Baustil und Kunst (Skulpturen, Malerei etc.) der 40er Jahre, HILFE!!!

Dieses Thema im Forum "Kunstgeschichte" wurde erstellt von mari-, 8. Dezember 2009.

  1. mari-

    mari- Neues Mitglied

    Hallo zusammen...kennt sich jemand in diesem Gebiet aus? Ich komme nicht weiter und bedank mich deshalb im Voraus für eure Hilfe:)
     
  2. floxx78

    floxx78 Aktives Mitglied

    Um welches Land soll´s denn gehen? Sind die gesamten 40er gemeint oder nur die Zeit des Weltkrieges?
     
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  3. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

    Du scheinst da ja doch præzisere Fragen zu haben. Wo hængt's?

    Die Eingangsfrage ist jedenfalls ziemlich weit gefasst - von welchem Land sprichst du?, wæhrend oder nach dem 2.WK? usw... wæren schon wichtige Informationen.

    Gruss, muheijo
     
  4. mari-

    mari- Neues Mitglied

    Die gesamten 40er in Deutschland:) danke im Voraus.
     
  5. floxx78

    floxx78 Aktives Mitglied

  6. Mercy

    Mercy unvergessen

  7. florian17160

    florian17160 unvergessen

    Baustil und Kunst (Skulpturen, Malerei etc.) der 40er Jahre, HILFE!!!

    Mari, es wäre hilfreich zu sagen, für was du das brauchst.
    Was da oben gesagt wurde stimmt schon, aber es gibt keine nationalsozialistische Kunst. Richtige Kunst ist Systemunabhängig.
    Ein Baustiel ebenso.
    Kunst wird vereinnahmt von Systemen, aber die meisten Künstler liessen das nicht zu.

    Manche haben Auftragsbilder zB malen müssen, um zu überleben. Das musste eben sein, man musste ja essen, aber Kunst ist Berufung, keine Staasträson.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Dezember 2009
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  8. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

  9. florian17160

    florian17160 unvergessen

    Ach, damit kann man doch nicht kommen, wenn man sich die Themenüberschrift ansieht.
    Ein Baustiel wird vielleicht systembedingt benutzt, um etwas darzustellen, aber wie gebaut oder gemalt wird, das es auch hält, kann kein Staat bestimmen.
    Wenn mir ein Staatsman zB sagt, ich will das so und es geht statisch nicht, dann geht es eben nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Dezember 2009
  10. pelzer

    pelzer Aktives Mitglied

    Das ist doch eher die Ideal-Vorstellung. In der Wirklichkeit agiert kein Künstler im politischen (gesellschaftlichen) Vakuum, da bestehen doch zahlreiche Abhängigkeiten...


    Gruss Pelzer


    .
     
  11. balticbirdy

    balticbirdy Ehemaliges Mitglied

    Speer und Hitler brüteten lange und oft über monströsen Bauplänen, z.B. für Berlin und Linz. Da kam man sich vorstellen, wie das im Detail abgelaufen ist.
     
  12. floxx78

    floxx78 Aktives Mitglied

    Abhängigkeiten hin oder her:

    Die Sphären Kunst und Politik blieben doch immer abgrenzbar voneinander. Klar: Die Kunst hat sich bei der Politik bedient, sich ihr angebiedert, sie unterstützt, oder sich auch von ihr abgegrenzt.

    Aber andersherum war es doch ähnlich: Die Politik hat sich bei der Kunst bedient, sich von ihr beeinflussen lassen (Speer und Hitler evtl. nochmal als Beispiel?), oder sie auch verdammt.

    Eine völlige Kongruenz beider Sphären im Sinne eines absoluten Totalitarismus möchte ich daher bestreiten.
     
  13. florian17160

    florian17160 unvergessen

    Bei diesen beiden "Idolen", muss man wohl eine Ausnahme machen.
    Eher bei Hitler, als bei Speer.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Dezember 2009
  14. Quelle

    Quelle Gesperrt

    Ist das nicht ein wenig apodiktisch?
    Weshalb sprechen wir dann z.B. von Barockkunst? Da wurden griechische Götter auf den Deckengemälden der Schlösser erwartet und Mariä Himmelfahrt in den Kirchen, umflattert von Putten.

    Natürlich gab es Kunst im Nationalsozialismus, wenn man auch den Wert der Malerei und Bildhauerei nicht hoch ansetzen möchte, weil sie sicher anbiedernd daherkam.

    Umso höher schätze ich hingegen die Baukunst dieser Zeit, die ihren Namen zu recht trägt, wenn wir von den pathetischen Staatsbauten wie dem Münchener Haus der Kunst absehen.
    Aber Nutzbauten wie z.B. das Olympiastadion oder der Flughafen Tempelhof waren kühn und zukunftsweisend, während regionale und kleinere Projekte stets im Heimatstil gebaut wurden und meist so wirkten, als seien sie 'immer schon da gewesen'.
    Auch die vielgeschmähten und doch gern genutzten Autobahnen :pfeif: wurden in größmöglicher Harmonie in die Landschaft eingefügt, auch das ist (eine) Kunst.
     

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