Der Hohenasperg

Dieses Thema im Forum "Ausstellungen | Historische Sehenswürdigkeiten" wurde erstellt von ElComandante, 10. Januar 2016.

  1. ElComandante

    ElComandante Neues Mitglied

    Suavelos liebe alle,

    ich sitze schon seit einer ganzen Weile an einer Prsäentation zum Hohenasperg,
    der Fokus liegt auf den Veränderungen im 16. Jahrhundert unter Herzog Ulrich und Christoph.

    Bisher habe ich noch keine Karte oder Skizze dazu gefunden, ich tue mich aber schwer mit folgendem:

    Ulrich lies der Festung eine Zwingermauer zukommen, sowie Streichwehren und ein Bollwerk, dass in diesen hineinragte.
    Welcher Mauerabschnitt ist den nun aber die Zwingermauer?

    Mir fehlt leider eine zeitgemäße Skizze.


    Ich würde mich sehr freuen über ein bisschen Hilfe!

    Slán
    ElComandante
     

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  2. Bdaian

    Bdaian Aktives Mitglied

    Ich würde annehmen, es ist die Mauer aus der das dreieckige Bollwerk herausragt, und die den Zwinger vor der Mauer dahinter bildet.

    Die äussere Enceinte mit den restlichen Bollwerken ist wohl später angelegt worden und benutzte eventuell die alte Zwingermauer als Kontereskarpenmauer bzw. als Grabenfuttermauer. Das ist häufiger so gemacht worden.

    Das Bollwerk ist das in meinem Ausschnitt dargestellte, dass offensichtlich auch als Barbakane diente, die Streichwehren sind die Türme die im Grundriss als Rechtecke dargestellt sind, links vom Bollwerk.

    Im 15. und 16. Jahrhundert bekamen viele Mittelalterlichen Befestigungsanlagen freistehende Zwingermauern. Als dann später zusätzliche bastionäre Befestigungen vorgelagert wurden, errichtete man diese oft aus aufgehäufter Erde vor diesen Zwingermauern die man dabei als innere Stützmauer benutzte.
     

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    Zuletzt bearbeitet: 10. Januar 2016
  3. dekumatland

    dekumatland Aktives Mitglied

    möglicherweise finden sich hier detaillierte Informationen über die Ausbaustufen der ehemaligen Landesfestung:
    Paul Sauer: Der Hohenasperg - Fürstensitz, Höhenburg, Bollwerk der Landesverteidigung, DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen, 2004, ISBN 3-87181-009-6
    (mit Bollwerk könnte auch die bastionierte Front in Richtung flacherer Auffahrt gemeint sein (an den steileren Hängen genügten ein paar kleine ausspringende Streichwehren))
     

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