Der französische Absolutismus

Dieses Thema im Forum "Absolutismus und Aufklärung (1648-1789)" wurde erstellt von Solidarnosc, 19. Januar 2005.

  1. Solidarnosc

    Solidarnosc Neues Mitglied

    Der Absolutismus, die Regierungsform, die vom späten 17. und bis zum Ende des 18. Jahrhundert in fast ganz Europa geläufig war. Entstanden war die Idee in Frankreich, wo Kardinal Richelieu, am Hofe des schwachen Ludwig XIII diente, sich daran machte einenn Staatsapparat aufzubauen der ganz auf den König zugeschnitten war.

    1661 bestieg Ludwig XIV den Thron, ein starker König, der Frankreich zur Hegemonialmacht Europas machte. Zwischen 1664 und 1703 steigerte sich die zahl der Soldaten von 50.000 auf 400.000. Die Zahl der Kriegsschiffe stieg zwischen 1661 und 1672 von 40 auf 240. Die Männer waren nicht mehr Söldner sondern Soldaten, die das ganze Jahr über bezahlt wurden. An der gesamten Nord- und Westküste Frankreichs wurden Festungen errichtet. Das Wirtschaftssystem des Merkantilismus wurde eingeführt und Manufakturen gebaut. Sie machten Frankreich auch wirtschaftlich zur Führungsmacht. Die ersten Schattenseiten zeigten sich bald, denn der Merkantilismus nahm keine Rücksicht auf die Bedürfnisse des Volkes und durch fünf große Kriege wurden breite Teile der Bevölkerung in die Armut gestürzt. Zu den enormen Ausgaben für das Militär kam, der Bau und anschließend die Hofhaltung in Versailles. Schon zu Lebzeiten Ludwigs XIV stand Frankreich einige male am Rand des Ruins.

    1715 stirbt Ludwig XIV. Ludwig XV ist grade einmal fünf Jahre alt, so dass Phillip II von Orléans als sein Regent die Staatsgeschäfte weiterführt. Zu dieser Zeit hat Frankreich bereits erhebliche Schulden, doch führt Phillip den höfischen Prunk fort. 1723 wurde Ludwig mündig und 1725 heiratete er Maria Leczinska von Polen. Er war intelligent, aber auch gleichgültig gegenüber den Staatsgeschäften und so den großen Außen-und Innenpolitischen Anforderungen der Epoche nicht gewachsen. Von 1726-43 lag die Staatsleitung in den Händen seines Lehrers Kardinal H.A. Fleury, 1758-70 in den Händen von É.F. Herzog von Choiseul-Amboise. Das Mätressen und Günstlingswesen erreicht noch nie dagewesene Ausmaße, immer öfter entscheiden die Lebedamen am Hof wie die Marquise de Pompadour oder die Gräfin du Barry. Dadurch schlägt die anfängliche Sympathie des Volkes für den König in Hass um. Der Siebenjährige Krieg (1756-1763) schwächt dazu noch die Machtstellungs Frankreichs. Nur kulturell glänzt diese Zeit. 1774 stirbt Ludwig XV.

    Ludwig XVI wird König, auch er ist kein starker König. Ein schüchterner, zurüchaltener Mensch, der mit dem Prunk von Versailles nicht viel anfagen kann. Seine Gemalin, das genaue Gegenstück Marie-Antoinette, eine Frau ohne jedlichen Bezug zum Geld. Aus Rache für den Verlust der amerikanischen Kolonien unterstützt Ludwig 1776 den amerikanischen Freiheitskampf gegen die Engländer. Dieses Abenteuer lässt die Verschuldung nochmals in die Höhe schießen. 1774 müssen schon ein Drittel der Staatseinnahmen zur Tilgung der Schulden und Zinsen benutzt werden. Alle Ideen zur Verbesserung der finanziellen Lage wie die besteuerung des Adels und sparsamer Hofhaltung scheitern sm Widerstand der Königin. 1787 und 1788 kommt es zu schweren Missernten, die in ganz Frankreich Hungersnöte zur Folge haben. 1788 muss 51% des Haushalts zur Bezahlung der Schulden genutzt werden. Die Schulden überstiegen nun den Haushalt und der Staat zeigt zunehmend Auslösungserscheinungen. 98% der Bevölkerung sind durch das Ständesystem von Mitbestimmung ausgeschlossen, überall rumort es und es brechen Aufstände los. Bald hat der König keine andere Wahl mehr als die Generalstände einzuberufen um neue Steuern durchzusetzten. Die Besteuerung von Adel und Klerus wird niedergestimmt. Frankreich steht kurz vor dem Ruin.

    Epilog:
    Die Vertreter des dritten Standes verlassen die Generalstände. Sie leisten den Ballhausschwur und erklären sich am 20.6.1789 zur Nationalversammlung mit dem Ziel eine Verfassung auszuarbeiten. Der König lässt starke Truppenverbände nach Paris verlegen und beruft eine königstreue regierung ein, die Situation ist angespannt. Die Bürger bekommen Angst die beginnende Revolution könne erstickt werden und als die Brotpreise wieder angehoben werden schlägte diese Angst in Wut um. Am 14.7.1789 wird die Bastille erstürmt und die Revolution hat begonnen. In deren Verlauf wird der König abgesetzt und schließlich am 21.1.1793 öffentlich enthauptet. Seine Frau folgte ihm bald nach.

    Hier mache ich einen Schnitt. Das ist mein Überblick über den französischen Absolutismus.
     
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  2. Louis le Grand

    Louis le Grand Neues Mitglied

    Darf der unwürdige Louis mal ein bissel was kommentieren. ;)

    Die Idee des Absolutismus ist in Frankreich etwas älter. König Francois I. gilt als Grundsteinleger. Richelieu setzte es dann nur konsequent durch.

    Louis XIII. war alles andere als schwach. Er gilt als sehr intelligent und pflichtbewusst. Richelieu fürchtete des öfteren, dass er beim König in Ungnade gefallen wäre.

    Unter den Monarchien mag das stimmen. Doch die Wirtschaftsmacht Nr. 1 war zu Colbert’s großem Ärger Holland. Dann erst kam Frankreich.

    Das widerspricht der Realität. Die Bedürfnisse und das Volk an sich waren eminent wichtig. Der merkantilistische Grundsatz war: Nur ein gesundes Volk bringt eine gesunde Wirtschaft. Und arm waren die Franzosen sicherlich nicht. Manche Steuern musste sogar dreifach erlassen werden, weil die guten Franzosen notorische Steuerhinterzieher waren. Übrigens zahlen wir heute etwa 12mal soviel Steuern wie die Franzosen des 17. Jhr.

    Ein Staatsbankrott bedrohte nur einmal die Regierung Louis XIV. Das war im Jahr 1713, als Folge des Span. Erbfolgekriegs. Den anderen Kriegsbeteiligten ging es genauso, was also keine bedingt frz. Erscheinung war. Die drohende Bankrott konnte abgewendet werden. Bereits 1715 sah der Staatshaushalt schon viel konsolidierter aus.

    Das mag für die Jugendjahre gelten, als L. XV. noch keine Erfahrungen hatte. Mit dem Tod Fleurys gewann er zunehmend an Selbstvertrauen und zeigte sich sehr ambitioniert. Als Staatsmann wurde er immer geschickter und seine Biographen bezeichnen ihn sogar als „knallharten Realpolitiker mit nicht zu leugnenden Talent“.

    Das ist eher Legende denn Fakt. Die Pompadour hatte großen Einfluss, aber sie war auch höchst intelligent. Ihre Einmischung in die Politik diente L. XV. wohl mehr, die Pompadour war quasi Instrument des Königs, wenn dieser inkognito plante. Was sie tat, tat sie nur mit Kenntnis des Königs und von diesem instruiert.

    Die Du Barry herrschte über gar nichts. Sie galt als völlig untalentiert in der Politik, weshalb man sie dafür auch nicht gebrauchen konnte. Sie hatte auch gar kein Interesse an solchen Sachen. Für sie zählte nur die Zuneigung des Königs, alles andere war ihr egal. Sie ist geradezu berühmt für ihren Gleichmut und ihr Desinteresse.

    Louis XV. wird weitestgehend falsch eingeschätzt. Man sollte ihn nicht unterschätzen, denn als harmlos zu erscheinen war seine Masche um Macht über andere zu gewinnen.

    Das übersteigt die Macht der Königin aber bei weitem. So großen Einfluss hatte sie nun auch nicht. Das hätte wohl zwangsweise bedeuten, dass Louis XVI. ein kompletter Idiot gewesen wäre, aber auch dieser König war nicht so dumm und manipulierbar wie man ihn gern darstellt. Derartige Neuerungen scheiterten wohl am Hochadel und den Zwängen, die die Rolle des Königs mit sich bringt.

    Vielleicht irre ich mich jetzt sehr, aber bei den Generalständen ging es nicht bloß um die Erhöhung von irgendwelchen Steuern. Da gab es nichts mehr zu erhöhen. Der Sinn der Veranstaltung war mehr das gesamte Steuersystem zu reformieren und so die Staatseinnahmen zu steigern um die Schulden zu mindern. Du schreibst das ja schon mit dem Adel und Klerus. Vorher wurden diese nur indirekt besteuert. Das wollte man auch ändern, indem auch diese die direkten Steuern zahlen sollten; insbesondere die ‚gabelle’.


    Bitte verzeih mir mein Herumgenörgel, aber die Geschichte Frankreichs und des Absolutismus ist mein Steckenpferd schlechthin. Ich werfe mich auf die Knie vor Scham. :bet:
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Januar 2005
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  3. Solidarnosc

    Solidarnosc Neues Mitglied

    Es ist vollkommen unnötig vor mir auf die Knie zu gehen, denn du besitzt das größere Wissen auf diesem Gebiet. Also muss wohl ich dies tun. :bet:
     
  4. Lijan

    Lijan Neues Mitglied

    ok, die Beitraege hier sind schon eine Weile her aber eine perfekte Ueberleitung zu meiner Frage:
    Welchen Einfluss hatte dann der Merkantilismus auf das Volk und die allgemeine politische und wirtschaftliche Lage in Frankreich?
     
  5. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Dir geht es um die Innenpolitik? Ich denke in Frankreich führte der Merkantilismus mit der Vereinheitlichung und Konzentrierung der Zölle, was dazu führte, dass aus zwölf Zollprovinzen eine Zolleinheit wurde, zu einer Verringerung der Behinderungen durch die Zölle, welche durch den Aufschwung des Handels auch dringend nötig war. Die Verbesserung der Verkehrswege unter Colbert kam sicherlich dem gesamten Volk zu Gute, von der adeligen Equipage bis zum bäuerlichen Fuhrwerk.

    Was unterm Strich für das Volk herauskam, können Ökonomen vielleicht eher klären. Die wichtigsten Kritikpunkte am Merkantilismus findet man vermutlich im Werk von Adam Smith "An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations" von 1776, welches noch heute zur Standartliteratur für Nationalökonomen soweit mir persönlich bekannt, gehört.

    PS: schönes Avatar Lijan.
     
  6. Lijan

    Lijan Neues Mitglied

    Wohl eher um den generellen politischen Einfluss der Koenige dieser Zeit auf die Gesellschaft.
    Wenn auch dein Kommentar aufschlussreich ist, aber ein bisschen zu speziell fuer meine Sache. Vll. kannst du mir trotzdem weiterhelfen;
    Ich habe eine Frage ueber den Einfluss der franzoesischen Koenige des 17. und 18. Jhd zu beantworten(auch soziales und wirtschaftliches). Diese Frage ist in diesem Forum wohl auch schon einmal aufgetaucht bloss war ich mit den Anworten nicht wirklich zufrieden.

    Mir ist soweit klar das der in Frankreich enstandende Absolutismus auf andere Laender uebergriff und somit auch Wirtschaft und Soziales beeinflusst aber inwiefern nun die Koenige selbst Einfluss ausuebten ist mir unklar.

    Desweiteren ist der Uebergang von politisch in sozial in manchen Punkten fliessend, zumindest in meinen Augen , resultierend daraus kann ich die ensprechenden Punkte meisst nicht richtig definieren..
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. März 2008
  7. maximiwax

    maximiwax Neues Mitglied

    bin kein geschichts-fan...brauch hilfe -.-

    ich hab mir mal das ganze hier durchgelesen und gemerkt, dass dieses forum super für mich ist, da ich in geschichte ne ziemliche niete bin...kann es gar nicht nachvollziehen, wie das interessant sein kann...aber naja, vllt packt es mich ja auch irgendwann einmal

    meine frage (gezwungen durch die schule) ist folgende:
    was ist besonders am regierungssystem des französischen absolutismus.

    ich habe schon, versucht es rauszulesen, aber anscheinend hat es nicht wirklich geklappt. meine gruppe soll einfach das regierungssystem des absolutismus in frankreich vorstellen. so. da ich aber kaum geschichtskenntnisse habe frage ich euch (ich verbeuge mich schon mal im voraus)

    ...???
     
  8. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Eine kurze Charakterisierung kann ich liefern, zumindest das:

    *

    Ein Spezifikum lag natürlich in den religiösen Eigenheiten in Frankreich, wobei eine Vormachtstellung des Katholizismus im Sinne des Herrschers in allen absolutistisch orientierten, katholischen Staaten Europas als Ziel der Fall war. Geheimprotestantismus gab es indes genauso in Österreich wie in Frankreich.
    Die Zurückdrängung des Einflusses des Adels würde ich indes unter Louis XIV als besonders gelungen bezeichnen. Unter Louis XV sollte sich aber dies wieder deutlich ändern.


    *Aus: Peter Claus Hartmann „Einleitung- Das Ancien Régime“ in „Die Französischen Könige und Kaiser der Neuzeit 1498 - 1870“ beck’sche Reihe - 2006 - München (S. 10-11)

     
  9. maximiwax

    maximiwax Neues Mitglied

    regierungssystem

    ich habe noch einmal mit meiner lehrerin gesprochen. diese gab uns (der gruppe) den tipp, das regierungssystem des franz. absolutismus in 4 teile aufzugliedern. das wären "säulen" des regierung

    1: stehendes heer
    2: kirche
    3: beamte/intendanten
    !!! 4: mehrkantilismus !!!! :schau:

    ich muss letzteres ausarbeiten, den mehrkantilismus. ich hab bisher nur herausgefunden, dass es sich hierbei um eine art der wirtschaft handelt, die versucht, nur im inland zu produzieren und generell das geld und die produkte im inland zu behalten...

    is doch richtig oder???
    wer mehr weiß: BITTE BESCHEID GEBEN!!!
    links wären toll ^^
     
  10. Alexander4:)

    Alexander4:) Neues Mitglied

    Hi maximiwax,

    da hast du dir ja gleich den schwersten Part ausgesucht;).
    Ich hab auch mal ein Referat über den Absolutismus bzw. eig über deren Haltung zu Kolonien usw. und diese waren ja ein wichtiger Faktor des Mehrkantilismus.
    Allerdings haben wir für die Erklärung gerade einmal 2 Sätze gebraucht, also musst du noch ganz schön suchen, um ein anständiges Referat hinzubekommen.
    Googel doch einfach mal;).
    Hier schon mal ein Link:
    Mehrkantilismus?

    LG Alexander
     
  11. Eugénie

    Eugénie Neues Mitglied

    Vielleicht hilft dir auch das weiter, maximiwax.
    "Merkantilismus: Wirtschaftspolitik des absolutistischen Staates. Hauptantrieb der wirtschaftspolitischen Maßnahmen war der staatliche Geldbedarf, der infolge der Unterhaltung des stehenden Heeres und des Berufsbeamtentums dauernd stieg. Um die Staatseinnahmen zu verbessern, sollten die Wirtschaft gefördert und die Exporte erhöht werden. Dementsprechend wurden Handel und Gewerbe durch Einfuhrzölle und die Verleihung von Monopolen und Privilegien geregelt. Um rationell zu produzieren wurden Manufakturen eingerichtet, Großbetriebe mit arbeitsteiligen Verfahren, aber doch noch überwiegend handwerklicher Arbeit."
    aus Geschichte und Geschehen Berufliche Gymnasien

    Meinem Aufschrieb, den wir in der Schule machten, zufolge war das Ziel der Wirtschaftspolitik Colberts, dass Frankreich möglichst viel im eigenen Land produzieren sollte. Dazu war der Import von Rohstoffen, z.B von Kolonien, notwendig. Man förderte den Export (Fertigprodukte) ins Ausland.

    Da ergibt sich für mich gleich noch eine Frage:
    Meinem Aufschrieb zufolge, durfte das Ausland keine Fertigwaren nach Frankreich importieren. Die Linie, die in meiner Skizze gezogen wurde, beschränkt sich aber nur auf das östliche Ausland. Galt dieses Importverbot denn nur für das östliche Ausland oder für alle?

    Falls sich Fehler ergeben haben, bitte verbessert mich.
     
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  12. maximiwax

    maximiwax Neues Mitglied

    wow! endlich was richtiges! danke^^

    @eugénie + @alexander4 :
    danke! damit kann ich endlich was anfangen.

    noch was: und zwar sollen wir unserem vortrag den richtigen "kick" geben (typisch lehrer...denken, man könnte mir nix dir nix ein langweiliges thema interessant machen)...

    was wir nun machen wollen, ist uns in personen aus der zeit hineinzuversetzen und aus deren sicht zu erzählen.
    ich wäre dann adam smith.

    damit ich also nich ganz dumm dastehe, weiß da jemand etwas entscheidendes über ihn, außer, dass er "An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations" 1776 (Kritik der Maßnahmen merkantilistischer Politik-Ökonomie...???) veröffentlicht hat?

    (((danke nochmal! echt toll, dass man hier auch wirklich gute hilfe bekommt, die selbst dümmlingen wie mir was bringt ^^)))
     
  13. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Er war Schotte, wie sein Freund David Hume. Das ist schon mal einiges, denn in seiner Jugend in den 1740ern, in denen er Philosophie studierte, kam es zum großen Jakobitenaufstand in seiner Heimat, wobei dieser Aufstand nach und durch die Schlacht bei Culloden 1746 niedergeschlagen wurde.

    Adam Smith war mit vielen großen Denkern seiner Zeit wie besagter Hume, aber auch Turgot und François Quesnay befreundet, wobei ihn mit letzteren das Interesse an der Ökonomie verband. Neben seiner Tätigkeit als Professor in Glasgow, wäre auch die Frankreichreise sicherlich interessant.
     
  14. maximiwax

    maximiwax Neues Mitglied

    danke, auch das hilft; alleine schon sagen zu können "ich bin schotte" hat was ^^
    also war adam smith ein philosoph. und wie so viele andere philosophen auch was anderes, wie wissenschaftler oder in dem fall ökonom...aha...und was war das jetz mit der frankreichreise? :grübel:
     
  15. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Na in Frankreich traf er eine ganz andere Wirtschaft an als in England, das ja schon in der Protoindustrialisierung steckte. Außerdem tauschte sich Smith dort mit den französischen Vordenkern seines wissenschaftlichen Gebietes aus. Diese Ökonomen waren Turgot und Quesnay, die ich schon nannte, aber er traf auch Voltaire in der Schweiz. Ich denke mal, es war interessant für Smith sich mal persönlich mit diesen Leuten unterhalten zu können. Quesnay war ein führender Physiokrat. Physiokratie ? Wikipedia
     
  16. maximiwax

    maximiwax Neues Mitglied

    @brissotin
    verstehe. wie gesagt, sehr nett von euch (und dir eben auch) dass ihr mir helfen wollt.

    es gibt aber noch etwas neues zum thema vortrag:
    gücklicherweise kamen wir noch nicht dran und konnten uns somit die anderen vorträge anhören. und auf gut deutsch kacken wir gegen die anderen ab. die hatten sehr kreative ideen, um den vortrag interessant zu gestalten.

    was ich mir deshalb gedacht hatte, war, dass die säulen der regierung während des vortrages errichtet werden. heißt: ich spreche zb über merkantilismus und setzte eine säule, der nächste und so weiter, bis wir letztendlich die regierung an der spitze platzieren.

    gäb es noch vorschläge für eine schöne vortragsgestaltung (vllt wie ihr mal einen vortrag gehalten habt) ??
    oder sitzt hier möglicherweise sogar ein lehrer hinter seinem pc, der sich damit auskennt?

    o_O ??
     
  17. maximiwax

    maximiwax Neues Mitglied

    und @Solidarnosc:
    tut mir leid, wenn ich den thread aus versehen für meine schule missbrauche, aber ich denke, das kann man noch verschmerzen, ich versuche ja wirklich interesse zu entwickeln ^^
     
  18. Isy91

    Isy91 Gast

    frage

    ich muss für die shcule ein referat schreiben. Das thema ist " Recherchieren und Erläutern Sie den Absolutismus in Frankreich unter Ludwig XIV. und warum es in Deutschland nicht zu einer ähnlichen Staatsform kam!"
    weiß vielleicht jemand etwas zu der letzten Frage? Also warum es in Deutschland nicht zu einer ähnlichen Frage kam???
     
  19. maximiwax

    maximiwax Neues Mitglied

    (isy91, ich würde dir gerne helfen, aber ich weiß auch nich wirklich bescheid)

    hallo ihrs. ich bin echt froh, dass ihr mir letztens geholfen habt, denn obwohl der vortrag mies war, fühlte ich mich zum ersten mal etwas sicherer mit meinem thema. also danke dafür.

    und es kommt wies kommen muss: wieder eine aufgabe. eig gleich mehr, aber an die werde ich mich alleine setzen ^^

    wir haben eine these, die lautet: "absolutismus - hemmnis oder wegbereiter für eine neue zeit"
    kann sein, dass die nich nur an unserer schule vergeben wurde, also falls jemand noch was hat, immer her damit.

    was ich jetz gemacht hätte, wäre, dass ich argumente für jede seite gesammelt hätte. für die "hemmnis-seite":
    -einseitige förderung von manufakturen und gewerben
    -übertriebener luxus (wichtige dinge nicht im fokus)
    -ständegesellschaft (krasser unterschied zw. arm und reich)
    -keine persönlich freiheit möglich, keine eigentumsordnung

    und für die "wegbereiter-seite":
    -rechtsordung und vertragsfreiheit
    -schulbildung + kranken- und altenversorgung
    -geld für staatskasse (merkantilismus)
    -trotz übertriebenem prunk -> entwicklung der kunst
    -ausbau von infrastruktur

    geht das so? (klingt so, als würde ich andere meine sachen erledigen lassen -.- aber ich streng mich an!!!)

    ciaoi und schon ma danke im voraus!!! :winke:
     
  20. Alexander4:)

    Alexander4:) Neues Mitglied

    1. Sehen sie bitte bei wikipedia.de
    Sie können auch gerne weiteren links folgen:

    Scroogle Proxy

    Dort finden sie viele Suchergebnisse, die Ihnen google gerne zur Verfügung stellt.
    Besonders (auf den ersten Blick) zu empfehlende Links:

    meyers: kurz, aber das wesentliche ist drin+5 gute bIlder
    ein bissel schwierig aber auch sehr gute Quelltexte mit drin
    gut einfach mal den Klassiker:wiki sogar von Hamburger Bildungsserver empfohlenxD
    Außerdem


    2. Beachten sie bitte die Staatsform von Deutschland zu dieser Zeit! und bemerken sie, dass es zu dieser Zeit noch gar kein Deutschland gab, das aus vielen kleinen oder größeren Staaten bestand.

    ( sorry @isi91 abe ich konnts mir net verkneifen;))


    vielleicht wäre es hilfreich, wenn du sagst, wofür du die Infos brauchst:

    Referat
    Plakat
    Unterricht???

    Bei Frage 2 solltest du dir im klaren sein, was Deutschland damals gewesen ist und vor allendingen:
    die Fürsten der deutschsprachigen Staaten waren dem Absolutismus ja oft nicht abgeneigt, aber man konnte dies nur nicht auf ganz Deutschland übertragen.






    sehr gut gemacht!

    Allerdings solltest du auch Punkte über die Veränderungen danach machen:

    Französische Revolution

    über die Folgen der Franz. Revolution (Napoleon, ...) will ich gar nicht erst reden, wobei man schon über die Franz. Revolution genug sagen könnte.

    grüße Alexander
     

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