Déclaration des droits de l'homme et d citoyen und die Verfassung 1793

Dieses Thema im Forum "Absolutismus und Aufklärung (1648-1789)" wurde erstellt von Gast, 13. Mai 2008.

  1. Gast

    Gast Gast

    Hallo ihr.

    Also ich bin Jura Studentin und muss für einen Grundlagen Schein ein
    Seminar über das Thema "Menschenrechte" belegen. Dazu muss ich
    innerhalb der nächsten 3 wochen eine Hausarbeit schreiben.
    Das Thema meiner Hausarbeit lautet: "Déclaration des droits de
    l'homme et du citoyen und die Verfassung der Französischen Republik
    1793"
    Unser Professor möchte dass wir unsere Arbeit in Einleitung,
    Hauptteil und Schlussteil gliedern.
    In der Einleitung möchte er, da er das Thema nur "abstrakt allgemein"
    formuliert hat, dass wir unsere Aufgabenstellung Konkretisieren und
    genau Bestimmen. "Die Aufgabe der BerarbeiterInnen ist, ihr
    jeweiliges Thema nach eigenen Verständnis zu interpretieren, zu
    präzisieren und abzugrenzen"
    ich soll also darber nachdenken welche konkrete Aufgabenstellung das
    Thema enthält. Mir fragen ausdenken und sowas...

    Leider bin ich wirklich serh schlecht in sowas. ich finde keinen
    aufhänger weiss nicht wie ich anfangen soll und worüber ich
    nachdenken soll und wie ich es dann formuliere.
    Über die geschichtlichen Aspekte in der Zeit habe ich mich natürlich
    informiert.. doch ist ja nicht meine Aufgabe die Geschichte wieder
    zugeben. sondern etwas über die Erklärung der Menschenrecht und der
    die Verfassung.

    Eine Idee hätte ich dass ich vllt menschenrechtserklärung und
    Verfassung zu vergleichen!?
    oder mit unserem heutigem Grundgesetz?
    dann welche auswirkungen die menrschenrechtserklärung noch hat?
    ob "gleichheit" wirklich zu satnde gekommen ist?


    komischerweise habe ich 2 erklung der menschenrechte von 1789 eine hat ne präambel und 17 artikel die andere hat 35 artikel??? welche ist nun was?

    vllt auch über art. 4 der menschenrechtserklärung, "es kann nur befehlen was gerecht und der geselklschaft ist" wer legt das fest? (diese ist die mit 35 artikeln)

    die oberen ansätze klingen schon ganz ok.. weiter weiss ich nicht...

    vllt habt ihr mehr und bessere ideen oder regt mich zum denken über meine ideen an, dass ich über euer standpunkte nachdenken kann...

    ich danke euch schonmal

    Dana
     
  2. timotheus

    timotheus Aktives Mitglied

    Ehe es hier in eine falsche Richtung geht, möchte ich alle potentiellen Diskussionsteilnehmer darauf hinweisen, daß hier sehr gern über die Erklärungen/Deklarationen ausgangs des 18. Jh. im Rahmen einer historischen Betrachtung sowie über deren Nachwirkungen diskutiert werden darf, wir aber sofort das Thema schließen werden, wenn politisch und/oder weltanschaulich aufgeladene Statements bzgl. Menschenrechte, Grundgesetz u. dgl. kommen.

    Vielen Dank für Euer Verständnis

    Timotheus
    Moderator
     
  3. deSilva

    deSilva Neues Mitglied

    @Gast
    Du wirst nicht darum herumkommen, Dich ein klein wenig mit dem Inhalt und der Geschichte der Menschenrechte zu beschäftigen. Auch wenn dich der geschichtliche Aspekt nicht so interessiert - sieh' es mal als "Beweisaufnahme" :)

    Die Wikipedie gibt Dir erst mal genug Basisinformation und weiterführende Literatur:
    Menschenrechte – Wikipedia
    Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte – Wikipedia

    auch wenn es nicht zu Deinem Thema gehört, guck Dir auch mal dieses an:
    Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin – Wikipedia

    und dieses:

    Allgemeine Erklärung der Menschenrechte – Wikipedia
    Allgemeine Erklärung der Menschenrechte - Wikisource
    Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam – Wikipedia
     
  4. daimos

    daimos Neues Mitglied

    Hallo Dana,

    ich weiß nicht, wie viel Jura- und wie viel Geschichtsanteil deine HA jetzt haben soll. Auf jeden Fall dürfte ein kleiner historischer Abriss der Entwicklung der Menschenrechte nicht falsch sein (also Magna Carta, Habeas Corpus, Bill of Rights etc.). Auch könntest du fragen, ob in der Antike oder im Christentum als "Ursprung des Abendlandes" bereits Menschenrechte bestanden.

    Auch wichtig dürfte sein, dass du auch erst mal die Funktion(sweise) von Menschen- und Grundrechten erklärst. Ich weiß auch nicht, in welchem Semester du bist und was du bereits gehört hast. Jedes gute Lehrbuch für Staatsrecht II dürfte dazu einführende Texte bereithalten. Also geh in die Bibliothek und lies dir - sofern du eines davon sowieso noch nich besitzt - den Ipsen, den Pieroth/Schlink oder den Epping durch. Zur Verfassungsgeschichte ist vielleicht der Frotscher/Pieroth zu empfehlen.

    Ansonsten zitier ich hier der Einfachheit halber mal die weiterführende Literatur, die mir Ipsen dazu liefert:
    - Willoweit/Seif: Europäische Verfassungsgeschichte (Originaltexte!)
    - Hofmann, "Zur Herkunft der Menschenrechtserklärungen", JuS 1988, 841
    - ders., "Die Grundrechte 1789-1949-1989", NJW 1989, 3177
    - Pieroth, "Geschichte der Grundrechte", Jura 1984, 568
    - Voigt, "750 Jahre Magna Charta Libertatum", JuS 1965, 218

    Nachdem du die Déclaration und die Frz. Verf. vorgestellt hast, könntest du ihre Ausstrahlungswirkung auf weitere Verfassungen, insbes. der deutschen, untersuchen. Je nachdem, wie weit du dein Thema fasst, wär vllt auch interessant, warum im Grundgesetz die Grundrechte vorne stehen - und nicht hintenan wie in den meisten Verfassungen. Führt wahrscheinlich zu weit weg, aber interessant ist ja auch, dass gerade post-totalitäre Staaten eine starke Verfassungsgerichtsbarkeit haben. Frankreich zB kennt das praktisch gar nicht.

    Viel Glück bei der Arbeit!
     
  5. silesia

    silesia Moderator Mitarbeiter

  6. TGDarmstadt

    TGDarmstadt Neues Mitglied

    Um den Gedanken von Silesia aufzugreifen:

    Wenn du untersuchen willst, in wieweit die Menschenrechte von 1789 in der Verfassung von 1793 umgesetzt wurden, biete der Artikel 1 der Menschenrechte ("Die Menschen werden frei und gleich an Rechten geboren und bleiben es. Die gesellschaftlichen Unterschiede können nur auf dem allgemeinen Nutzen begründet werden) einen sehr guten Ansatzpunkt. Gerade das Französische Wahlreich von 1793 strotzt nach unserem Rechtsverständnis geradezu vor Ungerechtigkeiten. (Kein Frauenwahlrecht, Zensuswahlrecht für Männer). In deiner Arbeit solltest du dich auch mit dem Rechtsverständnis zur Zeiten der Revolution und heute auseinander setzen.
     
  7. Gast

    Gast Gast

    hallo =)

    ich danke schonmal für eure antworten. ich werde mich jetzt etwas hinsetzten und über die jeweilen punkten von euch versuchen zu recherchieren und dann sicher die ein oder andere frage hier herein setzten.

    wiveiel jura und geschichtsanteil die arbeit haben muss, ist nicht vorgegeben, es muss nur das theman menschenrechte immer wieder gegeben sein. und deine aufsätze in den zeitschriften werde ich morgen kopieren.. danke =)

    ich dachte vllt noch daran, etwas dazu schreiben, wie, wo doch jeder in der zeit von freiheit und sowas redet, so eine schreckensherrchsaft (robespierre) heruaskommen kann, was schief gelaufen ist... aber wo genau finde ich unterlagen dazu?
    die meisten geschichtsbücher die ich gefunden habe, handeln das thema menschenrechte nur kurz ab und widmen sich dann den geschichtlichen verlauf...
     

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