Armut in der Schweiz

Dieses Thema im Forum "Die Industrielle Revolution" wurde erstellt von Artefakt, 31. Dezember 2010.

  1. Artefakt

    Artefakt Mitglied

    Eine interessantze Seite für all die, die sich mit der Industriellen Revolution in der Schweiz beschäftigen:

    Industrialisierung der Schweiz


    Arti
     
  2. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

    Und was ist jetzt deine Frage? Oder was möchtest du gerne diskutieren?

    Einfach eine Seite verlinken bringt da nicht sehr viel.
     
  3. Artefakt

    Artefakt Mitglied

    War wohl im Überschwang, weil ich die Seite gut finde.

    Ich forsche einer jungen Frau nach, die ab 1870 steckbriefl. gesucht wurde.
    1873 ging sie in die Schweiz. Sicher als Gouvernante - oder Erzieherin.

    Was hatte eine Gouvernante aus Deutschland dort zu erwarten?
    Am Ende auch nur einen Schlafplatz zum Reinkriechen u. ein Hungerlohn?

    Aus den Aufzeichnungen der Frau weiß ich, dass sie sich auf Inserate beworben hat.
    Die 1 1/2 Jahre in der Schweiz liegen noch im Dunkeln. Ihre Strategie war immer in eine große Stadt zu gehen und dort Anschluß an Reiche u. Adlige zu bekommen.

    Habt ihr eine Idee welche Schweizer Stadt einem kleveren Mädchen um 1870, als bester Ort Geld zu verdienen, vorgekommen sein könnte?
    Ich nehme einfach mal an, dass sie nach Zürich gegangen ist.

    Bin für all eure Anregungen dankbar.

    Grüße
    Arti
     
  4. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

    Zürich, Bern oder Genf. Wenn du den Namen weisst dann schau doch einfach mal in den Archiven von Bern und Zürich nach.

    Hier das Bundesarchiv von Bern:

    BAR - Das Bundesarchiv

    oder im Staatsarchiv von Zürich:

    Staatsarchiv

    Sie könnte aber auch nach Glarus gegangen sein. Ohne genauere Angaben kann ich dir nicht weiterhelfen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. Dezember 2010
  5. Artefakt

    Artefakt Mitglied

    Hallo Ursi,

    danke für deine Ideen.
    Ja, ich weiß, da müsste ich mehr herausfinden.

    Ich fürchte, dass schweizer Kapitel bleibt dunkel.

    Ich werde verschiedene Anfragen starten. Hoffnung. Die schweizer Archivare haben nicht so viel Kummer, mit Kriegsschäden.

    Ich habe gerade herausgefunden, dass sich die Dame im vornehmsten Viertel von Berlin, eine Wohnung genommen hat. Um die Ecke war das Atelier von Adolph Menzel.

    Im Januar werde ich sehen, was an Unterlagen, Bauakten, Prozeßakten usw noch vorhanden ist.

    Kommt alle gut ins neue Jahr!

    Arti
     
  6. ursi

    ursi Moderatorin Mitarbeiter

    Die schweizer Archive haben keine Kriegsschäden, wir wurden von den Bomben des zweiten Weltkrieges weitgehend verschohnt. Du solltest also alles finden, sofern es archiviert wurde. Wenn sie aber in der Schweiz gearbeitet hat, sollte sie auffindbar sein. Vielleicht findest du ja den Arbeitgeber raus.

    Basel wäre auch noch eine Möglichkeit.

    Hier geht es zum Staatsarchiv:

    Basel-Stadt | Präsidialdepartement | Staatsarchiv
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. Dezember 2010
    1 Person gefällt das.
  7. Artefakt

    Artefakt Mitglied


    Ursi ist Schweizerin !

    - Die Bemerkung über die Kriegsschäden war scherzhaft gemeint...

    Du machst mir Hoffnung!
    Ich probier das alles aus.

    Grüße
    Arti
     
  8. Melchior

    Melchior Neues Mitglied

    @Artefakt

    Dich beschäftigt die "Dame" offensichtlich sehr. Ursi war so freundlich und hat Dich mit dem Staatsarchiv verlinkt, schau mal in diesen Findbüchern:

    Suche

    Da die "Dame" offensichtlich aus dem DR kam, könnte sie dort erfaßt sein.

    M.
     
  9. Artefakt

    Artefakt Mitglied

    Hallo Ursi, hallo Melchior,

    das hatte ich nicht kapiert.
    Dachte, das sind lediglich Verweise auf die Seiten und ich müsste dann schriftlich anfragen - oder selber hinfahren (wie im Staatsarchiv Berlin).
    Dass man selber in die Findbücher gucken kann, ist ja unglaublich.

    Grüße
    Arti
     

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