Die Vorfahren der "Russen"

Dieses Thema im Forum "Russland | Sowjetunion | Osteuropa" wurde erstellt von IrvaIva, 22. November 2016.

  1. dekumatland

    dekumatland Aktives Mitglied

    treffend bemerkt
    ...oh...ein Reiseführer als Quelle, das ist ziemlich unorthodox - da scheint mir G. Schramm doch mehr zu taugen, siehe #19
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24. November 2022 um 16:53 Uhr
    Turgot und Sepiola gefällt das.
  2. thanepower

    thanepower Aktives Mitglied

    Aus gegebenem Anlass der Verweis u.a. auf ein neues Buch von Figes. In diesem Kontext hatte Figes - u.a. bei "ttt" - auf die Bedeutung des historischen Verstehens der russischen Geschichte hingewiesen, um bestimmte aktuelle Positionen von Putin einschätzen zu können.

    Dieses vor allem auch vor dem Hintergrund, dass die These ventiliert wird, dass bei Putin eine sehr starke Fixierung seiner aktuellen politischen Sicht auf der Grundlage der russischen Geschichte vorhanden ist. Also eine neue Form eines dogmatischen russischen Narrativ.

    Das kann man als parallele Entwicklung in Russland und in der Ukraine verstehen, die beide eine extreme Form von "Identitätspolitik" betreiben und einen ethnisch definierten, patriotischen Nationalismus als neuen Narrativ präferieren wie beispielsweise bei Plokhy

    Insofern ist es hilfreich, kritisch die historische Entwicklung in der Region zu betrachten und sich vielleicht nochmal daran erinnern, dass es im Zuge der Diskussion über "Nationalismus" sehr kritische Anmerkungen zu dem Konstrukt gab.

    Figes, Orlando (2022): The story of russia. London, Oxford, New York, NewDelhi, Sydney: Bloomsbury Publishing.
    Plokhy, Serhii; Lister, Ralph (2022): The gates of Europe. A history of Ukraine. Revised edition ; Unabridged. New York: Hachette Audio.
     
  3. Mittelalterlager

    Mittelalterlager Mitglied

    Moin
    Ich bin auf dem Gebiet ein ziemlicher Laie, aber eigentlich habe ich immer gedacht, Russland kommt vom Kiewer Rus,
    Letztlich hat doch das slawische Volk der "Moskowiter" durch Expansion und teils recht brutale Machübernahme und damit im Zusammenhang ein Austilgen gewisser geschichtlicher Begebenheiten aus der Zeit vor ihnen, alles "übernommen"
    Beispielsweise der Umgang mit Nowgorod nach der Einnahme durch Iwan d. G./d. S., sowie die Machtaneignung der kirchlichen Hoheit von Kiew durch den Moskauer Patriarchen.

    Obacht:
    Meine Auffassung der Dinge, könnte aber auch grundsätzlich falsch sein.

    Könnt ihr mir da was genaueres sagen?
     

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