Brief von Generalfeldmarschall von Blücher

Dieses Thema im Forum "Fragen & Antworten" wurde erstellt von larac12, 27. November 2016.

  1. larac12

    larac12 Gast

    Hallo liebe Geschichtsliebhaber,

    Mein Vater hat vor einigen Tagen in den alten Sachen seines Großvaters gestöbert und dabei einen sehr alten Brief entdeckt.
    Dieser wurde von dem Generalfeldmarschall von Blücher unterschrieben und besonders interessant hierbei ist das Datum, da dieser Brief am 31. Oktober 1815 verfasst wurde, also gerade einmal 2 Monate nach der Schlacht von Waterloo, welche Blücher zusammen mit Wellington gegen Napoleon anführte.
    Das Datum und der Name Blüchers sind allerdings das Einzige was man auf dem Brief erkennen kann, da dieser in der deutschen Kurrentschrift verfasst wurde und dies in einer sehr unordentlichen Handschrift.
    Die Echtheit des Briefes ist ebenfalls durch das damals gängige Wasserzeichen 'ProPatria' auf welchem der Freiheitslöwe abgebildet ist und ein originales weißes Sigel des Ministeriums des königlichen Hauses zertifiziert.
    Ebenfalls ein blauer Stempel auf welchem man Hannover lesen kann sowie die Zahl 27 in blauer Handschrift ist auf dem Kuvert zufinden.
    Ich würde mich freuen wenn sie uns weiterhelfen könnten.
    Möglicherweise könnten sie uns sagen was wir mit dem Brief machen sollen oder falls sie mehr darüber wissen oder die mögliche Wichtigkeit wüssten oder diesen Brief sogar lesen könnten bitte ich sie uns etwas dazu zu schreiben.

    Schon im Vorraus vielen Dank.
     
  2. muheijo

    muheijo Aktives Mitglied

    Das hørt sich ja sehr spannend an!
    Ist denn auch nicht klar, an wen der Brief adressiert ist?

    Vielleicht kannst du den Brief ja scannen und hier einstellen - es gibt ein paar Experten hier, die evtl. beim transkribieren helfen können.
    Vielleicht findet man auch ein paar andere Briefe von ihm online, so dass man die Schrift vergleichen kann.

    Gruss, muheijo
     
  3. Tannhaeuser

    Tannhaeuser Aktives Mitglied

    Ich kann mir vorstellen daß sowas im Autographenhandel schon etwas einbringt, man könnte ihn auch an ein Archiv oder eine Bibliothek verkaufen, bevorzugt im ehemals preußischen Raum.
     
  4. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Salut!

    Vielleicht wäre es am sinnigsten, sich den Brief erstmal zu transkribieren. Möglicherweise hat er ja was mit Deiner Familiengeschichte zu tun, larac 12. Ich könne mich daran wagen. Da Blücher m.W. in Mundart geschrieben hat, ist es natürlich ein bisschen kniffelig.
    Ich schreibe und lese Kurrent fließend - wenn auch eher aus dem 18.Jh..

    Wenn es für Dich keinen tieferen Wert hat, könntest Du den Brief einem Museum oder Staatsarchiv anbieten. Bei so bedeutenden Persönlichkeiten existiert schon zumeist ein größeres Interesse. Denkbar wäre die Heimatstadt - hier Rostock - da Heimat-/Stadtmuseen oft eigene Themenräume zu wichtigen Söhnen/Töchtern der Stadt haben, oder aber auch das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. November 2016

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