die unabhängigkeitserklärung

Dieses Thema im Forum "Absolutismus und Aufklärung (1648-1789)" wurde erstellt von esm95, 23. September 2012.

  1. esm95

    esm95 Neues Mitglied

    guten abend :) Ich schreibe am mittwoch meine geschichtsklausur und da sind mir so einige fragen eingefallen.. warum wollten die menschen in den usa also in den damaligen kolonien gegen ihr eigenes mutterland kämpfen? Ich mein sie waren ja selber auch briten und haben sozusagen gegen ihr eigenes land gekämpft.. ist das nicht etwa unlogisch? Nur weil england zahlungen forderte haben sie gegen sie gekämpft?
    Ich bitte um eine erklärung danke

    PS Ich habe im internet rwecherchiert und nichts gefunden und das thema hatten wir auch nicht im unterricht:S
     
  2. excideuil

    excideuil unvergessen

  3. esm95

    esm95 Neues Mitglied

    ja ich weiß wie das alles ablief aber ich verstehen nicht wearum die kolonisten gegen ihr eigenes mutterland gekämpft haben...
     
  4. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied


    Vielleicht mochten sie einfach keinen Tee.:ironie: Definitiv aber hatten sie keine Lust darauf, Steuern, die Kriegskosten und das britische Militär in den 13 Kolonien zu bezahlen, ohne Mitbestimmungsrechte zu bekommen, die sich die Kolonisten durch ihren Einsatz im Franzosen- und Indianerkrieg glaubten verdient zu haben. (Schlagwort: No taxation without representation). Bereits im Siebenjährigen Krieg kam es zu Affronts, da Offiziere der britischen "Regulars" viel größere Kompetenzen und höheren Rang besaßen, als Amerikaner, die in den Milizen Kolonien dienten. Ein Pflanzer aus Virginia hatte sich im French- and India War ausgezeichnet, und wenn man ihn bei den Regulars aufgenommen, hätte Washington wahrscheinlich auf britischer Seite gekämpft. Übrigens war der Unabhängigkeitskrieg durchaus so etwas wie ein amerikanischer Bürgerkrieg, und viele "Torries" und "Loyalisten" mussten später nach Kanada emigrieren.
     
  5. esm95

    esm95 Neues Mitglied

    also wenn man den kolonisten etwas mitspracherecht gegeben hätte würde es dann nicht zum unabhängigkeitskrieg kommen :OOO
     
  6. esm95

    esm95 Neues Mitglied

    was ist der franzosen und indianerkrieg?? :S
     
  7. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied

    Ein Ableger des Siebenjährigen Krieges, der von 1754-1762 dauerte, wie ich oben schrieb.

    Wenn du dir die Mühe machst, einmal selbstständig eine Suchmaschine zu befragen, einen verhältnismäßig kurzen Übersichtsartikel bei Wiki zu lesen und einen Moment nachzudenken und den eigenen Grips anzustrengen, könntest du dir diese Frage sicher selbst beantworten.
     
  8. esm95

    esm95 Neues Mitglied

    ok ich habs jetzt danke.. ich muss nebenbei noch tausen andere sachen lerneen, deswegen bitte ich um verständnis wenn ich nicht immer die zeit habe ein ganzen wiki ausschnitt zu lesen :S
     
  9. Xander

    Xander Aktives Mitglied

    Einen ganzen Wiki-Beitrag lesen zu müssen ist natürlich schon eine arge Belastung!

    Da hast du aber Glück, dass die Helfer hier nebenbei nichts anderes zu tun haben! Der Eine oder Andere liest sogar mehrere Buchseiten um dir helfen zu können! :cool:
     
  10. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied

    Eigentlich bist du lange genug im GF registriert und sicher intelligent genug, um zu wissen, dass der Informationsgehalt an Antworten, Hilfen und Denkanstößen, die du im GF auf deine Fragen bekommst, viel größer, differenzierter und letzlich für dich brauchbarer ist, wenn es dir gelingt deine Fragen zu konkretisieren, eigene Gedanken zu formulieren und das Thema didaktisch zu erfassen. Wenn du dir dafür die Zeit nimmst, werden sich zweifellos andere Forianer die Zeit nehmen, dir mit Informationen weiterzuhelfen und das völlig gratis, wenn auch nicht umsonst.

    Es kostet nur etwas Zeitaufwand, und das ist eigentlich doch recht billig. Wenn du dir etwas denken lassen willst, wirst du im Web reichlich Agenturen und Ghostwriter und Co-Autoren finden, die ihre Dienste anbieten, und oft ist das gar nicht mal so teuer. Früher oder später fliegt man aber mit geborgtem Wissen und gekaufter Phantasie auf die Schnauze.
     
  11. Ralf.M

    Ralf.M Aktives Mitglied

    Man sollte vielleicht auch mal das Buch „Die Füchse im Weinberg“, auch genant „Waffen für Amerika“, lesen.
    Dieser Roman spielt in der Zeit nach der Unabhängigkeitserklärung.
    Die Hauptcharaktere sind Benjamin Franklin als Abgesandter des amerikanischen Kongress und der Kaufmann und Schriftsteller Pierre Augustin Caron de Beaumarchais.

    L. Feuchtwanger verwendet unter anderem da folgendes Zitat:

    „Die künstlerische Darstellung der Geschichte ist wissenschaftlich und ernsthafter als die exakte Geschichtsschreibung. Die Dichtkunst nämlich geht auf Kern und Wesen, während der exakte Bericht nur Einzelheiten aneinanderreiht.“
    Aristoteles 384 v. Chr. - 322 v. Chr.
     
  12. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    Grundsätzlich ist es natürlich legitim, zeitgenössische Darstellungen als Quellen für einen Zugang zur Geschichte heranzuziehen.

    Mir unverständlich ist jedoch die Auswahl des Zitats, das mit der Unabhängigkeitserklärung nichts zu tun hat.

    Angesprochen wird durch das Zitat ein erkenntnistheoretisches Problem und betrifft den Zugang zu einem Gegenstand via "Essentialismus". Und das ist wirklich nicht das Thema des Threads.

    Essentialismus ? Wikipedia
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. September 2012
  13. esm95

    esm95 Neues Mitglied

    hallo habe noch mal ne frage.. wie kann ich eine quelle in den historischen kontext einordenen? Also wenn ich jetztz wiedergebe waws in der zeit passiert ist muss ich die vorliegende quelle auch am ende miteinbeziehne.. wie soll ich den übergang machen? Hat jemand vielleicht formuliereungen dazu? Danke
     
  14. Scorpio

    Scorpio Aktives Mitglied


    Vielleicht ist es auch für andere Forianer hilfreich, wenn man erklärt, was eigentlich eine Quelle und was Literatur im historisch wissenschaftlichen Sinne ist. Quellen sind schriftliche und materielle Zeugnisse aus einem zurückliegenden Zeitraum. Im engeren Sinne sind das zeitgenösische schriftliche Quellen, also Inschriften, Akten, Urkunden, Chroniken, Annalen, Gazetten, Pamphlete. Im weiteren Sinne aber sind aber auch materielle Überreste, Artefakte, Münzen, Gebrauchsgegenstände historische Quellen. Chroniken und Annalen können aber auch nach dem behandelten Zeitraum verfasst sein. Das früheste Evangelium, das des Markus wurde z. B. um 70 n. Chr. verfasst, Arrians Geschichte Alexanders des Großen noch weit später.

    Literatur nennt man Fachliteratur, die sich mit einem länger zurückliegenden historischen Abschnitt beschäftigt und aktuelle Forschungsergebnisse und Kontroversen wiedergibt und zusammenfasst. Eine Quelle im historischen Kontext einzuordnen, nennt man Quellenkritik. Wer ist der Verfasser, was sind seine Thesen, vor welchem Hintergrund sind sie verfasst? Ein Beispiel ist Mirabeaus "Avis aux hessois et les autres peuples allemands, vendu par leur princes a` Angleterre" Aufruf an die Hessen und die anderen deutschen Völker, die von ihren Fürsten an die Engländer verkauft wurden."


    Korrekt zu zitieren und seine Quellen und Literatur offenzulegen, ist das A und O jeder seriösen didaktischen Forschung. Man führt die verwendete Literatur und die Originalquellen an, die man verwendet, so dass sich jeder ein Bild machen kann, woher man seine Informationen hat, wie groß deren Glaubwürdigkeit ist.
     

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