Die schlechtesten Truppen um 1745.

Dieses Thema im Forum "Absolutismus und Aufklärung (1648-1789)" wurde erstellt von Brissotin, 28. April 2015.

?

Welche Truppen waren die schlechtesten um 1745?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 14. November 2015
  1. Franzosen

    25,0%
  2. Kursachsen

    0 Stimme(n)
    0,0%
  3. Bayern

    25,0%
  4. Österreicher

    0 Stimme(n)
    0,0%
  5. Schweden

    0 Stimme(n)
    0,0%
  6. Dänen

    0 Stimme(n)
    0,0%
  7. Russen

    0 Stimme(n)
    0,0%
  8. Sachsen-Gothaer

    0 Stimme(n)
    0,0%
  9. Hessen(-Kasseler)

    0 Stimme(n)
    0,0%
  10. Österreicher

    0 Stimme(n)
    0,0%
  11. Piemontesen

    0 Stimme(n)
    0,0%
  12. Spanier

    0 Stimme(n)
    0,0%
  13. Genuesen

    0 Stimme(n)
    0,0%
  14. Neapolitaner

    25,0%
  15. Niederländer

    0 Stimme(n)
    0,0%
  16. "Hannoveraner"

    25,0%
  1. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Auf die Gefahr hin, dass es Überschneidungen gibt, eröffne ich noch ein ähnliches Thema. Ich denke aber, dass es eh recht rasch eine gewisse Tendenz geben wird.

    Ohne persönlich anwesend gewesen zu sein, scheint Friedrich II. die Franzosen und deren Debakel bei der missglückten Verfolgung der Österreicher 1744 recht gut durchschaut zu haben, als er an Seckendorff schrieb:
    Mit den Kaiserlichen sind hier die Bayern und Hilfstruppen der Bayern gemeint.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. April 2015
  2. durruti

    durruti Mitglied

    Eine kriegsführende Partei fehlt. Nämlich das deutsche Reich => mit seinem Reichsheer. Da traditionell uneins und mit teilweise winzigen Kontingenten aus kleinen Städten, mit teilweise veralteten Waffen und indiskutablem Ausbildungsstand, stimme ich für das Reichsheer als militärisch ineffektivster Armee um 1745.
     
  3. Brissotin

    Brissotin Aktives Mitglied

    Ich hatte die Reichsarmee wahrscheinlich nicht dabei, weil diese zu dieser Zeit schlichtweg nicht auftrat. Karl VII. konnte ja genausowenig wie Franz I. das Reichsheer für sich mobilisieren. Staaten, die eigentlich Truppen zur Reichsarmee hätten stellen müssen, befanden sich ja auf beiden Seiten. Gerade 1744/45 gab es ja als sozusagen Ersatz für die Reichsarmee die kaiserliche Armee unter Seckendorff, die sich aus Bayern in franz. Sold, französischen Hilfstruppen, von Frankreich bezahlten Hessen und ebenfalls von Frankreich finanzierten Pfälzern zusammensetzte. Gleichzeitig verlieh Friedrich II. seinem in Böhmen/Mähren einfallenden Heer den Charakter einer kaiserlichen Armee.

    Wenn man die Kreiskontingente anschaut, wird man wahrscheinlich wie Du sagtest, feststellen, dass sie gewiss zu den am schlechtesten geeigneten Truppen gehörten. Natürlich gab es Unterschiede, v.a. wo die Truppen von einem größeren Kreisstand - meinetwegen Württemberg - gestellt wurden und wenn der Landesherr ein Faible für Militär hatte. Die maßgeblichen Schwächen kamen ja eigentlich immer erst im Felde zum Tragen, v.a. der Mangel an gemeinsamen Manövern in größeren Verbänden wie sonst bei den anderen Mächten üblich.
     

Diese Seite empfehlen