Außenpolitik - Louis XIV

Dieses Thema im Forum "Absolutismus und Aufklärung (1648-1789)" wurde erstellt von maybe, 27. Mai 2007.

  1. maybe

    maybe Gast

    Hallo...

    ich hab da mal eine Frage zur Außenpolitik von Louis XiV.
    Muss ein referat über dieses thema halten , finde aber leider keinen genauen angaben.
    alles nur ellen lange texte wo jede menge drin steht, ich aber nicht genau weiss - was jetzt davon richtig ist und wa ich benutzen kann...

    bitte um eine kurze rückmeldenung...

    ihr könnt mir auch gute internetseiten sagen oder links schicken.

    Danke schonmal im vorraus <3

    Liebe grüße
     
  2. stormy

    stormy Neues Mitglied

    Hallo, also, Wikipedia sagt zu Ludwig XIV 's Außenpolitik allgemein erstmal folgendes:

    Ludwig XIV. vertrat eine aggressive Außenpolitik, so dass Frankreich unter seiner Regierung die Vormachtstellung in Europa gewann. Mit zweiundsiebzig Jahren Regentschaft war er das am längsten amtierende Staatsoberhaupt der europäischen Geschichte.

    Um näheres zu erfahren empfehle ich dir dann folgenden Link (ist wohl viel zu lesen ;)):

    (GES,M) Stichpunkte: Außenpolitik Ludwigs XIV.


    Viel Spaß!
     
  3. Louis le Grand

    Louis le Grand Neues Mitglied


    Den Inhalt finde ich nicht wirklich prickelnd. Da gibt es vieles wo ich mal wieder herumnörgeln und totkritisieren könnte. ;)

    Zwei Punkte möchte ich jedoch korrigieren.

    1. Frankreich hat den Spanischen Erbfolgekrieg nicht verloren, genausowenig wie das die anderen Kriegsteilnehmer getan haben. Das Ergebnis war eine Patt-Situation in der jeder was vom Kuchen abbekam. Also keine Niederlage Frankreichs.

    2. Die europäische Vormacht ging mit Sicherheit nicht in Folge des Spanischen Erbfolgekriegs an England über. Großbritannien hat zu keinem Zeitpunkt seiner Geschichte auch nur Ansatzweise eine europäische Vorherrschaft erringen können. Später im 19. Jahrhundert war England dann "nur" Vormacht zur See und eine Weile wirtschaftlich die dominante Macht.

    Frankreichs Vormacht wird erst im Siebenjährigen Krieg (1756 bis 1763) erschüttert und geht dann in den Napoleonischen Kriegen endgültig flöten.

    @maybe

    Schau doch mal dort vorbei:

    http://www.geschichtsforum.de/absolutismus-und-aufklaerung-1648-1789/11842-wende-dem-erfolg-der-franzoesischen-aussenpolitik-unter-louis-xiv.html

    http://www.geschichtsforum.de/absolutismus-und-aufklaerung-1648-1789/5579-vormacht-frankreichs.html

    Ludwig XIV. - Wikipedia

    In letzterem Link wird die Außenpolitik sehr ausführlich dargestellt. Das kannst du alles bedenkenlos nutzen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Mai 2007
  4. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Aus spanischer Sicht hat Frankreich den Erbfolgekrieg sogar gewonnen: das Thronerbe der spanischen Habsburger ging nicht an den österreichischen Zweig sondern an die Bourbonen.
     
  5. Louis le Grand

    Louis le Grand Neues Mitglied

    Ja, aber Spanien musste im Frieden von Utrecht auch mächtig Federn lassen (Niederlande und Neapel). Kann man eigentlich sagen, dass Spanien unter den Bourbonen im 18. Jahrhundert eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte erlebte ? Im Kontrast zum desaströsen 17. Jahrhundert, wo Spanien einen spektakulären Niedergang erfuhrt ?
     
  6. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Ich bin nicht wirklich firm auf dem Gebiet... aber das Siglo de Oro, also das 'goldene Zeitalter' der spanischen Kunst und Literatur war da schon vorbei. Es gab wohl, vor allem in Lateinamerika, einige politische Reformen, aber ich bin darüber nicht ausreichend informiert, weiß nur, dass die wesentlichen Wünsche der lateinamerikanischen Bürgerschaft nach Freihandel erst mit der Verfassung von 1812 erfüllt wurden. Diese Konstitution wurde zwar formal unter einem bourbonischen König verfasst (Ferdinand VII., unter französischem Hausarrest wurde in der Verfassung als konstitutioneller Monarch vorgesehen, setzte die Verfassung aber keine zwei Monate nach seiner Befreiung [März 1814] außer Kraft [Mai 1814]. Der britische Historiker Lovett prägte das Wort vom undankbaren Monarchen), war aber eine echte Bürgerverfassung und damals die die liberalste in ganz Europa, abgesehen von der Frage der Religionsfreiheit: da hatten die Abgeordneten einstimmig beschlossen, dass die Religion der Spanier beider Hemisphären auf ewig die römisch-katholische sein solle. So, genug der Schachtelsätze, zumal ich mich deutlich vom Thema entfernt habe.
     
  7. Arcimboldo

    Arcimboldo Aktives Mitglied


    ...verstehe ich auch so !
    Die nationale Auseinandersetzung mit Habsburg-Spanien im 17.Jahrh. war nicht nur ein franz. Verteidigungskampf gegen die drohende habsburg. Umklammerung Frankreichs, sondern auch ein Kampf gegen die sich erneut abzeichnende Gefahr einer habsburg. Universalmonrchie , den der franz. König auch im Interesse der Freiheit der übrigen europ. Staaten führte und sogesehen- mitgewann.
     
  8. R.A.

    R.A. Neues Mitglied

    Nun ja, nach dem Sturz Napoleons sehe ich da deutlich mehr als nur Ansätze ...
     
  9. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Worin begründet? :confused:
    (Bitte ein Thema in anderem UF aufmachen!Danke.:winke:)
     

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