Defintion Mongolen

Dieses Thema im Forum "Fragen & Antworten" wurde erstellt von fefelix, 1. August 2021.

  1. fefelix

    fefelix Neues Mitglied

    Kann man die Naimanen, Kereiten, Merkiten, Tartaren und Mongolen alle als Mongolen bezeichnen oder sind sie nur alle Völker in der mongolischen Steppe. Ich finde nirgendswo eine genaue Defintion.
     
  2. El Quijote

    El Quijote Moderator Mitarbeiter

    Ich befürchte, dass es da nicht die eine Definition gibt.

    Def1: Mongole ist, wer als Muttersprache Mongolisch spricht.
    Def2: Mongole ist, wer einen Pass des Staates Mongolei besitzt.
    Def3: Mongole war, unabhängig davon, ob er eine mongolische oder eine türkische Varietät sprach, als Nomadenkrieger in der Zeit des mongolischen Großreiches in dessen „Auftrag“ ritt.

    Das sind drei and hoc-Definitionen, die sicher kritikabel sind. Du wirst außerdem sehen, dass sie inkompatibel sind, was aber kein Grund ist, eine davon zu verwerfen.
     
  3. Ralf.M

    Ralf.M Aktives Mitglied

    Mein Vorschlag:

    Internet -> AnthroWiki - Mongolen – heutige mongolische Ethnien und die aufgeführten Links unter den Abschnitt "Siehe auch".

    Mongolen – AnthroWiki

    Vielleicht hilft dies weiter.
     
  4. schwedenmann

    schwedenmann Aktives Mitglied

    Hallo


    Urgunge Unon ,The Secret History of the Mongols - The Life and Times of Chinggis Khan,2001
    S.3 Introduction des Autors


    mfg
    schwedenmann
     
  5. Ralf.M

    Ralf.M Aktives Mitglied

    Ein paar wenige Bemerkungen... :)

    Die Mongolei ein seltenes Thema hier, zumindest seit ich hier Mitglied bin.
    Ist ja auch nun nicht gerade ein Thema welches in der Rankingliste der Historiker unter den vorderen Plätzen rangiert.

    Mongolei taucht da höchstens mal in Zusammenhang mit Dschingis-Khan, Mogolensturm, Golde Horde auf. Auch liest man mal was zu Ugedai Khan oder zu Kublai Khan.

    Seltener dann schon im Zusammenhang mit Robert Nikolaus Maximilian Freiherr von Ungern-Sternberg (Baron deutschbaltischer Herkunft im Dienst des letzten Zaren (Kommandeur der damaligen dortigen Weißen Armee)).

    Und auch das die Mongolei schon sehr früh, nämlich bereits seit 1921 den sozialistischen Weg nach Vorbild Sowjetunion einschlug.

    Ab und zu taucht ja auch mal die Mongolei im Fernsehen auf. Auch wenn es wiedermal Rangeleien mit China gibt wo es um Grenzen geht, oder um Probleme mit mongolischen Ethnien in China.

    Weniger bekannt ist das der Vater Lenins kalmückisch-russischer Abstammung ist. Kalmücken -> Ethnie der Mongolen.

    Weniger bekannt ist auch der mongolische Revolutionsheld Damdin Süchbaatar.
    Und fast gänzlich unbekannt ist das seine Frau Süchbaataryn Jandschmaa die erste Frau der Welt war, die (kommissarisch) Staatspräsidentin war (1953-1954).

    Wenn ich mich zurück erinnere an die Zeiten der DDR.

    Der Chef des Bereiches wo meine Frau tätig war, war etliche Jahre in Ulan - Bator. Er baute dort eine Schneiderei auf. Ulan – Bator -> zu Deutsch „Roter Held“. Er schwärte von diesen Land, wenn ich mich mit ihm unterhielt.

    Dann spielte die Mongolei auch eine Rolle in den DDR Witz wo es um die 4 tragenden Säulen des Sozialismus ging. Eine tragende Säule war ja die >mongolische Mikroelektronik<.

    Aber wie ich lese gibt es in Bonn einen Mongolei-Shop.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. August 2021
  6. Bonni

    Bonni Neues Mitglied

    Das in Bonn ist der Mongolen-Grill. So ein Restaurant, wo außergewöhnliche Fleischsorten live gebraten werden.

    Sehr lecker. Aber das nur am Rande. :cool:
     

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