll bereits verletzt worden sein.

    Wie ist das mit archäologischen Fundstätten? Wird da Rücksicht genommen? Oder sogar gezielt keine Rücksicht genommen?
    Russland führt sich als Staatsgebilde, wie auch die Ukraine auf die Kiever Russ zurück. Gibt es da Stätten die speziell geschützt sind? Oder gibt es Stätten der ukrainischen Geschichte die Russland gezielt angreift?

    Gibt es in der Ukraine ein funktionierende Denkmalpflege?

    Vielen Dank

    euer Stefan70
     
  2. Stefan70

    Stefan70 Aktives Mitglied

    Vor dem Krieg.
     
  3. Dion

    Dion Aktives Mitglied

    Das sind viele Fragen auf einmal.

    Grundsätzlich kann man wohl sagen, dass in Kriegen Rücksicht auf Städte, Zivilbevölkerung und archäologische Fundstätte nur genommen, wenn dies als militärisch vertretbar angesehen wird.

    In diesem russischen Krieg gegen die Ukraine wird aber gemordet, vergewaltigt, geplündert und zerstört wie zu Zeiten Attilas, also wäre es illusorisch zu glauben, die russische Soldateska würde auf irgendetwas Rücksicht nehmen – selbst die mit blauem Schild als Kulturerbe gekennzeichneten Stätten werden sie kaum bremsen:

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