Caesars und Tacitus Sicht auf Barbaren?

Dieses Thema im Forum "Fragen & Antworten" wurde erstellt von AlienMug, 30. Oktober 2020.

  1. AlienMug

    AlienMug Neues Mitglied

    Hallo :),
    Ich würde gerne wissen was für eine Sicht caeser und Tacitus auf Barbaren hatten. Im Internet finde ich ebenfalls nicht viel dazu :/. Wäre sehr nett wenn ihr diese Frage detailliert beantworten würdet:)
    Danke!
     
  2. Lukullus

    Lukullus Aktives Mitglied

    Hallo und willkommen AlienMug,

    mir fällt es zugegeben mehr als schwer mir das vorzustellen:
    Füttere eine Suchmaschine mit den in Deiner Frage enthaltenen Begriffen. Ich fresse einen Auerochsen mit Hörnern und Fell, wenn einem da nicht ausreichend Lesestoff für zumindest diesen Abend aufs Display flattern sollte.

    Viel Erfolg und Spaß,
    Lukullus
     
  3. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Es hilft bei der Suche auch CaesEr CaesAr zu schreiben ;)
    Wobei heutige Suchmaschinen solche Tippfehler eigentlich sehr großzügig verzeihen. (Was ärgerlich ist, wenn man gezielt nach Worten sucht, welche die Suchmaschinen dann als orthographische Fehler auffassen).
     
  4. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Tacitus' Germania kann man im Übrigen in einer Stunde gut lesen. Na, sagen wir mal zwei. Und seinen Agricola noch mal in 45 Minuten. Auch in Annalen und Historien findet man einiges, aber widersprüchliches und zudem eher als Einlassungen.
     
  5. Kukumatz1

    Kukumatz1 Neues Mitglied

    Die Römer blickten ganz allgemein mit viel Hochmut auf die "Barbaren"!
     
  6. tela

    tela Aktives Mitglied

    Apvar gefällt das.
  7. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied

    Das kann man in dieser Schärfe eigentlich nicht sagen. Natürlich waren die meisten römischen Autoren von der Überlegenheit ihrer eigenen Zivilisation überzeugt, aber wenn man manche Passagen von Tacitus Germania oder einige Stellen über die Germanen in Caesars Commentarii de Bello Gallico liest, so werden die Germanen bei Tacitus oder auch Caesar fast als so etwas wie "edle Wilde" beschrieben, als relativ unverbildete Naturkinder, die zivilisatorisch zwar rückständig sind, von denen aber die Römer sich durchaus eine Scheibe abschneiden können, was Moral und gute Sitten betrifft.
    Caesar schreibt an einer Stelle, dass bei den Germanen beide Geschlechter nackt in Flüssen baden, dass es aber zu keinerlei sexuellen Ausschweifungen komme.

    Ähnlich äußert sich Tacitus, der schreibt, dass die Germanen eigentlich an Lastern nur einen Hang hätten, es mit alkoholischen Getränken zu übertreiben.
     

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