Demütiges Hilfegesuch zu schulicher Facharbeit Philhellenismus

Dieses Thema im Forum "Schulprojekte" wurde erstellt von MarKaeII, 2. Januar 2021.

  1. MarKaeII

    MarKaeII Neues Mitglied

    Guten Abend,
    um es vorwegzunehemen: Ich erwarte selbstredend kein kostenloses Lektorat in diesem Forum. Wenn sich jemand bei mir melden würde, einmal den gesamten Text zu überfliegen, wäre ich dankbar und dann würde ich mich (nicht im Sinne eines Handels) mit einem Obolus revangieren (etwaiges gegenseitiges Korrekturlesen von FA, Pizza/Abendessen spendieren etc., kurzum: etwas im angemessenen, nicht gewerblichen Umfang).

    Ich suche 1. einen empathischen Leser, der mich nicht gleich desillusioniert und nicht vor bildungssprachlichen Begrifflichkeiten und reichlich Terminologie zurückschreckt. Er/Sie sollte aufgrund dieser Terminologie sich schon einmal etwas über den Philhellenismus gelesen haben (entsprechendes "Bild" im Kopf), damit kein langes Einlesen für das innertextliche Verständnis notwendig ist. Bei der syntaktischen "Entschachtelung" mancher meiner Konstruktionen soll schließlich kein Sinn verzerrt und kein elementarer Inhalt reduziert werden. Der Inhalt bleibt in aller Falschheit und Richtigkeit der meine.

    Ganz persönlich möchte ich einfach nur loswerden, dass mich momentan die Angst vernebelt, entweder dem sachlich-nüchternen Anspruch des Lehrers nicht gerecht zu werden, oder meinen sehr individuellen Schreibstil zu torpedieren, da ich auch nicht viel mehr als diesen zu bieten habe (Selbstverrat kontra Note/Kritik). Seht es daher wie ihr wollt, aber für mich wäre es beruhigend, wenn jemand den Text als "anspruchsvoll, aber schön geschrieben" oder "wirklich gut recherchiert, vielleicht sprachlich etwas zu ausladend" auffassen würde – und wäre es nur zu meiner Motivation, wenn die Note schlecht ausfällt. Mir wäre zur Abwechslung eine persönliche "Meinung" lieber als das Anlegen von schablonenartigen Wertmaßstäben des Ministeriums.


    Inhalt/Anspruch
    Die Facharbeit thematisiert einen nur vermeintlich weit gefassten Rahmen um den Begriff Philhellenismus und die "Richtigkeit" der medialen und künstlerichen Reduktion der (antiken) griechischen Identität auf eine Eigenschaft sowie die griechische Befreiung im 19 Jhd.. Sie ist für die Oberstufe einer Erwchsenenschule anzufertigen, also mit dem Anspruch, erst noch zur Studientauglichkeit zur führen und einen "erwachsenengerechten Lernprozess" zu ermöglichen.


    Eine spezifische, inhaltliche Frage an das Forum habe ich allerdings bereits:
    Darf ich, wenn ich nur eine einstellige Anzahl an zeitgenössischen Beispielen anführe, daraus einen (rhetorisch etwas relativierten) verallgemeinernden Schluss ziehen? Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Beurteilungen von angeführten wissenschaftlichen Quellen im wesentlichen mit meiner Beurteilung übereinstimmt -> praktisch als sachlich platziertes Autoritätsargument.

    Genauer:
    Aufgrund des Umfangs von max. 12 Seiten (und ich verhandle mit meinem Lehrer bereits über 16-17 Seiten, ursprünglich sogar mehr, weil Geschichte meiner Meinung nach dieser Aufmerksamkeit bedarf, um einigermaßen korrekt zu sein....) stellt sich die generelle Frage nach Schlussfolgerungen aus einer ausgewählten, aber immer noch diversen Anzahl von Beispielen.

    Ich habe z.B. ein genanntes Medium darin kritisiert, das antike Griechenland auf partiell praktizierte Demokratie als Errungenschaft zu reduzieren und auf entsprechende Mischstrukturen verwiesen, die nicht "besser oder schlechter" als bei den sog. "despotischen" Persern sein müssen. Aufgrund des Umfangs habe ich mittels Alexander dem Großen/Nachfolgekönigreichen auf das Vorhandensein (und die spätere Dominanz von) Dynastien und mittels Aristippos von Larisa auf oligarchische, sog. "willkürliche", Herrschaft verwiesen. Die peisistratidische Tyrannis ist bereits herausgekürzt und einen längeren Absatz über Sklaverei in Athen wurde von mir lapidar auf die Quantifizierung der Sklaven im Bergbau seitens Xenophon reduziert, um dem hochstilisierten Fremdbild zu begegnen.
    Wäre das im Sinne der Geschichtsschreibung (unter Berücksichtigung der formal notwendigen Kürzung) ausreichend oder spräche das für meine Unfähigkeit, dutzende Beispiele kurz, aber prägnant zu nennen, wie es an Unis offenbar angeführt wird?


    Freundliche Grüße
     

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